Strassenzustand in Spandau besorgniserregend


Mehr öffentliche Mittel gefordert

Trotz des bisher milden Winters 2011/12 ist der Zustand der öffentlichen Straßen in Berlin besorgniserregend. Die nasse Witterung hat vielen provisorisch befestigten oder unbefestigten Straßen erheblich zugesetzt. Kommt jetzt noch Frost hinzu, ist mit weiteren Schäden am Fahrbahnbelag zu rechnen.

Für die Unterhaltung der Straßen stehen jedoch seit Jahren zu wenige Mittel zur Verfügung, obwohl die notwendig werdenden Ausbesserungsarbeiten bekannt sind. Um die Erhaltung der Verkehrsinfrastruktur zu erreichen, müssten für die knapp 500 km Straße Spandaus die Unterhaltungsmittel von für 2012 vorgesehenen 2,122 Mio Euro mindestens auf das Doppelte erhöht werden. Und nur durch die Beibehaltung dieser Mehrausgaben über einen längeren Zeitraum hinweg, könnte der Instandhaltungsrückstau von Berlin weit geschätzten 600 Mio Euro innerhalb von 2 bis 3 Jahren beseitigt werden kann.

Im vergangenen Jahr sind dem Bezirk Spandau über den so genannten Schlaglochmelder (schlaglochmelder@ba-spandau.berlin.de) über 260 große und kleine Schäden an den Fahrbahnen gemeldet worden. Dies betrifft im Besonderen Hauptstraßen wie die Seegefelder Straße, den Ritterfelddamm und den Kladower Damm, aber auch Nebenstraßen die aufgrund ihrer Beschaffenheit lediglich provisorisch hergerichtet werden konnten bzw. noch gar nicht befestigt sind.

Baustadtrat Carsten Röding zum Thema:

„Im Bereich der Investitionsmaßnahmen für die grundhafte und nachhaltige Sanierung müssen die Mittelzuweisungen durch das Land Berlin erhöht werden. Um Schäden größeren Ausmaßes nicht entstehen zu lassen wäre eine bedarfsgerechte Zumessung der Unterhaltungsmittel sowie dauerhafte Investitionen in den Ersatzbau erforderlich. Das Sonderprogramm aus dem letzten Jahr war für die Momentaufnahme hilfreich, hat aber bei weitem nicht dazu beigetragen den Straßenzustand nachhaltig zu verbessern.“


Zu finden unter: Kurznews aus Spandau

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