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Übergabe der Ehrenamtskarten durch den Bezirksstadtrat

Übergabe der Ehrenamtskarten durch den BezirksstadtratMitbürger werden für ihre ehrenamtlichen Tätigkeiten geehrt

Nächsten Freitag wird Jürgen Vogt, Bezirksstadtrat für Soziales und Gesundheit um 16 Uhr PatientenfürsprecherInnen, die mehr als drei Jahre ehrenamtlich tätig waren, Ehrenamtskarten übergeben. Die Übergabe findet Gallenstraße 14, Raum 7/8 im Erdgeschoss statt. Die Ehrenamtskarte wurde im Jahre 2011 eingeführt und belohnt Mitbürger für die Ausführung ehrenamtlicher Funktionen.

Die Ehrenamtskarte ermöglicht Preisermäßigungen in zahlreichen Berliner Institutionen und Kulturgeländen, z. B. im Tierpark Berlin, im Berliner Zoo, im Renaissance Theater, in der Zitadelle Spandau, im Friedrichstadt Palast, im Berliner Dom, bei Hertha BSC, im Deutschen Theater oder in der Nikolaikirche. Mit den Ehrenamtskarten würdigt der Bezirk jene, die sich überdurchschnittlich engagiert im Kiez eingesetzt haben.

 

Das Bezirks finanziert auch dieses Jahr Stadtaufwertungsprojekte

Anträge für Ehrenamtsmittel bis zum 15. August

Die Senatsverwaltung hat einen Teil des Spandauer Haushalts für die Finanzierung des ehrenamtlichen Projekte von Bürgerrinnen und Bürger zur Verbesserung des Bezirks bereitgestellt. So können sich Spandauer Vereine aber auch Einzelpersonen bis Mitte August bewerben, um eine finanzielle Unterstützung vom Bezirksamt zu bekommen. Die Finanzierung setzt voraus das sich der Verein oder die Person zur Aufwertung oder Verbesserung der Infrastruktur in seiner Nachbarschaft einsetzt. Beispiele einer solchen Aufwertung sind Renovierungen und Pflanzungen aber auch der Bau von sozialen Einrichtungen, Sport- und Grünanlage. Wichtig ist, dass die eingeschickten Maßnahmen nicht gewinnorientiert sind.

Die Finanzierung liegt bei 3500€ pro Einzelmaßnahme. Leider betreffen die Finanzierungsmittel nicht die Quartiersmanagementgebiete wie das Falkenhagener Feld West und Ost, die Heerstraße Nord oder die Neustadt. Wer an Ehrenamtsmitteln interessiert ist, kann eine detaillierte Projektbeschreibung an das Bezirksamt Spandau schicken. Die Beschreibung soll den Zweck, die Art, den Umfang, den Zeitrahmen und die Kosten der Maßnahme beinhalten. Anträge können bis zum 15. August an folgende Adresse geschickt werden:

Bezirksamt Spandau
Büro des Bezirksbürgermeisters – Ehrenamtsbüro-
Carl-Schurz-Straße 2-6.
13578 Berlin

Unter der Rufnummer 90279-3318 steht ein Mitarbeiter für Rückfragen zur Verfügung

 

Aktiv in Spandau mitmachen

Zwei Möglichkeiten, um aktiv in Spandau mitzumachen

Mein-Spandau.info ist nicht nur ein Blog der über aktuelle Themen in Spandau berichtet. Wir probieren auch in einem gewissen Maße das Miteinander im Kiez zu fördern. In diesem Artikel wollen wir auf zwei Möglichkeiten hinweisen, aktiv in Spandau mitzumachen.

Ehrenamtliche Hilfe für Gratulationsdienst gesucht

Der Seniorenbereich des Sozialamtes sucht ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter um alten Menschen in Spandau bei hohen Geburtstagen und Ehejubiläen zu Gratulieren und Urkunden und kleine Präsente zu übergeben. Teilnehmer sind automatisch haftpflicht- und unfallversichert und eine Aufwandsentschädigung gibt es auch. Bezirksstadtrat für Soziales und Gesundheit Jürgen Vogt erläutert:

„Es handelt sich um eine sehr schöne Aufgabe […] Selbstverständlich kommen Sie nur auf Wunsch und nach vorheriger Anmeldung. Spezialkenntnisse sind nicht erforderlich. Es genügt die Bereitschaft zum sozialen Engagement und etwas Zeit.“

Weitere Informationen erhalten Sie unter der Rufnummer 902 79 6021

Freie Plätze im Sportjugendklub

Der SportJugendklub Wildwuchs in Wilhelmstadt hat noch Plätze frei für einen Wochenkurs im Klettern an künstlichen Kletteranlagen. Teilnehmer können auch selbstständig Kajak fahren. Vom 2. Juli bis zum 6. Juli können Kinder unter 10 Jahren für einen Tagespreis von 50€ daran teilnehmen.

Mehr Informationen finden Sie auf der Seite sjcwildwuchs.de oder unter der Nummer 030 364 13556.

 

 

Sommerfest und Grundschülerehrung auf der Zitadelle

Schülerlotsen, Konfliktlotsen- und Streitschlichterteams auf der Zitadelle geehrt

Am 14. Juni von 10 Uhr bis 14 Uhr lädt Bezirksstadtrat Gerhard Hanke zum Sommerfest der Schülerlotsen, Konfliktlotsen- und Streitschlichterteams auf die Zitadelle Spandau ein. Dort werden die eingeladenen Grundschülerinnen und Grundschüler für Ihre Tätigkeiten und für Ihr Mitwirken am allgemeinen Wohlergehen in der Schulgemeinde gedankt. Es werden rund 600 Schüler, Lehrer und Erzieher erwartet. Die Kinder werden mit Speisen und Getränken verwöhnt und bekommen sogar ein kleines Geschenk.

Sponsoren sind dieses Jahr auch gut vertreten. Offizielle Unterstützer sind unter anderem die Berliner Polizei, das Artenschutzteam Berlin, die Fischerei Latendorf und die Fa. Niederberger. Auch die Berliner Bank ist zu erwähnen, dessen großzügige Sachspende das Gelingen des Sommerfests ermöglicht hat.

Oxfam Spandau, ein „Familienunternehmen“


Mehr als ein Second-Hand-Laden

Oxfam-Mitarbeiterinnen: Frau Amoslino und Frau Dieckmann

Oxfam-Mitarbeiterinnen: Frau Amoslino und Frau Dieckmann

Oxfam Themen-Schaufenster

Oxfam Themen-Schaufenster

So ganz stimmt der Eingangstitel natürlich nicht. Davon aber später. Sie kennen Oxfam in der Spandauer Altstadt, schräg gegenüber der St. Nikolai Kirche, nicht? Nun, dann sollten sie aus mehreren Gründen einmal einen Schritt hinein „wagen“.

Auf den ersten Blick sieht der Laden erst einmal wie ein normaler Second-Hand-Laden aus. Im Prinzip stimmt dies auch. Sie können gebrauchte Dinge abgeben und erwerben. 1947 wurde der erste Laden in Oxford eröffnet. Sechs solcher Shops gibt es in Berlin, 38 in ganz Deutschland und hunderte in der ganzen Welt.

Gegründet wurde das „Oxforder Komitee zur Linderung von Hungersnot (Oxford Committee for Famine Relief)“ 1942 in Oxford, um der eigenen hungernden Bevölkerung Hilfe zu leisten. In der Nachkriegszeit wurde diese Hilfe auch auf Deutschland ausgeweitet – gegen den erklärten Willen der britischen Regierung.

Die Erträge der Shops fließen in internationale Hilfsprojekte und Kampagnen.

Direkte Katastrophenhilfe gehört ebenso dazu, wie langfristige Entwicklungshilfeprojekte und politische Lobbyarbeit. Das Ziel ist hoch gesteckt. „Eine gerechte Welt. Ohne Armut“. Die Finanzkrise ist in aller Munde. Oxfam fordert, gemeinsam mit anderen Nichtregierungsorganisationen eine Finanztransaktionssteuer zur Armutsbekämpfung und Klimaschutz, wie auch die Eindämmung exzessiver Spekulationen mit Nahrungsmitteln.

Erwirtschaftet werden die Erträge in den regionalen Shops und aus Spenden.

„Zeit spenden“: Ausschließlich ehrenamtlich tätige Mitarbeiter erledigen alle Arbeiten, die notwendig sind, um ein Geschäft zu führen. Allein in Spandau sind 65 Mitarbeiter beschäftigt, um von der Annahme der Spenden, über die Sortierarbeit und Aufbereitung bis zum Verkauf alles zu erledigen. Mit gerade einmal 8 Männern hat der Oxfam-Shop in Spandau den höchsten Männeranteil in ganz Berlin. Die Motivation der Mitarbeiter, die mindestens einen halben Tag pro Woche tätig sind, ist höchst unterschiedlich. „Mir wäre zu Hause die Decke auf den Kopf gefallen, wenn ich nichts vernünftiges hätte machen können“, so Frau Amoslino. Vom Studenten, bis zur 100-Jährigen arbeiten in den Shops Menschen aus den unterschiedlichsten Nationen.

„Wir sind hier eine große Familie“, meint Frau Dieckman, eine der Shopleiterinnen. „Wir haben hier nicht wirklich Chefs“, bemerkt eine Kollegin lächelnd. Etwas Sinnvolles tun und dies in der Gesellschaft von Menschen, die man mag, steht bei den meisten im Vordergrund.

Der Shop ersetzt für manche Besucher den nicht mehr existenten Tante-Emma-Laden. Einige Stammkunden kommen regelmäßig zum Plausch vorbei.

Ziege zu verschenken ...

Ziege zu verschenken ...

„Überflüssiges flüssig zu machen“ hat sich Oxfam aktuell auf die Fahnen geschrieben. Sehr viel kann als Spende vorbei gebracht werden. „Willkommen ist fast alles, was gut erhalten, sauber und zu schade zum Wegwerfen ist.“ Es gibt aber auch eine Reihe von Dingen, die aus Gründen der Sicherheit oder moralischen Erwägungen nicht angenommen werden. Intakte und gewaschene Kleidung z. B. sollte eigentlich selbstverständlich sein. Nicht immer wird darauf Rücksicht genommen. Zeitaufwändige Sortierarbeit ist die Folge. Allein in der letzten Woche mussten 65 blaue Säcke aussortiert und entsorgt werden. Manchmal gibt es auch Kurioses zu berichten. So hatte eine ältere Dame aus versehen ihr Gebiss zwischen der Wäsche vergessen.

Ein Hingucker sind für viele Passanten die wöchentlich neu thematisch dekorierten Schaufenster. Deren Inhalt gelangt nicht in den regulären Verkauf. Einmal in der Woche kann die Ware erworben werden. Sind mehr Interessenten vorhanden, dann entscheidet das Glück – es wird gewürfelt. Dabei kann es dann schon einmal Tränen geben, aus Enttäuschung oder vor Freude.

Weihnachten steht vor der Tür. Unmengen an Dingen werden wieder sinnlos gekauft und verschenkt. Da bietet ein Oxfam-Shop ein angenehmes Kontrastprogramm zum allgemeinen Konsumrausch. Möchten Sie etwas sinnvolles verschenken/spenden? Eine Ziege z.B.? Schauen Sie einfach mal vorbei, vor allem, wenn Sie mehr darüber wissen möchten! Auf der Internetseite finden Sie Hinweise zu den vielen Kampagnen und Spendenmöglichkeiten.

 

Ralf Salecker

 

Oxfam Shop Berlin-Spandau

  • Carl-Schurz-Straße 53
  • 13597 Berlin-Spandau
  • Tel: 030 – 36 75 72 45
  • Öffnungszeiten:
  • Mo – Fr: 9.30 – 18.00 Uhr
  • Sa: 10.00 – 14.00 Uhr