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Gatow gewinnt Hitzeschlacht

Spandauer Kickers unterliegen im eigenen Stadion beim diesjährigen Bürgermeisterpokal dem SV Gatow mit 0:2.

Das Wochenende stand nicht nur im Zeichen der Hitzerekorde, auch sportlich wurde einiges geboten. Einerseits zeigte am Samstag Borussia Dortmund, dass der Triple-Sieger aus Bayern durchaus schlagbar ist, zum anderen wurde die Frauennationalmannschaft am Sonntag nach schwacher Vorrunde überraschend Europameister. Doch auch in Spandau wurde trotz Temperaturhöchstwerten gekickt. Dabei konnten die Gatower zum Abschluss des Turniers nach einem Jahr Pause wiederholt den Bürgermeisterpokal in Empfang nehmen.

Sieger des Spandauer Bürgermeisterpokals 2013: SC Gatow.

Sieger des Spandauer Bürgermeisterpokals 2013: SC Gatow. Foto: Spandauer AG

Halbfinalspiele vom Freitag

Letztmalig fanden die Spiele um den Einzug ins kleine und große Finale im Stadion in Haselhorst statt. Dort konnten sich um 18 Uhr die Spandauer Kickers (Spaki) souverän mit 4:2 gegen Galatasaray durchsetzen. Die Bezwinger von Vorjahressieger Staaken aus Gatow zogen gegen Teutonia mit 3:1 ins Finale ein. Das kleine Finale am Sonntag in der Arena der Spandauer Kickers entschied dann Galatasaray schließlich mit 5:3 für sich. Noch im letzten Jahr hatten die Teutonen den 3. Platz belegen können.

Bereits im Viertelfinale bezwang Gatow den Titelverteidiger aus Staaken.

Bereits im Viertelfinale bezwang Gatow den Titelverteidiger aus Staaken. Foto: Patrick Rein

Gatow holt Titel zurück

Der SC Gatow verfügt seinerseits über viel Endspielerfahrung. In der vorletzten Saison standen die Gatower im Finale des Berliner Pilsner Pokals, welches sie damals gegen BAK Berlin verloren. Zudem waren sie im letzten Spandauer Bürgermeisterpokal noch als Titelverteidiger ins Rennen gegangen, mussten sich dann aber Teutonia geschlagen geben. Dieses Mal hatten sie aber in der Hitzeschlacht gegen Gastgeber Spaki die Nase vorn und holten somit den Titel zurück in den Spandauer Süden.

Wetter- und Zuschauertechnisch waren die Spiele ebenso wie fußballerisch wieder ein großer Erfolg für das Team von Veranstalter Matthias Zimmermann vom Sportshop Staaken. Diesem dankten auch Bezirksbürgermeister Kleebank und Sportstadtrat Gerhard Hanke bei der Siegerehrung. 2014 werden dann beim Vorbereitungsturnier und bezirklichem Kräftemessen wieder alle Spandauer Fußballvereine versuchen den Bürgermeisterpokal für sich zu entscheiden.

Patrick Rein

Titelverteidiger im Viertelfinale ausgeschieden

Die Viertelfinalspiele des diesjährigen Spandauer Bürgermeisterpokals sind abgeschlossen und die Halbfinalpartien stehen unmittelbar bevor.

Nachdem sich bereits nach der Vorrunde die ersten Mannschaften beim diesjährigen Spandauer Bürgermeisterpokal wie der SSV, Schwarz-Weiß, der FFV oder auch Siemensstadt mit der bislang höchsten Niederlage (1:9) verabschieden mussten, standen am Dienstag und Mittwoch die Halbfinalspiele auf dem Programm. Dabei trafen Kladow auf Galatasaray, Spandauer Kickers (SpaKi) auf Veritas und einen Tag später Gatow auf Staaken und Teutonia auf Alemannia.

Galatasaray Spandau konnte sich gegen die Sportfreunde Kladow durchsetzen und trifft nun auf "SpaKi".

Galatasaray Spandau konnte sich gegen die Sportfreunde Kladow durchsetzen und trifft nun auf „SpaKi“.

Kladow unterliegt knapp

Besonders die 18 Uhr Partien mussten an fast allen Tagen den Temperaturen Tribut zollen, so dass vom Veranstalter sogar Trinkpausen während der regulären Spielzeit angesetzt wurden. Ausgeglichen gestaltete sich das erste Halbfinale zwischen den Sportfreunden Kladow und Galatasaray Spandau, welche sich durch einen Treffer in der 85. Minute ins Halbfinale schossen. Im Anschluss konnten dann die Spandauer Kickers mit einem klaren 5:2 gegen Veritas nachziehen. Dabei war „Spaki“ von Anfang an spielbestimmend und führte schnell mit 2:0. Doch Veritas nutzte seine wenigen Chancen konsequent und konnte in der ersten Halbzeit zwei Mal auf 1:2 und 2:3 verkürzen, konnte jedoch im zweiten Durchgang nur noch wenig dagegensetzen.

Bei der Hitze wurden vom Veranstalter offizielle Trinkpausen angesetzt. Diese halfen dem Titelverteidiger SC Staaken jedoch nicht.

Bei der Hitze wurden vom Veranstalter offizielle Trinkpausen angesetzt. Diese halfen dem Titelverteidiger SC Staaken jedoch nicht. Fotos (2): Patrick Rein

Titelverteidiger raus

Das Spitzenspiel des Viertelfinales fand dann am Mittwoch zwischen Gatow und dem Titelverteidiger SC Staaken statt. Dabei gelang den Gatowern vor fast 200 Zuschauern bereits in der ersten Halbzeit der letztendliche Siegtreffer. Damit mussten die Staakener ihrer zweiten Mannschaft folgen, die bereits in der Vorrunde gegen Kladow mit 2:0 unterlagen und aus dem Turnier ausschieden. Mit dem deutlichsten Viertelfinalergebnis zog danach Teutonia mit einem klaren 4:0 Sieg gegen den diesjährigen Gastgeber Alemannia Haselhorst als letzter Teilnehmer ins Halbfinale ein.

Letztmalig im Stadion Haselhorst am Pulvermühlenweg kommt es damit heute (Freitag) zu folgenden Partien:

18 Uhr Galatasaray Spandau – Spandauer Kickers

19.50 Uhr Gatow – Teutonia

Das Speil um Platz drei (11 Uhr) und das diesjährige Finale (13 Uhr) finden dann am Sonntag in Staaken West am Brunsbütteler Damm 441 statt. Ausführliche Informationen zum Bürgermeisterpokal finden alle Interessierten seit dieser Woche auf der Internetseite von www.sport-90.de unter Amateurfußball oder weiterhin hier über die Spandauer AG.

Patrick Rein

Endstation Halbfinale

Deutschland verpasst durch eine 1:2 Niederlage gegen Italien den Finaleinzug

Es gibt Geschichten die wiederholen sich immer wieder. England kann keine Elfmeterschießen gewinnen, Portugal keine Titel und Deutschland bei großen Turnieren nicht gegen Italien. Dabei hatten es dieser deutschen Mannschaft alle zugetraut und auch der bisherige Verlauf der Europameisterschaft ließ die Hoffnung auf den ersten Titel seit 16 Jahren weiter aufkeimen.

Dieses Mal hatte Jogi Löw und sein Team kein glückliches Händchen.

Dieses Mal hatte Jogi Löw und sein Team kein glückliches Händchen. Fotos (3): Patrick Rein

Balotelli als Spielverderber

Doch trotz aller guten Vorzeichen lief an diesem Abend nichts. Jogi Löw erwischte mit seinen Personalwechseln dieses Mal kein glückliches Händchen und viele vor den Fernsehgeräten fragten sich schnell wieso die gegen die Griechen stark aufgespielten Reus und Schürrle von Podolski und Kroos ersetzt wurden. In der Anfangsphase noch mit einer couragierten Leistung patzen auch die bisher überzeugenden Badstuber und Hummels, was Balotelli eiskalt bestraft. Ausgerechnet auch noch der Antiphatieträger, hätte uns nicht wenigstens Pirlo aus dem Turnier kicken können? Und bis dato war gerade die Chancenverwertung keine Stärke der Italiener. Gestern hingegen schon.

Das Warten hat zumindest auf der Zitadelle ein Ende, das Warten auf einen Titel.

Das Warten hat zumindest auf der Zitadelle ein Ende, das Warten auf einen Titel hingegen nicht.

Finale ohne Deutschland

Ab jetzt geht es – wieder mal – ohne deutsche Beteiligung um den Europameistertitel. Dennoch sollte man nicht wieder gleich in alte Tugenden verfallen und alles schlecht reden. Die deutsche Mannschaft hat eine makellose Qualifikation gespielt, sich mit neun Punkten in der „Todesgruppe“ durchgesetzt und gegen Griechenland überzeugt. Gestern fehlten die Nerven. Gerade die Bayern-Spieler schienen sogar Angst vorm erreichen eines Finales zu haben, wo man dann hätte wieder nur den Zweiten Platz erreichen können.

Die Fans als auch die deutsche Mannschaft machen sich auf den Heimweg.

Die Fans als auch die deutsche Mannschaft machen sich auf den Heimweg.

Historisches Ende?

Am Sonntag kann hingegen Fußball Geschichte bei einer Europameisterschaft geschrieben werden: Denn mit Spanien kann es erstmals eine Mannschaft schaffen den Titel zu verteidigen oder aber Italien wird zum zweiten Mal nach 1968 Europameister. In Spandau ist das Fußballfieber vorerst beendet und wie schon mit dem Abstieg von Hertha BSC in die zweite Liga hätte das Ende dabei erfreulicher sein können. In der kommenden Saison wird unser Bezirk jedoch gleich mit fünf Mannschaften, dem FC Spandau 06, den Sportfreunden Kladow, dem SSV, dem SSC Teutonia und Galatasaray Spandau in der Landesliga vertreten sein. Bei allem Frust und Enttäuschung bleibt Fußball weiterhin nur eins: Die schönste Nebensache der Welt.

Patrick Rein

Auf dem Weg nach Kiew?

Die Deutsche Nationalmannschaft trifft heute im EM Halbfinale auf einen alten Bekannten: Italien

Noch nie konnte eine deutsche Mannschaft bei einer Europa- oder Weltmeisterschaft gegen die Squadra Azzurra gewinnen. Die Erinnerung an das Halbfinalaus bei der Heim-WM in der Verlängerung ist immer noch in Erinnerung. Und dennoch soll heute endlich alles anders werden. Die Mannschaft ist weiter als beim plötzlichen Ende des Sommermärchens 2006 und verfügt über mehr Qualität. 15 Pflichtspielsiege in Folge, dazu wurden in der Gruppenphase schon Holland als auch Portugal bezwungen, sind gute Vorzeichen.

Spandau bekennt Flagge: Daumen drücken für den Finaleinzug.

Spandau bekennt Flagge: Daumen drücken für den Finaleinzug. Foto: Patrick Rein

Spanien wartet schon

Bereits gestern Abend hat das spanische Team gegen Portugal das Finale erreicht. Dabei konnte sich der amtierende Europa- und Weltmeister erst im Elfmeterschießen durchsetzen und die Portugiesen zeigten, dass auch dieser Gegner mittlerweile bezwingbar ist. Europa ist zumindest im Fußball enger zusammengewachsen und mehrere Nationen mittlerweile auf Augenhöhe. Wie gestern endete schon das Viertelfinale zwischen England und Italien selbst nach Verlängerung torlos und wurde vom Elfmeterpunkt entschieden. Dabei hatten die Briten wie so häufig das schlechtere Ende. Und auch Portugal schaffte es nicht den Fluch des Halbfinalausscheidens zu beenden.

Auf der Zitadelle beim Fußballfamilienfest wird es so wie überall wieder bunt zugehen.

Auf der Zitadelle beim Fußballfamilienfest wird es so wie überall wieder bunt zugehen. Foto: Patrick Rein

Deutschland will ins Finale

Es ist an der Zeit dass jetzt endlich eine Mannschaft mit den Statistiken und bestehenden Klischees bricht. Warum sollte dies nicht der deutschen Mannschaft gelingen? Das Team von Jogi Löw ist selbstbewusst, motiviert und mittlerweile erfahrener. Zwar wird nicht mehr der offensive Hurrafußball gespielt doch hat sich die Mannschaft Respekt erspielt und erarbeitet, wodurch die Gegner sich defensiver gegen das Deutsche Kreativspiel stellen.

Schwarz, rot, gold schneidet hoffentlich erfolgreicher ab als die Blau-Weiße Hertha.

Schwarz, rot, gold schneidet hoffentlich erfolgreicher ab als die Blau-Weiße Hertha. Foto: Patrick Rein

Spandau ist vorbereitet

Auch wenn das größte public viewing weiter vorm Brandenburger Tor stattfindet, werden auch heute wieder in Spandau Tausende gemeinsam das Spiel verfolgen. Ob beim Fußballfamilienfest auf der Zitadelle, im Lutetia, Meilenstein, Gänsemarkt oder in einer der vielen anderen gastronomischen Gegebenheiten, überall steigt das Fußballfieber. Dazu kommen noch die unzähligen italienischen Restaurants wie Il Vagabondo oder das Pescara um nur zwei zu nennen und wo ebenso mitgefiebert wird – wenn auch wahrscheinlich nicht unbedingt für die weißen Trikotträger.

Das Wetter zeigt sich aus gegebenem Anlass passend dazu auch endlich wieder von seiner besseren Seite und lädt zum open air Schauen ein. Es ist angerichtet, Spandau, Berlin, ganz Deutschland drückt die Daumen um Angstgegner Italien und dann in Kiew hoffentlich Spanien zu besiegen. Damit könnten gleich zwei Traumata der vergangenen Jahre bezwungen werden.

Patrick Rein

SC Gatow steht im Pokalfinale

Im Berliner Pilsner-Pokal der ersten Mannschaften siegt Gatow im Elfmeterschießen gegen Eintracht Mahlsdorf

Nach dem der SSC Teutonia bereits am Mittwoch im Pokal der zweiten und unteren Mannschaften (wir berichteten) den Sprung ins Finale geschafft hat, folgte mit dem SC Gatow jetzt noch eine weitere Spandauer Fußballmannschaft. Zwar dauerte es am Sonntagnachmittag lange bis der Sieger feststand, doch am Ende konnten Team und Zuschauer im Stadion Am Kinderdorf jubeln. Nach der regulären Spielzeit stand es in einer hart umkämpften Partie 1:1 und auch die folgende Verlängerung brachte noch keine Entscheidung.

Der SC Gatow jubelt über den Einzug ins Pokalfinale.

Der SC Gatow jubelt über den Einzug ins Pokalfinale. Foto: Patrick Rein

Mahlsdorf spielerisch überlegen

Die Gastgeber kamen nur schwer ins Spiel, so dass der Gegner neben mehr Ballbesitz auch die besseren Torchancen hatte. Daher überraschend erzielte jedoch der SC den ersten Treffer der Partie. Kurze darauf schwächte sich Mahlsdorf durch eine der zahlreichen Verwarnungen selbst, da der Schiedsrichter völlig zu Recht in der 28. Minute die gelb-rote Karte zeigte. An den Spielanteilen änderte sich dadurch jedoch wenig und die Mahlsdorfer kamen noch vor der Pause zum nicht unverdienten Ausgleich.

Platzverweis und Verlängerung

Der entscheidende Elfmeter in einem hart umkämpften Spiel.

Der entscheidende Elfmeter in einem hart umkämpften Spiel. Foto: Patrick Rein

Auch im zweiten Durchgang konnte Gatow die Überzahl nicht nutzen, dezimierte sich nach einer klaren Tätlichkeit aber hingegen selbst. Ausgeglichen an der Spielerzahl lies Mahlsdorf weiter beste Chancen aus während sich die Heimmannschaft ausschließlich auf Konter beschränkte, so dass es nach 90. Minuten beim schmeichelhaften unentschieden blieb. Es folgte die Verlängerung in der die Gastgeber nach einem Freistoß wieder unerwartet in Führung gingen. Bemüht diese über die Zeit zu bringen, reichte jedoch eine Unkonzentriertheit und der Ball landete zum erneuten Ausgleich irgendwie hinter der Torlinie.

Ausgelassene Freude nach dem Elfmeterkrimi.

Ausgelassene Freude nach dem Elfmeterkrimi. Foto: Patrick Rein

Entscheidung am Elfmeterpunkt

Somit musste das Elfmeterschießen die Entscheidung bringen. Hier hatte Gatow am Ende die Nase vorn und zumindest von der kämpferischen Einstellung her mittlerweile auch nicht unverdient. Während die ersten Schützen beider Mannschaften noch souverän verwandelten, scheiterten die beiden folgenden bevor der Torhüter des SC zum Matchwinner wurde und den 4:2 Elfmeterkrimi beendete. Zwei Endspiele mit Spandauer Beteiligung im Berliner Pilsner-Pokal – was für ein Erfolg!