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KAUSA Medienpreis 2013

Wettbewerb für Nachwuchsjournalisten

Presse - JournalistDer KAUSA Medienpreis ist mit 30.000 € dotiert. Gesucht werden Beiträge von Nachwuchs- journalisten zum Thema Bildung und Integration. Bewerbungsschluss ist der 08.07.2013.

Allgemeine Information

Der KAUSA Medienpreis wurde 2010 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung ins Leben gerufen. Der Wettbewerb wird von KAUSA, der Koordinierungsstelle Ausbildung bei Selbst- ständigen mit Migrationshintergrund durchgeführt. KAUSA ist Teil des Ausbildungsstrukturprogramms JOBSTARTER beim Bundesinstitut für Berufsbildung, das aus Mitteln des BMBF und des ESF gefördert wird.

Swen Schulz zum KAUSA Medienpreis:

„Wir wollen gelungene Karrieren  von Migrantinnen und Migranten öffentlicher machen. Bildungs- und Arbeitschancen von Migrantinnen und Migranten sind ein Thema, das immer wichtiger wird – ganz besonders in Zeiten des Fachkräftemangel.“

Freie Stelle zu besetzen

Migrations- und Integrationsbeauftragte/r gesucht

Für ein MiteinanderNachdem die bisherige Stelleninhaberin Ende ver- gangenen Jahres in den Ruhestand gegangen ist, sucht das Bezirksamt Spandau nun zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n neue/n Migrations- und Integrations- beauftragte/n für den Bezirk.

Alle Informationen zur Tätigkeit sowie außerfachliche und fachliche Anforderungen und Kompetenzen können Sie über ausbildung@ba-spandau.berlin.de anfordern.

 

Helmut Kleebank hierzu:

„Es ist sehr wichtig, dass die Stelle nunmehr ausgeschrieben ist: Die Arbeit der/des Migrations- und Integrationsbeauftragten ist für unseren Bezirk in dem viele Mitbürgerinnen und Mitbürger mit Migrationshintergrund leben sehr bedeutend, vor allem um die Integration und somit auch das friedvolle nicht nur Nebeneinanderleben sondern Miteinanderleben, zu fördern.“

Kleine Kicker(-innen) ganz groß

Am Samstag standen sich beim Fußballturnier des FK Srbija sieben G-Jugendmannschaften in der Grundschule am Ritterfeld gegenüber

Fußball ist die Mannschafts- und Vereinssportart Nummer eins in Deutschland. Mit fast 7 Millionen Mitgliedern folgt erst auf Platz zwei mit nicht ein Mal 5 Millionen der Deutsche Turnerbund. Da verwundert es nicht, dass auch im Nachwuchsbereich eine kontinuierliche Nachfrage bei Jungen und Mädchen herrscht.

Jungen und Mädchen in einem Team als auch Integration sind bei den Jüngsten noch selbstverständlich.

Jungen und Mädchen in einem Team als auch Integration sind bei den Jüngsten noch selbstverständlich.

Integration und Geschlechtergleichheit

Auch wenn durch den Ganztagsschulbetrieb weniger Zeit für Freizeit- und Vereinsaktivitäten bleibt, können schon in ganz jungen Jahren die eigene Motorik, Fitness und Ballgefühl gestärkt werden. Hinzu kommt der Erwerb sozialer Kompetenzen und besonders bei der populärsten Ballsportart der Integration. All dies stellten die G-Jugendmannschaften von SF Kladow, SFC Stern 1900, BSV Hürtürkel, ESV Lok Elstal, FC Kreuzberg, SG Bornim sowie des Gastgebers am Samstag beim Fußballturnier „Der Heilige Sava“ des FK Srbija unter Beweis.

"Wir sind ein Team."

„Wir sind ein Team.“

Ergebnisse zweitrangig

Gerade von den Trainern und Betreuern wird dabei mehr abverlangt als reine Spielanalyse. So gehörte auch am Wochenende das Schnürsenkel binden ebenso dazu wie die Aufmerksamkeit der männlichen und weiblichen Nachwuchskicker – denn auch immer mehr Mädchen finden den Weg in die Vereine – beim Spielgeschehen zu halten. Fair play stand im Vordergrund und auch die Schiedsrichter konnten sich dadurch neben der eigentlichen Spielleitung ebenso den ausordentlichen Aufgaben widmen. Auch wenn insbesondere Eltern oftmals versuchen ihre anscheinend selbst ausgebliebenen sportlichen Erfolge über die Karriere der Kinder auszuleben, erlebten alle einen abwechslungsreichen Tag in der in der Grundschule am Ritterfeld. Nicht zuletzt auch durch die Showeinlage einer traditionellen Tanzgruppe.

Schnürsenkel binden und Faszination durch den Schiedsrichter gehörten dazu.

Schnürsenkel binden und Faszination durch den Schiedsrichter gehörten dazu. Fotos (3): Patrick Rein

Alle waren Gewinner

Obwohl im Modus „jeder gegen jeden“ auch entsprechende Platzierungen ausgespielt wurden, verzichtet die Redaktion auf deren Nennung, denn: Alle teilnehmenden Mannschaften, ihre Trainer und Eltern waren die Gewinner. In dieser Altersklasse sollten die sportliche Betätigung und die oben erwähnten sozialen Kompetenzen im Vordergrund stehen – und nicht Platzierungen. Diesem Gedanken folgend spendet der FK Srbija auch die Antrittsgelder der Mannschaften an die Kinderkrebsstation des Vivantes Klinikums.

Patrick Rein

Klaus Wowereit im Kulturhaus Spandau

Der Regierende Bürgermeister stellte sich am Mittwoch im Rahmen einer Lesung den Fragen der Bürgerinnen und Bürger

Thilo Sarazzin als auch Heinz Buschkowsky erregten mit ihren Büchern und provokativen Thesen große Aufmerksamkeit. Doch auch Klaus Wowereit (SPD) veröffentlichte bereits vor eineinhalb Jahren ein Buch mit dem Titel „Mut zur Integration“. Dieses wurde jedoch im Gegensatz zu den Publikationen der beiden Parteigenossen kein Bestseller. Denn: Wowereit zieht eine positive Bilanz der Integration in Deutschland anstatt vorhandene Missstände zu generalisieren und damit den tausendfach erfolgreich Integrierten einen „Schlag ins Gesicht zu verpassen“.

Swen Schulz (re.) hatte Klaus Wowereit zum Thema Integration nach Spandau geladen.

Swen Schulz (re.) hatte Klaus Wowereit zum Thema Integration nach Spandau geladen. Foto: Patrick Rein

Problem der sozialen Lage

Was als kurze Lesung im Theatersaal des Kulturhaus Spandau begann, entwickelte sich schnell zu einer zweistündigen Diskussion, bei der jeder der über 100 Anwesenden seine Fragen stellen konnte. So wurde neben dem eigentlichen Schwerpunkt Integration auch über Lehrersituation, Asylrecht, erziehungsüberforderte Eltern, den Polittalk von Stefan Raab, Heinz Buschkowsky aber natürlich auch den Flughafen gesprochen. Viele der Themen haben einen unmittelbaren Zusammenhang – bis auf den Flughafen – und so sieht auch Wowereit den Grund für bestehende Probleme nicht bei einem Migrationshintergrund sondern in der immer angespannteren sozialen Lage. Nach einer Studie der Hans-Böckler-Stiftung sollen in Berlin allein 146.000 Kinder in Hartz-IV-Familien leben, somit ist fast jedes dritte Kind von Sozialleistungen abhängig und von Kinderarmut bedroht. Auch Deutschen fehlt heute der „Aufstiegswille“ der wieder geweckt werden müsse. Viele resignieren einfach und finden sich mit der Situation ab anstatt weiterhin den Versuch zu unternehmen etwas zu ändern. Dort müssten der Staat als auch freie Träger unterstützend eingreifen.

Integration hat viele Facetten

Zwei Jahre lang hatte der Regierende Bürgermeister Berlins an dem Buch im Rahmen der Zukunftswerkstatt Integration der SPD mitgewirkt. Neben dem Integrationswillen der Betroffenen sei dabei eine Willkommenskultur ebenso entscheidend für den Erfolg. Das Schüren von Ängsten sowie populistische Publikationen seien hingegen kontraproduktiv. Auch Wowereit ist sich bewusst, dass es Ausnahmen und Problemkieze gibt, doch wehrt er sich gegen eine Verallgemeinerung dass dadurch das Gesamtkonzept Integration gescheitert sei: „Integration ist keine Einbahnstraße und auch wurde nicht immer alles richtig gemacht.“. Zudem seien es nicht nur Migranten sondern auch körperlich oder geistig Benachteiligte, Homosexuelle und jede andere Randgruppe die gesellschaftlich integriert werden müsse. Integration hat nichts mit der Hautfarbe zu tun. Multikulti sei erst durch konservative Bestrebungen zu einem „Kampfbegriff“ geworden.

Diskriminierung ist nie in Ordnung

Wowereit gab sich an dem Abend souverän und entspannt, beantwortete gewohnt locker jede Frage und oftmals hatte man nicht den Eindruck, dass es sich bei ihm durch die mittlerweile jahrelang innehabende Position des Regierenden Bürgermeisters auch um einen Entscheidungsträger handeln würde. So fehlten dem ein oder anderen sicherlich konkrete Lösungsvorschläge anstatt dem Bekenntnis sich den bestehenden Problematiken bewusst zu sein. Wichtig sei es „Ängste zu nehmen und soziale Probleme zu lösen“. Denn: Trotz aller Bestrebungen ist die Durchlässigkeit der Schichten schwieriger geworden. Das Problem ist bekannt, nur erfolgreiche Lösungsansätze fehlen weiterhin.

Patrick Rein

„Mut zur Integration“

Lesung und Diskussion mit Klaus Wowereit

Klaus Wowereit liest aus "Mut zur Integration" © Gerd Altmann / pixelio.de

© Gerd Altmann / pixelio.de

Am kommenden Mittwoch, den 14.11.2012 findet um 19.30 Uhr eine Veranstaltung zum Thema Integration im Kulturhaus Spandau statt. Integration ist ein Thema was, wie Debatten darlegen, noch immer nicht einfach zu hand- haben ist. Obwohl mittlerweile rund 190 Nationen in der Bundeshauptstadt wohnen gibt es immer wieder neuen Diskussionsstoff. Im Rahmen der Veranstaltung wird Klaus Wowereit mit seinem Buch „Mut zur Integration“ aufzeigen, warum es sich lohnt für eine integrative Gesellschaft zu kämpfen.

Interesse? Einfach bis zum 13.11.2012 anmelden, unter (030) 227 701 87 und teilnehmen.

Wo?

Kulturhaus Spandau
Theatersaal
Mauerstraße 6
13597 Spandau

Spandauer Betrieb für Integration schwerbehinderter Menschen ausgezeichnet

Im Rahmen der Preisverleihung des Integrationspreises des Landes Berlin wurde die DeWiBack Produktions GmbH für die Integration schwerbehinderter Menschen ausgezeichnet. Für diesen Sonderpreis erhielt der Produktionsstandort 5.000 €.

DeWiBack beschäftigt von insgesamt 44 Beschäftigten in der Produktion, 7 Mitarbeiter mit einer Schwerbehinderung mit überwiegend mit psychischen Einschränkungen.

Jochen Anders, der sozialpolitische Sprecher der CDU-Fraktion Spandau, gratuliert:

„Ich freue mich sehr, dass ein Spandauer Betrieb sich so für die Belange schwerbehinderter Menschen engagiert. Die Honoration durch das Land Berlin ist ein wichtiges Signal, dass die Integrationsarbeit noch selbstverständlicher werden muss. DeWiBack zeigt: es ist möglich ist, die gesetzlichen Vorgaben im Bereich der Integration behinderter Menschen nicht nur zu erfüllen, sondern diese darüber hinaus auch in die Firmenphilosophie mit aufzunehmen.

Ich gratuliere den Verantwortlichen und den Mitarbeitern zu dieser Auszeichnung und hoffe, dass sich auch viele andere Betriebe ein Beispiel an DeWiBack nehmen“

 

Kino im Rahmen der Europawoche 2011

Almanya - der Film © filmjaeger.de

Almanya - der Film © filmjaeger.de

Im Rahmen der Europawoche 2011 zeigt das Kulturhaus Spandau den Film „Almanya – Willkommen in Deutschland“ im hauseigenen Kino. Der Film wird in das Genre Familienkomödie eingeordnet. Er handelt von Integration, Migration und Identität. Die Filminhalte werden auf humorvolle Art und Weise thematisiert. Die beiden Autorinnen, Yasemin und Nesrin Samdereli, bewiesen schon damals mit ihrer Serie „Türkisch für Anfänger“ ein Händchen für Themen, wie diese.

Der Film hat eine Spieldauer von 97 Minuten.