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Jugendberatungshaus gerettet

Weiterfinanzierung ab Juli gesichert

Freundlich empfängt das Jugendberatungshaus seine GästeLange Zeit war unklar, wie es Ende Juni 2013 (wenn die Finanzierung durch Mittel aus dem Europäischen Sozialfonds ausläuft) für das Jugendberatungshaus weiter gehen sollte. Das zittern hat eine Ende. Mit SPI consult hat das Jugendberatungshaus Spandau bis Ende 2013 einen neuen Finanzier gefunden. Die SPI consult ist Treuhänderin und beliehenes Unternehmen des Landes Berlin und koordiniert seit über 15 Jahren Programme, die durch den Europäischen Sozialfonds oder mit Hilfe von Bundes-, Landes- oder kommunalen Mitteln gefördert werden.

Das Jugendberatungshaus hat seit Sommer 2010 über 7.800 Jugendliche beraten/betreut. Jugendliche zwischen 14 und 27 Jahren können sich hier zu Themen wie Schule, Berufsleben, Existenzsicherung u.v.m. beraten lassen. Wöchentlich finden im Jugendberatungshaus Spandau (Hasenmark 21) 18 verschiedene Beratungsangebote statt.

Bezirksbürgermeister Kleebank hierzu:

„Ich bin froh und erleichtert, dass die Weiterfinanzierung des Jugendberatungshauses nunmehr gesichert ist. Mit dieser Entscheidung bleibt Spandau eine wichtige Einrichtung für junge Menschen erhalten.“

Europäische Förderfonds für Spandauer Mikroprojekte

Finanzierungsmöglichkeit für Projektideen im Jahre 2013

Innovative Konzepte können nächstes Jahr durch die Fördermittel des Europäischen Sozialfonds des Programms „Lokales Soziales Kapital“ (LSK) finanziert werden. Der Fond dient der Förderung von Mikroprojekten mit innovativen Ideen, die neue lokale Beschäftigungschancen schaffen und den sozialen Zusammenhalt stärken. Bewerbungen können ab dem 13.08.2012 bis zum 21.09.2012 an das Bezirkliche Bündnis für Wirtschaft und Arbeit (BBWA) per Mail (bbwa@ba-spandau.berlin.de) oder per Post an die hier unten stehende Anschrift geschickt werden. Förderanträge und Projektvorschlag und Finanzierungsplan sollten entweder als vollständig ausgefüllte elektronische Datei oder als unterschriebene Papierform eingeschickt werden.

Das Projekt muss zwischen dem 01.01.2013 und dem 31.12.2013 stattfinden und muss im Einklang mit den Handlungsfeldern des BBWA Spandau sein. Das Förderprogramm wird durch den Europäischen Sozialfonds (ESF) und durch das Land Berlin finanziert. Weitere Informationen sowie Projektträger Downloads sind auf der Webseite http://www.bbwa-berlin.de zu finden. Für weitere Fragen kann man einen Mitarbeiter des BBWA Spandau unter der Rufnummer 030 90279 3349 3355 erreichen.

BBWA (Bezirkliches Bündnis für Wirtschaft und Arbeit)
Rathaus Spandau
Carl-Schurz-Straße 2/6
13578 Berlin
E-Mail: bbwa@ba-spandau.berlin.de
Tel.: 030 90279 3349 3355
Webseite: http://www.bbwa-berlin.de

Das Bezirks finanziert auch dieses Jahr Stadtaufwertungsprojekte

Anträge für Ehrenamtsmittel bis zum 15. August

Die Senatsverwaltung hat einen Teil des Spandauer Haushalts für die Finanzierung des ehrenamtlichen Projekte von Bürgerrinnen und Bürger zur Verbesserung des Bezirks bereitgestellt. So können sich Spandauer Vereine aber auch Einzelpersonen bis Mitte August bewerben, um eine finanzielle Unterstützung vom Bezirksamt zu bekommen. Die Finanzierung setzt voraus das sich der Verein oder die Person zur Aufwertung oder Verbesserung der Infrastruktur in seiner Nachbarschaft einsetzt. Beispiele einer solchen Aufwertung sind Renovierungen und Pflanzungen aber auch der Bau von sozialen Einrichtungen, Sport- und Grünanlage. Wichtig ist, dass die eingeschickten Maßnahmen nicht gewinnorientiert sind.

Die Finanzierung liegt bei 3500€ pro Einzelmaßnahme. Leider betreffen die Finanzierungsmittel nicht die Quartiersmanagementgebiete wie das Falkenhagener Feld West und Ost, die Heerstraße Nord oder die Neustadt. Wer an Ehrenamtsmitteln interessiert ist, kann eine detaillierte Projektbeschreibung an das Bezirksamt Spandau schicken. Die Beschreibung soll den Zweck, die Art, den Umfang, den Zeitrahmen und die Kosten der Maßnahme beinhalten. Anträge können bis zum 15. August an folgende Adresse geschickt werden:

Bezirksamt Spandau
Büro des Bezirksbürgermeisters – Ehrenamtsbüro-
Carl-Schurz-Straße 2-6.
13578 Berlin

Unter der Rufnummer 90279-3318 steht ein Mitarbeiter für Rückfragen zur Verfügung

 

SPD gratulier zur Exzellenzinitiative

Doch fordert auch auf über die zukünftige Finanzierung der Hochschulen nachzudenken

SPD-Bundestagsfraktionsprecher Swen Schulz, Sprecher für Hochschulpolitik, hat den Berliner Universitäten zur guten Bewertung bei der Exzellenzinitiative gratuliert. Den Berliner Universitäten gelang es sich mit vier Exzellenz-Clustern und vier Graduatiertenschulen durchzusetzen.  Die SPD fordert jedoch auf, weiter hinauszudenken und sich auch mit den zunehmenden Finanzierungsproblemen der Hochschulen zu beschäftigen.

„Das zeigt einmal mehr, wie stark Berlin in der Wissenschaft ist, und wie gut die Rahmenbedingungen sind. […] Bei allen positiven Effekten ist doch auch unübersehbar, dass die Finanzierung aller Hochschulen und der Lehre immer schwieriger wird.“

Swen Schulz fügtt hinzu, dass die Austattung insbesondere der Hochschulen in der Zukunft problematisch sein wird. Um dagegen anzukämpfen, soll der Bund die pflichtliche Grundfinanzierung der Schulen erhöhen. Dies ist aber nur durch eine Grundgesetzänderung möglich. Herr Schulz betont:

„Die SPD-Bundestagsfraktion hat die Streichung des Kooperationsverbotes für die gesamte Bildung vorgeschlagen. Doch Bundesministerin Schavan will lediglich ausgewählte Wissenschaftszentren fördern. Für die Hochschulen reicht das nicht aus.“

Straßensperrungen wegen zu vielen Schlaglöchern?


Diskussionen um auskömmliche Finanzierung für Straßenerhaltung

Zu viele Schlaglöcher in Spandau

Zu viele Schlaglöcher in Spandau © Daniel Rennen  / pixelio.de

Laut einer Pressemitteilung stellten die Bezirksverordneten der CDU-Fraktion Spandau bei der am Dienstag begonnen Haushaltsberatung fest, dass bei der Unterhaltung des Spandauer Straßenlandes eine erhebliche Unterfinanzierung geplant sei.

Ein Vortrag des Tiefbauamtes bestätigte diese Sorge. Bei der derzeitigen Situation der Straßen und einem Ausblick auf die erforderlichen Maßnahmen für die Jahre 2012 und 2013 sei es offensichtlich, dass die bisher veranschlagten Mittel in Höhe von 2,1 Millionen Euro bei Weitem nicht ausreichen würden.

Eine CDU-Empfehlung zum Schließen der finanziellen Lücke, welche in die finale Besprechung des Haushaltsausschusses einfließen sollte, fand laut Mitteilung bei den Mitwirkenden keine Mehrheit.

Die baupolitische Sprecherin der CDU-Fraktion Beate Christ bedauert, diese Entscheidung:

„4,8 Millionen Euro pro Jahr wären notwendig, um Spandaus Straßen instandhalten zu können und auch weitere Projekte wie notwendige Bordsteinabsenkungen vorantreiben zu können. Doch der Haushalt sieht derzeit nur einen Ansatz von 2,1 Millionen Euro vor – 2,7 Millionen Euro zu wenig.

Die CDU-Fraktion hatte daher gestern im Bauausschuss beantragt, den entsprechenden Haushaltstitel bedarfsgerecht aufzustocken. Dieser Vorschlag fand zwar die Zustimmung der Piratenfraktion, jedoch SPD und GAL lehnten das Ansinnen ab.

Die rot-grüne Zählgemeinschaft riskiert damit im schlimmsten Fall die Sperrung ganzer Straßenzüge.“

 

Die Redaktion