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Boote zu Wasser gelassen

DLRG Spandau startet in Saison 2013

© DLRG LV Berlin Bezirk Spandau

© DLRG LV Berlin Bezirk Spandau

Die Saison der DLRG Spandau startet jedes Jahr im Mai und endet im Oktober. In dieser Zeit besetzen die Spandauer Lebensretter/innen vier Rettungsstationen an der Havel und am Glienicker See. Während der kalten Monate werden die Boote der DLRG eingelagert und im Trockenen gewartet und überholt.

Vor einer Woche war es dann soweit, die ersten drei Rettungsboote der DLRG wurden für die Saison 2013 zu Wasser gelassen – das vierte folgt dann Anfang Mai.

Ab auf die Havel!

Am 20. April lädt der Ruderverein Collegia1895 e.V. in Gatow zu einem Tag des Wassersports mit Schnupper-Rudern, Drachenboot-Paddeln und buntem Rahmenprogramm.

Zwischen 13 und 17 Uhr können sich die Besucher unter fachkundiger Anleitung der Ruderausbilder von Collegia in der abwechslungsreichen und gesunden Wassersportart ausprobieren – unverbindlich und kostenfrei. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, lediglich Sportkleidung sollte mitgebracht werden. Umkleideräume und Duschen sind vorhanden. Für alle, die beim Schnupper-Rudern auf den Geschmack kommen oder schon immer mal Rudern lernen wollten, starten am 21. April ein einmonatiger Ruderkurs für Kinder und Jugendliche sowie ein zweiter Kurs für Erwachsene. Infos und Anmeldung sind sowohl am Tag des Wassersports vor Ort oder per E-Mail an info@collegia.de möglich.

Der Ruderverein Collegia in Gatow lädt am Samstag zum Tag des Wassersports ein.

Der Ruderverein Collegia in Gatow lädt am Samstag zum Tag des Wassersports ein.

Kooperationspartner vor Ort

Mit von der Partie sind am Tag des Wassersports auch die mit Collegia kooperierende Ruder AG der Bertolt-Brecht-Oberschule, der benachbarte Paddelclub Wiking sowie die „Putzdrachen“ der Berliner Stadtreinigungsbetriebe (BSR) mit ihrem Drachenboot, in dem ein Trommler vom BSR-Team den Paddel-Takt angibt. „Landratten“, die lieber festen Boden unter den Füßen haben, können beim Ergometer-Wettkampf ihre Kraft und beim Trockenangeln ihr Geschick unter Beweis stellen. Für kleine Gäste wird ein Spaß-Parcours auf dem Vereinsgelände organisiert. Grill- und Kuchenbuffet sorgen fürs leibliche Wohl.

Mit dem Boot raus auf die Havel.

Mit dem Boot raus auf die Havel. Fotos (2): Collegia

Breiten-, Leistungs- und Gesundheitssport

Collegia ist ein „Familienverein“ mit rund 130 Mitgliedern aller Altersstufen, denen ein breites Angebot an Ruder- und Ausgleichssportterminen zur Verfügung steht.  Spitzensportler wie Lars Wichert (Weltmeister 2012, Doppelweltmeister 2010) und  Thorsten Engelmann (Weltmeister 2006) haben hier das Rudern gelernt. Derzeit konzentriert sich der an der Unterhavel gelegene Verein auf das Rudern als Freizeit- und Gesundheitssport. Doch auch Ambitionierte kommen bei Collegia auf ihre Kosten: Während der Nachwuchs mit dem Ziel der Bundeswettbewerb-Teilnahme für den Landesentscheid trainiert, können die Erwachsenen beim sportlichen Frührudern an ihrer Technik feilen und sich bei Regatten wie „Quer durch Berlin“, „Rund um Wannsee“ oder dem achtstündigen Hamburger Staffelrudern ins Zeug legen.

Anfahrtsweg

Auf dem Landweg ist der Ruderverein Collegia im Pfirsichweg 9-11 in 14089 Berlin sowohl mit den öffentlichen Verkehrsmitteln (Bus X34 bis Emil-Basdeck-Straße oder Bus 134 bis Pfirsichweg) als auch per Auto (Zufahrt zum Parkplatz über Bardey- und Rothenbücherweg) gut zu erreichen.

Patrick Rein

Doch kein Havelausbau?

Finanzielle Mittel um die Hälfte gekürzt

Der Abriss der Freybrücke ist unvermeidbar

Die Freybrücke über der Havel

Im Rahmen des Verkehrsprojektes 17 sollte ursprünglich ein Ausbau der Havel für den Containerschiffverkehr statt finden. Eine Begradigung des Flussbettes sowie einer Vertiefung desselbigen wäre hierfür notwendig gewesen. Nun hat die Bundesregierung entschieden den Ausbau, wie ursprünglich geplant, nicht vorzunehmen. Da die finanziellen Mittel von 100 auf 40 Millionen Euro gesenkt wurden ist vorerst nur die Abtragung des „Spandauer Horns“ angedacht.

Umweltexperte der SPD-Abgeordnetenhausfraktion Daniel Buchholz hierzu:

„Von einem massiven Ausbau wäre insbesondere der Bezirk Spandau mit seinen Flüssen Havel und Spree betroffen gewesen. Darum haben wir uns auf allen Ebenen für eine natur- und stadtverträgliche Gestaltung der Wasserwege eingesetzt. Das Berliner Abgeordnetenhaus hatte sich auf meine Initiative hin bereits im Juli 2008 gegen die Millionverschwendung beim Projekt 17 ausgesprochen und die alten Ausbaupläne deutlich kritisiert.“

Braune Rostbrühe auf dem Weg nach Spandau

Folgen des Braunkohlentagebaus bald bei uns zu spüren?

Kommt mit der Spree bal eine rostige Fracht? (Foto: Ralf Salecker)

Kommt mit der Spree bald eine rostige Fracht? (Foto: Ralf Salecker)

Eine braune Brühe, Verockerung genannt, bedroht den Spreewald und möglicherweise bald sogar das Trinkwasser in Berlin. Die Spree trägt Der Braunkohlentagebau in der Lausitz ist immer wieder ein Thema in den Medien. Meist geht es um die Fragwürdigkeit, Braunkohle in großen Mengen zur Verstromung einzusetzen. Klimaziele sind so nicht zu erreichen. Dem Tagebau mussten in den letzten Jahrzehnten dutzende Dörfer weichen, weil sie für den billigen Rohstoff einfach weggebaggert wurden. Zu DDR-Zeiten wurden bis zu 10 Tagebaue gleichzeitig betrieben. Zurück blieben riesige Löcher in der Erde – eine Mondlandschaft. Aus der Not machte man eine Tugend und begann die Restlöcher mit Wasser zu füllen. Die Tagebaurestlöcher entwickeln sich inzwischen zu Europas größter Ansammlung künstlicher Seen.

Sauer macht nicht nur lustig

Um an die Kohle zu gelangen, trug man die obersten Erdschichten ab und kippte den Abraum ungeordnet wieder ab. Luft und Wasser ließen die dort enthaltenen Mineralstoffe u. a. Pyrit und Markasit verwittern. Eisen in Form von ockerfarbenem Rost und Sulfate wurde freigesetzt. Der pH-Wert des Wassers in den neuen Seen versauerte. Kaum ein Organismus konnte in kann unter solchen Bedingungen leben. Saures Wassers verstärkt den Umwandlungsprozess. Das Wasser der Tagebauseen fließt über die Spree in Richtung Berlin – langsam, aber sicher.

In der Talsperre von Spremberg sammeln sich tausende Tonnen Rost. Ausläufer des Spreewalds sind schon bedroht. Sollte der Ocker-Schlamm in alle Fließe vorgedrungen sein, dürfte der Tourismus enorm darunter leiden. Hundertausende Besucher strömen jährlich in den Spreewald mit seiner ganz besonderen Natur. Ohne die schöne Natur bleiben sie weg.

Es gibt erstaunlicherweise Politiker, die das schon länger bekannte Problem herunterspielen wollen. Noch immer baut Vattenfall, unterstützt von der Politik, in der Lausitz Kohle ab. Der Spreewald ist von rund 1000 Kilometer Fließgewässern durchzogen. Die Sanierung eines einzigen verschmutzten Kilometers wird von Experten auf 300.000 Euro geschätzt.

Berlins Trinkwasser in Gefahr

Über die Spree wird die Rostfracht bis nach Spandau gelangen, hier fließt sie in Höhe der Altstadt in die Havel. Noch sind keine gesundheitsgefährdenden Überschreitungen von Grenzwerten zu verzeichnen. Die Hauptstadt gewinnt den größten Teils ihres Trinkwassers aus Uferfiltrat, also aus gereinigtem Flusswasser. Damit könnte es möglicherweise demnächst vorbei sein.

Wie üblich soll jetzt untersucht und in Gremien gesprochen werden. Dem Spreewald läuft die Zeit davon, während Politiker und Braunkohlebefürworter aus der Wirtschaft auf Zeit spielen. Pilotprojekte zur Beseitigung des Rostschlamms sollen in diesem Jahr starten. 2014 und 2015 „könnten“ dann Anlagen zur Bekämpfung errichtet werden.

 

Ralf Salecker

Eine Fahrradstation am Lindenufer?

Ein besonderer Service für Radfahrer an der Charlottenbrücke?

Plan der Machbarkeitsstudie für das Lindenufer

Plan der Machbarkeitsstudie für das Lindenufer

In der ersten Stufe der Bürgerbeteiligung wurde grob abgeklopft, wie das Lindenufer zwischen Charlottenbrücke und Juliusturmbrücke umgestaltet werden könnte. Dabei kamen ein paar Eckpunkte heraus, die auf jeden anderen Ort auch Anwendung finden könnten. Das Thema Sicherheit ist nach den Ereignissen in Berlin bei manch einem ganz oben auf der Tagesordnung. Leicht wird dabei vergessen, dass es eher die Berichterstattung ist, die ein scheinbar immer gefährlicher werdendes Berlin oder Spandau erzeugt. Sicherheit, Sauberkeit, bessere Beleuchtung, generationenübergreifende Angebote und Barrierefreiheit sind in jedem Fall ein Muss für alle zukünftigen Planungen zum Lindenufer.

Charlottenbrücke heute

Die Charlottenbrücke selbst bietet mit ihrer alten Stahlkonstruktion einen schönen Anblick – wenn man sie von oben anschaut. Unterhalb sieht es weniger ansprechend aus. Früher war dort eine öffentliche Toilette untergebracht. Irgendwann wurde sie zu teuer im Unterhalt. Vandalismus sorgte für den weiteren Verfall. Nun sind alle Räume unter der Brücke seit Jahren verschlossen.

Der Bereich um den Brückenaufleger wird nur selten genutzt. Auf der linken Seite (vom Stresow gesehen) führt eine Treppe hinunter. Rechts ist ein größerer freier Platz, der mangels Bänke kaum genutzt werden kann, obwohl das umgebende Grün durchaus einladen ist.

Charlottenbrücke als Station für Radler

Was könnte man tun, um die Räume des Brückenauflegers sinnvoll zu nutzen? Recht früh kam während der Bürgerbeteiligung ein Wunsch nach einer Servicestation für Radfahrer auf, schließlich soll der Havelradweg irgendwann einmal wirklich an der Havel entlang führen. Was liegt da näher, als dort ein Serviceangebot für Radler zu installieren. Wünschenswert wären abschließbare Boxen, in denen die Radfahrer ihre Taschen, Helme usw. sicher deponieren können, um entspannt die Altstadt aufsuchen zu können. Für eine bessere Anbindung an die Fußgängerzone der Altstadt wünschten sich viele eine Möglichkeit, mit dem Fahrrad schnell vom Havelufer in die Altstadt oder umgekehrt von dort an die Havel gelangen zu können. Eine Treppe mit einer „Rampe“ wäre da ideal.

Einfache Reparaturmöglichkeiten, Flickzeug, Werkzeug und eine Luftpumpe sollten vor Ort sein, um nach einem Malheur schnell weiter zu können. Ideal wäre eine fachkundige Kraft, die diese Station betreut. Der Gedanke, das Klo nebenan gleich mit in Betrieb zu nehmen, wurde schnell verworfen. Technische Gründe, die Notwendigkeit einer Hebeanlage für die Fäkalien, würde die Kosten ausufern lassen. Eine Lösung, die sich auf der Brücke befindet, wäre erstrebenswert. Die relative Nähe anderer Wall-Toiletten in der Altstadt ist zwar okay, vielen aber doch nicht nahe genug.

Das Umfeld gestalten

Vandalismus  und unliebsame Nutzung entsteht oft an dunklen, nicht einsehbaren Orten. Darum bietet sich eine erweiterte Nutzung des Bereichs um die mögliche Fahrradstation in Form von Parkbänken an, die zur Erholung einladen. Damit wird zusätzlich für Abwechslung gesorgt. Gleichzeitig stehen dann die Fahrräder immer unter „Beobachtung“.

Die Ideen, während des Workshops sprudelten nur so. Manche davon erscheinen problemlos zu verwirklichen. Geld für Umbauten wäre durchaus da. Ein Träger als Betreiber einer Fahrradstation ist im Bereich des Möglichen. Praktische Beispiele dafür gibt es.

Eine frühe Einbeziehung der Bürger in Umgestaltungsprojekte ist augenscheinlich eine nutzbringende Angelegenheit. Jeder hat nun die Möglichkeit, nicht nur zu meckern, sondern aktiv seine eigene Umgebung mit zu gestalten. Die steigende Anzahl interessierter Anwohner ist ein gutes Zeichen.

 

Ralf Salecker

Wasser marsch!

Vom Havelwasser zum Trinkwasser

Spandauer Forst © Hans Kolbe / pixelio.de

Die Berliner Wasserbetriebe haben drei Kilometer lange Gräben durch den Spandauer Forst gezogen und diese mit Wasser geflutet. Das Wasser kommt aus der Havel und soll im Boden des Spandauer Forstes versickern. Mit dieser Aktion soll der Nachschub an Trinkwasser für die Trinkwasserbrunnen des Wasserwerks gesichert werden. Außerdem werden durch die Bewässerung auch Feuchtbiotope erhalten.

Die ungewisse Zukunft der Wasser- und Schiffsverwaltung

Die ungewisse Zukunft der Wasser- und Schiffsfahrt

Was wird nun aus der Schiffsfahrt auf der Havel?

Eine Diskussionrunde mit Sven Schulz rund um die Havel

Am Mittwoch den 12. September 2012 wird sich um 19:30 Uhr eine Expertenrunde zu der Zukunft der wirtschaftlichen und sportlichen Nutzung der Havel äußern. Die Diskussionsrunde mit dem Motto „Die Wasser- und Schiffsverwaltung vor dem Aus?“ wird vom Bundestagsabgeordneten Sven Schulz (SPD) geleitet.  Interessenten sind herzlich eingeladen Fragen zu stellen und mitzudiskutieren. Eingeladen sind auch Daniel Buchholz (Mitglied des Abgeordnetenhauses), Helmut Kleebank (Spandauer Bezirksbürgermeister) und Gustav Herzog ( Bundestagsabgeordneter und Experte für Binnenschifffahrt). Um mehr über die Pläne der Bundesregierung in Sachen Schiffsverkehr auf der Havel zu erfahren, kann man sich unter der Telefonnummer 030 227 70 187 anmelden. Die Diskussionsrunde findet in der Galerie des Kulturhaus Spandau statt (Mauerstraße 6, 13597 Berlin). Swen Schulz führt aus:

„Die Havel ist für Spandau eine Lebensader. Sie ist nicht nur als Gütertransportweg interessant, sondern auch für den Wassersport und Wassertourismus von Bedeutung und nicht zuletzt für die Bürger einfach schön. Für die Bundesregierung jedoch ist die Havel offenbar unwichtig. Sie will die Mittel für die Pflege drastisch kürzen. Damit verteuert sie nicht nur das private Vergnügen auf dem Wasser, sondern gefährdet zudem auch den Wirtschaftszweig Wassertourismus und Wassersport.“

 

In den Sommerferien auf dem Havel-Radweg durch den Bezirk

Eine manchmal problematische Teilstrecke durch Spandau

Mauerradweg, Badestelle Bürgerablage (Foto: Ralf Salecker)

Mauerradweg, Badestelle Bürgerablage (Foto: Ralf Salecker)

In Spandau führt der Havel-Radweg auf einer Strecke von etwa 22 Kilometern durch den Bezirk. Damit ist dies eine auch für Fahranfänger zu bewältigende Leistung. Möglichkeiten für eine Pause unterwegs gibt es mehr als genug. Hier besteht eher die Gefahr, mehr Zeit mit dem Ausruhen zu verbringen, als mit dem Radeln selbst. Okay, manch einer begibt sich auch nur ins Fitnessstudio, um an der Theke sein Getränk zu sich zu nehmen.

Der Weg beginnt traumhaft

In der touristischen Radwegeplanung in Spandau wird die Strecke, als „noch in Durchführung“ bezeichnet. „Teilabschnitte sind schon befahrbar“. Beginnen wir auf der Höhe der Bürgerablage, an der Grenze zu Brandenburg. Auf einem wunderbar ausgebauten asphaltierten Weg geht es immer an der Havel entlang in Richtung Spandau Altstadt. Zwei Brücken erleichtern uns die Überquerung von Teufelsseekanal und Aalemannkanal.

Kurz danach beginnt ein zwar noch ruhiger, nicht unbedingt aber schöner Teil der Strecke. Wir verlassen das Havelufer und bewegen uns durch kleine Straßen am Maselakekanal vorbei in die vielbefahrene Rauchstraße. Durch die Wasserstadtstadt geht es in Richtung Havelspitze, um die Maselakebucht herum, durch Maselakepark hindurch, mit einem Schlenker um den Nordhafen herum wieder an die Havel, um dann offiziell über die verkehrsreiche Neuendorfer Straße geführt zu werden.

An manchen Stellen wird die Tour unfreiwillig zum Abenteuer

Um den Falkenseer Platz herum geht es über die Straße Am Juliusturm durch die Hertefeldstraße zum Lindenufer in der Spandauer Altstadt. Auf diesem Kopfsteinpflaster ist eine Gehirnerschütterung vorprogrammiert. Da hilft nur viel Geduld, bis dieser Bereich an der Havel, fahrradfreundlich ausgebaut sein wird.

Ein paar Schlenker später, im Nahkontakt mit unzähligen Autofahrern, schwenken wir am Batardeau in den Stabholzgarten hinein. Hier wird es wieder schön. Schnurstracks am Ufer entlang verfahren sich hier bestimmt einige, die in der Sackgasse am Seniorenhaus Bethanien landen.

Wer den Weg kennt, radelt am Burgwallgraben entlang, um wenig später wieder für kurze Zeit die Havel zu sehen. Durch kleine Straßen in der Wilhelmstadt, am Grimnitzsee vorbei, überqueren wird die Heerstraße um an der Scharfen Lanke entlang in Havelnähe weiterzukommen. Kurz nach Alt Gatow geht es  an den Havelmathen zum schönsten Teil der Strecke, der uns über den Gutspark Kladow bis nach Imchen, zum Fähranleger nach Wannsee, führt. Hier endet der Spandauer Teil des Havel-Radweges.

Wer über eine Karte verfügt oder ortskundig ist, dem seien ein paar bewusste Abweichungen von der offiziellen Strecke empfohlen! An manchen Stellen ist es durchaus erlaubt, mit dem Drahtesel unterwegs zu sein. Diese sollten dann auch genutzt werden. Bis der Havel-Radweg in Spandau durchgehend seinem Namen alle Ehre macht, werden wohl noch viele Jahre ins Land gehen. Theoretisch ist es eine traumhafte Strecke.

 

Ralf Salecker

Jaczo von Köpenick überwindet in Spandau wieder die Havel

Alte Sage erneut zum Leben erweckt

Lebendige Geschichte - Das Lebend der Slawen: "Die Milzener"

Lebendige Geschichte - Das Lebend der Slawen: "Die Milzener"

Ein Drama hat sich vor vielen hundert Jahren in Spandau zugetragen. Unser heutiges Spandau gab es noch nicht. Albrecht der Bär will seinen Anspruch auf das Land mit Gewalt durchsetzen. So einfach war das damals gerne. Der Slawenfürst Jaczo von Köpenick unterlag dem Askanier. In wilder Flucht soll er dann durch die heutige Jaczoschlucht in Richtung Havel geflohen sein. Den Feind im Rücken und den breiten Fluss vor sich, blieb ihm nichts anderes übrig, als sich in die Fluten zu stürzen.

Mitten im Fluss verließen ihn die Kräfte. Da sein eigener Gott ihm nicht zu Hilfe kommen wollte, wandte sich Jaczo an den Gott seines Feindes. Der schien Gefallen an dem Flüchtigen gefunden zu haben. Am rettenden Ufer angelangt hängte der Fürst Schild und Horn an einen Baum und trat zum Christentum über. An dieser Stelle erinnert eine hochaufragende Sandsteinsäule an das sagenhafte Geschehen. In Spandau wurde später von unbekannter Hand ein Turm errichtet, um dieser schönen Geschichte ein Denkmal zu errichten.

Veranstaltungen beiderseits der Havel

Diese Geschichte hat schon vor mehr als hundert Jahren die Menschen fasziniert. Heute versuchen auf beiden Seiten der Havel Menschen, die Aufmerksamkeit auf die Bauwerke und ihren historischen und sagenhaften Hintergrund zu lenken. 40 Schwimmer vollzogen den Weg über die Havel nach. 750 Meter waren zu überwinden. Den Startschuss für dieses Wettschwimmen gab Bezirksbürgermeister Helmut Kleebank. Begleitet von Booten der DLRG gelang dies auch allen problemlos.

Der Förderverein Historisches Gatow hatte den nur wenigen Spandauern bekannten Turm vor einiger Zeit wieder in Stand setzen lassen. Auf der anderen Seite versucht die Bürgerinitiative Bürger für Schildhorn und sein Denkmal ähnliches zu initiieren.

Gemeinsam beschlossen beide im letzten Jahr mit Hilfe eines Festes die Aufmerksamkeit auf diese Orte zu lenken. Immerhin übernahm der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit die Schirmherrschaft. Viele kleine Attraktionen sollten am Sonntag einen lebendigen Blick auf vergangene Tage lenken. Grundschulkinder der Gatower Paul-Moor-Schule trugen einleitend die alte Sage in Form eines Theaterstücks vor.

Slawen und Askanier zum Anfassen

Für eine martialische mittelalterlicher Atmosphäre sorgte die Bruderschaft der Askanier mit Waffengeklirr und Rittersleuten. Weniger martialisch, aber dem alltäglichen Leben der früheren Slawen näher, präsentierte der Verein die Milzener anschaulich bäuerliches Leben und einer kleinen Modenschau.

An anderer Stelle gab es Musik von der Gruppe Saitenklang des Klang-Holz e.V. zu hören. Auf teilweise selbstgebauten historischen Instrumenten trugen sie einen Mix lustiger und trauriger Weisen vor. Gleich nebenan zeigte ein Böttcher, wie man aus Holz wasserdichte Gefäße fertigen kann.

Nicht alles lief organisatorisch wie am Schnürchen. Diese Kinderkrankheiten werden sicherlich bald überwunden sein. Trotzdem kann sich jeder auf den 3.Teil der Veranstaltung im nächsten Jahr freuen. Das Engagement vieler Beteiligter, der Ort selbst und der historisch-sagenhafte Hintergrund lassen gar keine andere Wahl, als dieses Fest in Spandau weiterhin durchzuführen.

 

Ralf Salecker

Freybrücke: Drei Jahre Stau über der Havel

Abriss und Neubau sind unvermeidbar, Staus sind vorprogrammiert

Der Senat hat vor ein paar Tagen den endgültigen Abriss der Spandauer Freybrücke verordnet. Seit 102 Jahre steht die Brücke nun über der Havel und verbindet Spandau mit der Innenstadt. Mehr als 50 000 Fahrzeuge überqueren sie täglich, also insgesamt 18,25 Millionen Autos im Jahr. Eine Sanierung der Brücke wäre, nach Ansicht der Experten, zu kostspielig. Der Abriss und der Bau einer neuen Brücke soll insgesamt 33 Millionen € kosten, von denen die Stadt Berlin 5,4 Millionen € übernimmt. Das Projekt wird am Ende des Jahres gestartet und soll voraussichtlich drei Jahre lang dauern.

Freybrücke: Drei Jahre Stau

Die Freybrücke nach ihrer Fertigstellung in 1909

Ein wenig Geschichte

Die Freybrücke ist ein Wahrzeichen Spandaus und sichert die Verbindung zwischen Wilhelmstadt-Spandau und dem Rest der Hauptstadt. Sie wurde zwischen 1908 und 1909 vom Bauingenieur Karl Bernhard geplant und gebaut. Als eine direkte Weiterführung der Heerstraße beherbergt die 174 Meter lange Stahlkonstruktion fünf befahrbare Spuren. Benannt wurde sie nach dem Bauleiter der Heerstraße, Adolf Frey. Das damalige Brückenbauprojekt kostete insgesamt 1,14 Millionen Mark.

Während dem Zweiten Weltkrieg wurde die Brücke am südlichen Pfeiler gesprengt, was das Hauptfeld in die Havel stürzen ließ. Der Sprengsatz wurde höchstwahrscheinlich von der Deutschen Wehrmacht platziert um den Fortschritt der Sovjetischen Truppen zu verlangsamen. Von 1948 bis 1951 wurde die Brücke wieder aufgebaut, wobei die Trümer und Fundamente der ursprünglichen Brücke weitgehend wiederverwendet wurden.

Freybrücke: drei Jahre Stau

Die Geländer werden für den Neubau nicht wiederverwendet

Eine marode Stahlkonstruktion

Die Schäden der Sprengung sind noch heute vorhanden und die wiederverwendeten Elemente der Ursprungskonstruktion sind teilweise marode, was die Stabilität der Struktur gefährdet. Auch das Alter der Brücke stellt ein wahrhaftiges Risiko dar. So wurden, 2008, beträchtliche Korrosionsschäden an den Längs- und Querträgern festgestellt. Demzufolge wurde die Geschwindigkeit auf 30 km/h begrenzt und der Zugang für Fahrzeuge über 3,5 Tonnen ausschließlich auf die Rechte Spur beschränkt. Eine hundertprotzentige Sanierung der historischen Brücke wäre daher mit unkalkulierbaren Kosten verbunden.

Außerdem ermöglicht der Neubau, die Brücke an heutige Standarte anzupassen und ein Hauch Modernität in die Heerstraße zu bringen. Deswegen werden wenige Elemente der historischen Brücke für den Neubau übernommen. Die Geländer entsprechen zum Beispiel nicht den heutigen Sicherheitsstandarten und werden daher entsorgt.

Freybrücke: drei Jahre Stau

Die Entstehung von Staus ist vorprogrammiert © M.E. / PIXELIO

Drei Jahre vorprogrammierter Stau

Durch den Abriss der Freybrücke wird die Heerstraße abrupt am Ufer der Havel enden und den Autofahrern nur wenig Möglichkeiten bieten den Fluss zu überqueren. Eine etwas nördlicher gelegene Behelfsbrücke soll ab Beginn der Bauarbeit geöffnet werden. Doch wird sie nicht imstande sein den gesamten Verkehrsstrom der Freybrücke zu überbrücken und Staus nur teilweise vermeiden. Auch die dort verkehrenden Buslinien sind von der Staugefahr betroffen.

Schließlich muss man betonen, dass der Neubau auch auf Landesebene eine Rolle spielt. Ursprünglich plante die Bundesregierung die Brücken der Havel anzuheben und zu erneuern, um die Wasserstraße Havel-Oder zu erweitern. Das Vorhaben stieß jedoch auf starken Widerstand und begrenzt sich jetzt ausschließlich auf die Freybrücke. Die Charlottenbrücke und die Schulenburgbrücke bleiben daher momentan unverändert.

Die Redaktion

Der Abriss der Freybrücke ist unvermeidbar

Nur eine Behelfsbrücke führt über die Havel

Der Abriss der Freybrücke ist unvermeidbar

Die Freybrücke über der Havel

Die 102 Jahre alte Freybrücke wird am Ende 2012 abgerissen und neu gebaut, entschied der Senat bezüglich der Anfrage vom Spandauer SPD-Abgeordneten Daniel Buchholz. Eine Sanierung wäre zu kostspielig gewesen. Es handelt sich hier nicht nur um das Alter der Brücke, sondern auch um Materialschäden und Vorschädigung, die durch den schnellen Wiederaufbau der Brücke nach Kriegsende entstanden sind.

Der Abriss und der Bau einer neuen und sicheren Freybrücke wird um die 33Mio.€ kosten, von denen Berlin 5,4Mio.€ selbst übernehmen wird. Die Bauarbeiten werden insgesamt drei Jahre dauern. Die neue Brücke wird leider nur wenig Elemente der alten Freybrücke übernehmen. Die alten Geländer sind beispielsweise an heutige Sicherheitsanforderungen nicht mehr angepasst.

Das Projekt wird den Verkehr über die Havel stark beeinträchtigen, da der Fluss bis zur Fertigstellung nur über eine Behelfsbrücke überquerbar sein wird. Die Behelfsbrücke soll nördlich von der bestehenden Brücke, gleich bei Anbeginn der Arbeiten entstehen. Der Spandauer SPD-Abgeordnete Daniel Buchholz erklärt:

„Der Neubau der Freybrücke ist unvermeidbar. Das ist nach den Antworten des Senats auf meine aktuelle Anfrage nun endgültig klar. […] Staus sind praktisch vorprogrammiert, auch für die dort verkehrenden Buslinien„.

Brandneues Autobahnschild auf der A10 bei Spandau

Die Zitadelle und die Havel jetzt auch auf der Autobahn

Brandneues Auobahnschil Auf der A10

Das Autobahnschild an der A10

Die A10 wurde endlich mit einem Autobahnschild (Anlage) ausgestattet, dass auf Sehenswürdigkeiten des Bezirks Spandau verweißt. Auf dem Schild sind die Spandauer Zitadelle und der Havel abgebildet, regelrechte Wahrzeichen des Bezirks. Seit mehreren Jahren haben sich viele Akteure für das Autobahnschild eingesetzt und am 02. Mai 2012 wurde der Vollzug dann endlich vermeldet. Nun steht das Autobahnschild am Dreieck Weder, bei Kilometer 141,30 der A 10.

Das Schild wurde von der Grafikerin Susanne Babst entworfen, die auch darauf achtete, dass es allen Genehmigungen und legalen Anforderungen entsprach. Zu erwähnen ist auch Ingo Gersbeck vom Schiffsservice Spandau, der als Vermittler aktiv an der Verwirklichung des Projektes beteiligt war. Gabriele Fliegel, die Vorsitzende des Wirtschaftshofes Spandau e.V. und Baustadtrat Carsten Röding betonten gemeinsam:

„Wenn es um Spandau geht, kann man nicht beharrlich genug sein. Dem folgend ist es nun endlich gelungen, ein Autobahnhinweisschild zu installieren. Pünktlich zum 1. Spandauer Altstadtsommer, weiß man nun, wo die Reise hingeht. Berlin Spandau macht auf sich aufmerksam“

Das Autobahnschild kommt gelegen, da die verstärkte Aufmerksamkeit den Impakt der berlinweite Image-Kampagne “Spandau, Das Schöne ist so nah” verstärkt.

Auf der Spandauer Havel – bis das Eis bricht?


Ein nicht ungefährlicher Spaziergang

Auf dem Eis mit dem Drahtesel nach Tegel

Auf dem Eis mit dem Drahtesel nach Tegel

Spandau ist zu Eis erstarrt. Ganz Spandau? Nein, nur die meisten Gewässer, mit nicht allzu hoher Fließgeschwindigkeit. An diesem Wochenende gab es genügend Sonne, die viele hinaus auf´s Wasser oder genauer gesagt auf das Eis gelockt hat. Manch einer geht diesen Weg recht unbedacht. Darum hat es in den letzten Tagen leider schon ein paar Tote gegeben – nicht in Spandau.

Eisangeln schafft Gefahren für unaufmerksame Spaziergänger

Die Dicke der Eisdecke ist mit bloßem Augenschein nicht zu erkennen. Eine bis zu 5 cm starke Schneedecke macht es inzwischen unmöglich, frische Löcher zu erkennen. Fast alle Eisangler  bohren nur ein etwa 10 cm großes Loch ins Eis, um an die begehrten Fische zu gelangen. Diese hinterlasse dann auch einen mehr oder weniger großen Zweig im Bohrloch, um die Stelle zu markieren. Es gibt aber auch weniger rücksichtsvolle Zeitgenossen, bei denen Öffnungen im Eis zurück bleiben, die eher zum Eis-Baden geeignet sind.

Von Kladow nach Alt Gatow

Kladow Imchen Fähranleger. Keine Fähre kann hier mehr nach Wannsee pendeln. Bis zum Horizont scheint sich die Schnee bedeckte Eisdecke zu erstrecken. Die kleine Insel ist nun zu Fuß erreichbar. Es herrscht reger Fußgänger-Verkehr auf dem Eis. Auch Radfahrer nutzen die Gelegenheit, auf der Havel unterwegs zu sein. Der Anblick ist traumhaft, die Verführung groß.

Bei der großen Anzahl an Spaziergängern scheint die Gefahr gering zu sein. Nur der Weg über die Fahrrinne ist wohl eher nicht zu empfehlen. Entspannt nehme ich den Weg in Richtung Alt Gatow. Mit der abendlichen Sonne im Rücken, eine traumhafte Angelegenheit.

Von der Liebesinsel nach Tegel

Der Spandauer See ist von einer scheinbar dichten Eisdecke bedeckt. Je  näher es aber zur Schleuse geht, ums so brüchiger wird diese. Hier ist es höchst gefährlich. Erst hinter der Großen Eiswerderbrücke scheint es sicher zu sein. Immer mehr Menschen tummeln sich hier. Von der Liebesinsel an, nehmen viele den Weg in Richtung Aalemannkanal. Im Sommer ist der Blick vom Wasser aus sicherlich nichts Ungewöhnliches. Jetzt aber, kommt eine ganz eigene Faszination auf. Keine Fähre steuert die die Inseln Maienwerder und Valentinswerder mehr an. Dafür wird wacker die Verbindung mit der Autofähre von Haselhorst nach Tegel Ort aufrecht erhalten. Um dies zu gewährleisten muss der Käpitän auch des Nachts eine Runde drehen, um die Fahrtrinne offen zu halten. Rechts und links davon kann das Eis über 20 cm dick werden. Direkt am Fähranleger locken dann noch ein heißer Kaffee und viel Kuchen.

Auf der Scharfen Lanke

Im Sommer drehen hier Segelboote gemütlich ihre Runden. Jetzt ist es nur ein einsamer Eissegler, der sich wohl ein wenig mehr Wind gewünscht hätte. Daneben tummeln sich Familien mit Kindern, Ski-Fahrer, Eishockey-Spieler und andere Schlittschuhläufer, die sich alle die Mühe gemacht haben, das eis von seiner Schneedecke zu befreien. Am Sonntag ertönt hier nicht nur das übliche dumpfe „Donnern“ der Eisdecke. Das Eis gibt auf der Höhe der Marina Lanke Werft reißende Geräusche von sich – nicht sehr Vertrauen erweckend. Anscheinend stört sich sonst niemand an diesem unangenehmen Ton. Ich gehe nun lieber an Land zurück …

 

Ralf Salecker

Sehenswerte Aufnahmen der Spandauer Schleuse


Auf der Havel durch die Schleuse in Spandau

Wenn man bei einer Bootstour vom Tegeler See zum Wannsee unternehmen möchte, muss man zwangsweise eine Schleuse aus der oberen Havel in die untere Havel durchfahren. Der kürzeste Weg dafür ist die Spandauer Schleuse. Manchmal ist das Aufkommen an Binnenschiffen und Schubverbänden hoch.  Sportboote, die schleusen möchten, sind erst nach der Berufsschifffahrt dran. Manchmal passen die kleinen Motorboote noch mit rein aber meistens müssen sie warten.

Mit dem Boot durch die Spandauer Schleuse, hier das Video dazu:

[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=CuTNv3TTnZs]

Der Wasserhub in der Spandauer Schleuse liegt ca. bei 2,5 Metern und schwankt in Abhängigkeit von der jeweiligen Hoch- oder Niedrigwassersituation. Die Strömung in der Schleusenkammer ist während des Füllens und Auslaufens  moderat.  Ein Sportboot ist währenddessen leicht in seiner Position zu halten.  Vorsicht ist vor allem geboten, wenn ein größeres Binnenschiff seine Schrauben vor dem Auslaufen in Gang  setzt und infolge dessen ein kräftiger Wasserstrom entsteht. Da heißt es, Leinen gut festhalten und abwarten.

Spandauer Schleuse

Spandauer Schleuse

Hier ist noch ein Film, der die Spandauer Schleuse von einer nahegelegenen Brücke aus zeigt.

[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=lSYqMteEaeI]

Ein großes Dankeschön geht an Thomas Gade von Oxly – Boot für den Bericht und diese schönen Impressionen.

Havelfest Spandau – Superlative vom 2.-5. Juni 2011

© Partner für Spandau

Spaß, Mittelalter und Feuerwerk

Das Havelfest am Spandauer Lindenufer findet erstmalig an vier anstatt an drei aufeinanderfolgenden Tagen statt – dem Vatertag sei Dank! So können bereits am Himmelfahrtstag die Besucher auf die Festmaile am Zusammenfluss von Havel und Spree ströhmen. Es wird viel geboten. Auf drei Bühnen spielen an vier Tagen 20 Bands. Dazu gibt es wie immer viele Rahmenveranstaltungen.

© Partner für Spandau

Höhenfeuerwerkshow und Mittelaltermarkt

Das berühmte Höhenfeuerwerk startet am Samstagabend bei einbrechender Dunkelheit und wird so manche „Aaahs“ und „Ooohs“ bei Groß und Klein hervorrufen. Das sollten Sie auf keinen Fall verpassen! Der Mittelaltermarkt entführt die Besucher mit über 100 Ständen in die Zeit von Rittern und Burgfräulein, die auch im großen Ritterlager zu bewundern sind. Für Alle Technikinteressierten bietet die Schleuse Spandau sowohl Samstag wie auch Sonntag von 10 bis 18 Uhr einen „Tage der offenen Tür“. Hier können Sie sich beispielsweise die Funktionsweise der Schleusentore erläutern lassen und den  Steuerstand besichtigen.

© Joker Team Berlin

 

Familienfestival und Seifenkistenderby

Sehr zu empfehlen für Familien sind das Familienfestival am Samstag auf dem Spandauer Markt und das Seifenkistenderby an der Charlottenbrücke am Sonntag.  Das Familienfestival steht unter dem Motto  „Raum für Kinderträume“ und bietet viele Spiel- und Spaßangebote für die ganze Familie. Die Kleinbahn „Hans Dampf“ lädt am Samstag von 11 bis 16 Uhr zu Shuttle-Runden entlang der Breiten Straße und des Lindenufers ein. Beim Seifenkistenderby können Sie die schnellen Flitzer beim Meisterschaftswettbewerb bewundern.

So schön war’s 2010 – Impressionen vom Havelfest-Feuerwerk 2010:

Bühnenprogramm im Überblick

Donnerstag, 2. Juni 2011

Kindl Bühne am Parkplatz Lindenufer
12-16 Uhr: die „Wedding Skiffle Band“ und „Sound Syndikat“ (Vier Saxophonisten!) unplugged
Bühne am Dampferanleger Lindenufer
12-17 Uhr: Eröffnung des Havelfestes durch Bezirksbürgermeister Konrad Birkholz, anschließend „Soul 6“ – Soul-Klassiker und Disco-Hits live gespielt
Schultheiss Bühne an der Dischinger Brücke
11-18 Uhr: DJ Hotte – Partymusik zum Vatertag

Freitag, 3. Juni 2011

Kindl Bühne am Parkplatz Lindenufer
15 Uhr: DJ Martin legt auf, 19 Uhr: „Toni Kruse AG“ – beste Rock-Songs auf deutsch!
Bühne am Dampferanleger Lindenufer
15 Uhr: DJ Martin, 18.30 Uhr: „Western Spirit“ – Country in allen Stilen
Schultheiss Bühne an der Dischinger Brücke
15 Uhr: DJ Klaus & DJ Mike WestCo, 18 Uhr: „Little Rainbow“ – Country klassisch und ganz modern

Samstag, 4. Juni 2011

Kindl Bühne am Parkplatz Lindenufer
11 Uhr: DJ Martin legt auf, 14.30 Uhr: „Backfire“ – bekannte Hits knackig dargeboten, 19 Uhr: Die „Petticoats“ mit ihrer Rock′n Roll Show
Bühne am Dampferanleger Lindenufer
12.30 Uhr: Orientalische Kindertänze, 14.30 Uhr: „ZIG ZAG“ – Party-Mugge!, 18.30-22.00 Uhr: „Die Gabys“ – Frauenpower zum Hören und Schauen
Schultheiss Bühne an der Dischinger Brücke
11-18 Uhr: DJ Klaus & DJ Mike WestCo, 13-17 Uhr: Tri Hawk – „good time country music“, 18-22 Uhr: „Twango Guitars“ – eigene Songs und Klassiker von Rock`n Roll bis Country

Sonntag 5. Juni 2011

Kindl Bühne am Parkplatz Lindenufer
12 Uhr: „Beast & Gentle“ – Soul, Pop und Spaß 16.30 Uhr: „Colorado” – Western & Country
Bühne am Dampferanleger Lindenufer
12 Uhr: „Whisky & Soda Light“ – „country-oldies and many more”16 Uhr: „Anno-Rock-Band“ – Rock-Klassiker mit der Spandauer Band-Legende
Schultheiss Bühne an der Dischinger Brücke
11-13 Uhr: DJ Klaus & DJ Mike WestCo, 13-17 Uhr: „Chili“ – quer durch die besten Jahre von Rock`n Roll und Country, 17-20 Uhr: DJ Klaus & DJ Mike WestCo

© Partner für Spandau

Programmflyer zum Downloaden: Havelfestflyer (1MB)

Ute Kempf

Havel Möwen Wassersportclub e.V. Berlin

Der Havel Möwen Wassersportclub e.V. wurde im Jahre 1965 gegründet. Die Mitgliederanzahl beträgt im Moment 64. Der Wassersportclub in Spandau betreibt heute vorrangig Kanuwandersport.

Havel-Möwen WSC e.V.
Ingetraud Perkuhn
Buchsbaumweg 69
12357 Berlin
Tel.: 030 / 6 62 10 73
Webseite: www.havel-moewen-wsc.de
E-Mail:vorstand@havel-moewen-wsc.de