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Endstation Halbfinale

Deutschland verpasst durch eine 1:2 Niederlage gegen Italien den Finaleinzug

Es gibt Geschichten die wiederholen sich immer wieder. England kann keine Elfmeterschießen gewinnen, Portugal keine Titel und Deutschland bei großen Turnieren nicht gegen Italien. Dabei hatten es dieser deutschen Mannschaft alle zugetraut und auch der bisherige Verlauf der Europameisterschaft ließ die Hoffnung auf den ersten Titel seit 16 Jahren weiter aufkeimen.

Dieses Mal hatte Jogi Löw und sein Team kein glückliches Händchen.

Dieses Mal hatte Jogi Löw und sein Team kein glückliches Händchen. Fotos (3): Patrick Rein

Balotelli als Spielverderber

Doch trotz aller guten Vorzeichen lief an diesem Abend nichts. Jogi Löw erwischte mit seinen Personalwechseln dieses Mal kein glückliches Händchen und viele vor den Fernsehgeräten fragten sich schnell wieso die gegen die Griechen stark aufgespielten Reus und Schürrle von Podolski und Kroos ersetzt wurden. In der Anfangsphase noch mit einer couragierten Leistung patzen auch die bisher überzeugenden Badstuber und Hummels, was Balotelli eiskalt bestraft. Ausgerechnet auch noch der Antiphatieträger, hätte uns nicht wenigstens Pirlo aus dem Turnier kicken können? Und bis dato war gerade die Chancenverwertung keine Stärke der Italiener. Gestern hingegen schon.

Das Warten hat zumindest auf der Zitadelle ein Ende, das Warten auf einen Titel.

Das Warten hat zumindest auf der Zitadelle ein Ende, das Warten auf einen Titel hingegen nicht.

Finale ohne Deutschland

Ab jetzt geht es – wieder mal – ohne deutsche Beteiligung um den Europameistertitel. Dennoch sollte man nicht wieder gleich in alte Tugenden verfallen und alles schlecht reden. Die deutsche Mannschaft hat eine makellose Qualifikation gespielt, sich mit neun Punkten in der „Todesgruppe“ durchgesetzt und gegen Griechenland überzeugt. Gestern fehlten die Nerven. Gerade die Bayern-Spieler schienen sogar Angst vorm erreichen eines Finales zu haben, wo man dann hätte wieder nur den Zweiten Platz erreichen können.

Die Fans als auch die deutsche Mannschaft machen sich auf den Heimweg.

Die Fans als auch die deutsche Mannschaft machen sich auf den Heimweg.

Historisches Ende?

Am Sonntag kann hingegen Fußball Geschichte bei einer Europameisterschaft geschrieben werden: Denn mit Spanien kann es erstmals eine Mannschaft schaffen den Titel zu verteidigen oder aber Italien wird zum zweiten Mal nach 1968 Europameister. In Spandau ist das Fußballfieber vorerst beendet und wie schon mit dem Abstieg von Hertha BSC in die zweite Liga hätte das Ende dabei erfreulicher sein können. In der kommenden Saison wird unser Bezirk jedoch gleich mit fünf Mannschaften, dem FC Spandau 06, den Sportfreunden Kladow, dem SSV, dem SSC Teutonia und Galatasaray Spandau in der Landesliga vertreten sein. Bei allem Frust und Enttäuschung bleibt Fußball weiterhin nur eins: Die schönste Nebensache der Welt.

Patrick Rein

Auf dem Weg nach Kiew?

Die Deutsche Nationalmannschaft trifft heute im EM Halbfinale auf einen alten Bekannten: Italien

Noch nie konnte eine deutsche Mannschaft bei einer Europa- oder Weltmeisterschaft gegen die Squadra Azzurra gewinnen. Die Erinnerung an das Halbfinalaus bei der Heim-WM in der Verlängerung ist immer noch in Erinnerung. Und dennoch soll heute endlich alles anders werden. Die Mannschaft ist weiter als beim plötzlichen Ende des Sommermärchens 2006 und verfügt über mehr Qualität. 15 Pflichtspielsiege in Folge, dazu wurden in der Gruppenphase schon Holland als auch Portugal bezwungen, sind gute Vorzeichen.

Spandau bekennt Flagge: Daumen drücken für den Finaleinzug.

Spandau bekennt Flagge: Daumen drücken für den Finaleinzug. Foto: Patrick Rein

Spanien wartet schon

Bereits gestern Abend hat das spanische Team gegen Portugal das Finale erreicht. Dabei konnte sich der amtierende Europa- und Weltmeister erst im Elfmeterschießen durchsetzen und die Portugiesen zeigten, dass auch dieser Gegner mittlerweile bezwingbar ist. Europa ist zumindest im Fußball enger zusammengewachsen und mehrere Nationen mittlerweile auf Augenhöhe. Wie gestern endete schon das Viertelfinale zwischen England und Italien selbst nach Verlängerung torlos und wurde vom Elfmeterpunkt entschieden. Dabei hatten die Briten wie so häufig das schlechtere Ende. Und auch Portugal schaffte es nicht den Fluch des Halbfinalausscheidens zu beenden.

Auf der Zitadelle beim Fußballfamilienfest wird es so wie überall wieder bunt zugehen.

Auf der Zitadelle beim Fußballfamilienfest wird es so wie überall wieder bunt zugehen. Foto: Patrick Rein

Deutschland will ins Finale

Es ist an der Zeit dass jetzt endlich eine Mannschaft mit den Statistiken und bestehenden Klischees bricht. Warum sollte dies nicht der deutschen Mannschaft gelingen? Das Team von Jogi Löw ist selbstbewusst, motiviert und mittlerweile erfahrener. Zwar wird nicht mehr der offensive Hurrafußball gespielt doch hat sich die Mannschaft Respekt erspielt und erarbeitet, wodurch die Gegner sich defensiver gegen das Deutsche Kreativspiel stellen.

Schwarz, rot, gold schneidet hoffentlich erfolgreicher ab als die Blau-Weiße Hertha.

Schwarz, rot, gold schneidet hoffentlich erfolgreicher ab als die Blau-Weiße Hertha. Foto: Patrick Rein

Spandau ist vorbereitet

Auch wenn das größte public viewing weiter vorm Brandenburger Tor stattfindet, werden auch heute wieder in Spandau Tausende gemeinsam das Spiel verfolgen. Ob beim Fußballfamilienfest auf der Zitadelle, im Lutetia, Meilenstein, Gänsemarkt oder in einer der vielen anderen gastronomischen Gegebenheiten, überall steigt das Fußballfieber. Dazu kommen noch die unzähligen italienischen Restaurants wie Il Vagabondo oder das Pescara um nur zwei zu nennen und wo ebenso mitgefiebert wird – wenn auch wahrscheinlich nicht unbedingt für die weißen Trikotträger.

Das Wetter zeigt sich aus gegebenem Anlass passend dazu auch endlich wieder von seiner besseren Seite und lädt zum open air Schauen ein. Es ist angerichtet, Spandau, Berlin, ganz Deutschland drückt die Daumen um Angstgegner Italien und dann in Kiew hoffentlich Spanien zu besiegen. Damit könnten gleich zwei Traumata der vergangenen Jahre bezwungen werden.

Patrick Rein

Keine Medaille für die Wasserballhelden bei der EM


DSV-Auswahl verpasst das Halbfinale

Bei der diesjährigen Europameisterschaft hat es das Wasserball-Team Deutschland nicht über das Viertelfinale hinaus geschafft. Somit haben Sie auch die Chance verpasst, nach 17 Jahren eine EM-Medaille zu gewinnen. Nach einer dürftigen Leistung gegen den amtierenden Weltmeister Italien stand es am Ende 4:9 für den Gegner.

Der Grund für die Niederlage waren vor allem die vergebenen Einschussmöglichkeiten im Laufe des Spieles. Auch das starke Überzahlspiel aus vergangenen Matches kam in dieser Partie überhaupt nicht zustande.

Nach dem Spiel gab der Nationaltrainer Hagen Stamm zu, dass er insgeheim auf ein Weiterkommen gehofft hatte:

„Es hört sich komisch an, aber so einfach wie heute war es noch nie, die Italiener zu schlagen! Unser Auftritt heute glich leider dem einer Frauenmannschaft, die sich im Männerturnier verirrt hat.“

Der  Team-Manager Michael Zellmer äußerte sicht ebenfalls nach der verlorenen Partie:

„Unser Team hätte das Potenzial gehabt, bei dieser EM etwas Große zu erreichen, leider konnte heute kaum ein Spieler seine Normalform abrufen.“

Unsere Wasserballhelden haben jetzt noch die Chance auf den fünften Platz, was immer noch das beste deutsche EM-Ergebnis im Wasserball seit der Bronze-Medaille 1995 in Wien wäre. Am Samstag um 12 Uhr kommt es zum Abschluss der Europameisterschaft gegen die Auswahl von Griechenland.

Wir drücken der Nationalmannschaft und vor allem unseren Spandauern die Daumen und wünschen beim letzten Spiel dieser Europameisterschaft viel Erfolg.

Heute Daumen drücken für die Wasserballhelden bei der EM

Nach eine Berg- und Talfahrt bei der bisherigen EM geht es heute Samstag (20.30 Uhr) gegen Titelverteidiger Kroatien und am Montag (17.30 Uhr) gegen Rumänien

Krankheitswelle beim Wasserball-Team Deutschland! Nachdem bereits die beiden Torleute Alexander Tchigir und Roger Kong das Bett hüteten, fehlten beim Abschlusstraining vor dem Match gegen Kroatien mit Center Andreas Schlotterbeck und Routinier Tobias Kreuzmann zwei weitere Akteure. Ein alter Bekannter streifte sich dafür aber die Badehose über: Team-Manager Michael Zellmer sprang für die fehlenden Torhüter beim Training ein und stellte sich den Schüssen des verbleibenden Teams. Insbesondere vor dem Einsatz von ‚Kreuz‘ im morgigen Match steht ein dickes Fragezeichen.

Patzer, Niederlagen und grandioser Sieg

Bei der diesjährigen Wasserball Europameisterschaft in Eindhoven geht es für die deutschen Wasserballer  heiß her. Nach einem missglückten Start hat sich die Nationalmannschaft-  Spandau stellt die meisten Spieler- mittlerweile wieder gefangen und zeigte im letzten Spiel, was sie wirklich kann.

Fehlstart gegen Montenegro

Das Auftaktspiel bei der Wasserball Europameisterschaft 2012 war ein Desaster für den Deutschen Wasserballsport. Mit einer deutlichen 7:13-Niederlage musste sich Deutschland gegen Montenegro geschlagen geben. Besonders im dritten Viertel ließen die Deutschen einige große Chancen liegen. Gegen Ende des Spiels ließ der Spandauer Trainer Hagen Stamm seine Mannschaft etwas Risikoreicher agieren, aber die Spieler aus Montenegro konterten diese Aktionen einfach aus.

Knappe Niederlage gegen Serbien

Im zweiten Spiel der deutschen Nationalmannschaft zeigten unsere Wasserballhelden schon eher, wie gut sie wirklich sind. Leider reichte es auch dieses Mal nicht für einen Sieg und sie mussten sich mit 12:13 knapp geschlagen geben. Man konnte aber einen klaren Aufwärtstrend im Gegensatz zu dem Spiel gegen Montenegro erkennen. Sie spielten konzentrierter und besonders in der Abwehr konnte man eine Verbesserung erkennen. Diese stellte sich einfach besser auf den Gegner ein. Bester Mann war an diesem Spieltag der Team-Kapitän Marc Politze, der mit insgesamt vier Treffern überzeugte.

Der Nationaltrainer Hagen Stamm war trotz der knappen Niederlage zufrieden mit seinem Team:

„Das war heute ein anderes deutsches Team als bei der gestrigen Niederlage gegen Montenegro. Ein Unentschieden wäre möglich und auch gerecht gewesen, es war aber ein toller Kampf und eine tolle Moral meiner Mannschaft.“

Grandioser Sieg über Spanien

Unsere Wasserballer hielten am Aufwärtstrend fest und haben vorgestern gegen die Nationalauswahl aus Spanien mit 16:10 gewonnen. Die Spieler aus Spanien waren keine leichten Gegner, da sie teilweise überhart agierten. Sowohl der Spandauer Marko Stamm als auch der Duisburger Sven Roeßing mussten sogar wegen Platzwunden das Wasser verlassen.

Auch der Bundestrainer war sehr empört über die rüden Attacken der Gegner:

„Diese Gangart der Spanier hat in unserem Sport wirklich nichts zu suchen, zum Glück ist es bei kleineren Platzwunden meiner Spieler geblieben.“

Noch zwei Spiele in der Vorrunde

Um noch Platz drei in der Vorrundengruppe B und damit den Kampf um Edelmetall zu erreichen, muss die Auswahl des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV) die nächsten beiden Spiele am heutigen Samstag (20.30 Uhr) gegen Titelverteidiger Kroatien und am Montag (17.30 Uhr) gegen Rumänien gewinnen und auf Schützenhilfe der Konkurrenz hoffen. Zur Teilnahme am Olympia-Qualifikationsturnier in Edmonton (1. bis 8. April) reicht Rang neun in der Endabrechnung.

Wir drücken der Nationalmannschaft und vor allem unseren Spandauern die Daumen und wünschen viel Erfolg.

Die Redaktion