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CDU hält 15.000 neue Wohnungen in Spandau für möglich

Familien: ja – Sozialer Wohnungsbau: nein

Kai Wegner und Carsten Röding (Foto: Ralf Salecker)

Kai Wegner und Carsten Röding zur Wohnungspolitik in Spandau (Foto: Ralf Salecker)

Die CDU-Spandau blickt optimistisch in die Zukunft. In den nächsten 10 Jahren hält sie 15.000 neue Wohnungen in Spandau für möglich. Pro Jahr sollen 1.500 neue Wohneinheiten geschaffen werden. Das ist mehr als doppelt so viel, wie die politische Zielvorgabe des Landes Berlin für die nächsten 5-10 Jahre. Demnach sollte das Bauvolumen bei 5-6000 Wohnungen pro Jahr liegen. In Spandau wurde im letzten Jahr rund 350 Wohneinheiten fertiggestellt. Diese Zahl wurde 2013 schon im ersten Halbjahr eingestellt. Die neuen Wohneinheiten sollen nach Vorstellung der CDU besonders auf die Zielgruppe Familien zugeschnitten sein. Sozialer Wohnungsbau in Spandau steht nicht auf der Agenda.

Bezahlbarer Wohnraum wird in Berlin zur Mangelware. 2012 gab es in Berlin die stärksten Mietpreissteigerungen seit 20 Jahren. Wer sich keine Wohnung in der Innenstadt mehr leisten kann oder will, zieht in die Randbezirke Berlins. In manch einer Pressepublikation wurde Spandau schon als neuer „In-Bezirk“ gehandelt. Zweifelsohne hat Spandau einen merkbaren Zuzug zu verzeichnen. Selbst im Bereich Heerstraße Nord, wo noch bis vor kurzem ein Leerstand von 10 Prozent zu verzeichnen war, ist er auf 1 Prozent geschrumpft. Im Mai letzten Jahres hatte der Fachbereich Stadtplanung des Stadtentwicklungsamtes eine Vorstudie veröffentlicht, in der die Wohnflächenpotentiale im Bezirk bewertet wurden.

Den Charakter des Bezirks nicht verändern

Als der Bundestagsabgeordnete Kai Wegner und Spandaus Baustadtrat Carsten Röding die Forderungen der CDU zur Wohnungsbaupolitik in Spandau vorstellten, betonten sie, dass der besondere Charakter Spandaus, nämlich die große Zahl an Grün- und Erholungsflächen nicht angetastet werden soll. Keine Kleingärten sollen dem Wohnungsbau weichen, noch weitere Verdichtungen dort erfolgen, wo ohnehin schon viele Wohnungen existieren. Vorrang sollen dort Wohnungen entstehen, wo ohnehin schon fertige Bebauungspläne oder erschlossene Bereiche existieren. Damit verkürzt sich die Zeit bis zur Fertigstellung von Wohnungen erheblich.

Gute soziale Mischung in Spandau

Ziel der CDU ist es, eine gute soziale Mischung im Bezirk zu erreichen. Dabei schwebt der CDU ein Generationen-Modell vor, bei dem mehrere Generationen gemeinsam wohnen. Verwirklich soll das Vorhaben durch eine Bevorzugung eines Mix aus Geschosswohnungen und Einfamilienhäusern.

Carsten Röding betonte, dass in Spandau kein weiterer Sozialer Wohnungsbau notwendig sei. Dieser soll vielmehr dort erfolgen, wo die Mieten extrem gestiegen sind und er Wohnraum knapp ist, also eher im Bereich des inneren S-Bahn-Rings. Ziel ist es, stabile Kieze und lebendige Stadtquartiere zu schaffen, in denen der Arzt neben dem Arbeiter wohnt.

Ökologische Wohnbauprojekte oder Baugruppenmodelle, also genossenschaftliches Bauen hätte in Spandau gute Karten. Diese gilt es mit einer „Willkommenskultur für Investitionen“ zu fördern. So wäre eine ÖKO-Siedlung durchaus in der Nähe der Linden-Grundschule in Staaken vorstellbar.

 

Ralf Salecker

In Spandau werden „Kleine Helden“ geschult

Selbstbewusste Kinder geraten seltener in Gefahr

Gerhard Hanke, Christoph Schubert, Jascha Wozniak und Kai Wegner mit Schülern der Linden-Grundschule (Foto: Ralf Salecker)

Gerhard Hanke, Christoph Schubert, Jascha Wozniak und Kai Wegner mit Schülern der Linden-Grundschule (Foto: Ralf Salecker)

Der größte Alptraum von Eltern ist die Angst vor gewalttätigen oder sexuellen Übergriffen auf ihre Kinder. Darum gehören: Lass dich nicht ansprechen, geh mit niemandem mit, steige zu keinem ins Auto zu den üblichen Mahnungen, die jedes Kind mitbekommt. In Spandau hat es einige Vorfälle gegeben, die bei Eltern, Schulen und Politikern die Warnglocken klingen ließen. Der Bundestagsabgeordnete Kai Wegner und der Bildungsstadtrat Gerhard Hanke nahmen dies zum Anlass, um geeignete Maßnahmen zu ergreifen. Mit dem Sicherheitstraining „Kleine Helden“ sollen Kinder im Grundschulalter fit gemacht werden, ums sie für solche Situationen zu wappnen. Das Bezirksamt kommt dabei für die anfallenden Kosten auf.

Es braucht nur eineinhalb Sekunden um ein Kind zu entführen

Als in der Linden-Grundschule in Staaken die Frage gestellt wurde, wie viel Zeit notwendig ist, um ein Kind ins Auto zu zerren, lagen die meisten Schätzungen mit etwa 30 Sekunden weit daneben. Eineinhalb Sekunden genügten, um das Kind in einer Testsituation auf der Fahrerseite ins Auto zu ziehen. All dies geschah unbemerkt von einer Erzieherin, die mit ihren Schülern auf dem Bürgersteig unterwegs war.

Jascha Wozniak, ehemaliger Präventionsbeauftragter bei der Polizei und Leiter des Projekts schilderte, wie einfach es auch heute ist, Kinder in die Gewalt von Erwachsenen zu bringen. Viele Eltern sind der Überzeugung, ihr Kind würde sich niemals von Fremden ansprechen lassen. Sie sind maßlos überrascht, wenn sie feststellen müssen, dass diese Sicherheit trügerisch ist.

Die Zeiten sind vorbei, als Bonbons und Stofftiere die Lockmittel waren, auf die Kinder hereinfielen. Das Handy ist für manche ein unwiderstehliches Lockmittel. Der Blick auf ein eben erstelltes Foto lässt alle Vorsicht vergessen.

In anderen Situationen ist ein autoritäres Auftreten der Schlüssel zum Erfolg für mögliche Straftäter. Mit einem passenden Training lernen Kinder sich auch in solchen Situationen behaupten.

Das Selbstbewusstsein der Kinder stärken

Jascha Wozniak betont, es gehe in dem Projekt nicht darum, die Kinder in Selbstverteidigung zu schulen. Die zweieinhalbstündigen Übungen gliedern sich in drei Abschnitte. Im ersten Teil werden Situationen aufgezeigt, um ein Bewusstsein für mögliche Gefahren zu entwickeln. Der zweite Teil gilt dem Selbstschutz, wobei die Flucht immer im Mittelpunkt steht. Lautstark sollen Kinder auf die unerwünschte Situation aufmerksam machen. Ein lautes „NEIN“ mit aller Kraft geäußert, unterstützt durch Treten und Schlagen kann viel bewirken. Aufmerksamkeit möchte ein Täter in jedem Fall vermeiden. Meist erwartet er ein hilfloses Opfer.

„Junge Helden“ möchte Kinder aus der möglichen Opferrolle herausbringen. Darum trainiert der dritte Teil entsprechende Situationen, damit Kinder sich richtig zu verhalten lernen. Mit einem gesunden Selbstbewusstsein den Erwachsenen gegenüber sinkt die Gefahr, zum Opfer zu werden.

Alle Spandauer Grundschulen sollen in den Genuss des Sicherheitstraining kommen, welches sich besonders an Zweitklässler richtet. Gerhard Hanke erhofft sich eine Vorbildfunktion für die restlichen Berliner Bezirke.

 

Ralf Salecker

Schulbibliothek muss bleiben!

Gegen die Schließung der Bibliothek in der Bertolt-Brecht-Oberschule

BibliothekDas Bezirksamt Spandau plant bis 2016 Personaleinsparungen. Dies bedeutet das Aus der Bibliothek in der Bertolt-Brecht-Oberschule, die bisher öffentlich für alle Spandauer/innen zugänglich war – wenn auch in letzter Zeit schon zeitlich stark eingeschränkt.

Mit diesem Ergebnis wollen sich der Bundestagsabgeordnete Kai Wegner und die Junge Union Spandau jedoch nicht zufrieden geben und fordern das Bezirksamt auf, Abstand von den aktuellen Plänen zu nehmen.

Kai Wegner (CDU-Bundestagsabgeordneter und Vorsitzender der CDU Spandau) zum Thema:

„Die Zukunft der jungen Menschen in Spandau ist sehr eng mit vorhandenen Bildungschancen verknüpft. Daher ist das Bezirksamt aufgerufen, die Bildungsangebote in Spandau nicht weiter einzuschränken. Gerade für sozial schwächere Familien ist das öffentliche Angebot der Stadtbibliothek von herausragender Bedeutung. Daher ist das Bezirksamt aufgerufen, alle Möglichkeiten zu prüfen, wie der Personalabbau bei den Bibliotheken verhindert werden kann!“

Auch Patrick Wolf (Vorsitzender der Jungen Union Spandau und ehemaliger Schulsprecher) äußerte sich hierzu wie folgt:

„Die Schulbibliothek muss auch weiterhin für Kinder, Jugendliche und Erwachsene in vollem Umfang zur Verfügung stehen! Ich fordere daher die Offenhaltung der Schulbibliothek, damit auch weiterhin das Angebot von der Öffentlichkeit und vor allem von der Bertolt-Brecht-Oberschule genutzt werden kann! Wir als Junge Union werden alle Hebel in Bewegung setzen, um den Abbau von Bildungsangeboten zu verhindern. Darauf können sich die Kinder und Jugendlichen in Spandau verlassen!“

Neustadt – Ein eventreicher Tag

Zwei Veranstaltungen, zwei Ausgeh-Tipps

Dieses Wochenende gibt es gleich zwei große Veranstaltungen in der Spandauer Neustadt: Das Sommerfest im Koeltzepark, dass von der Spandauer-Neustadt e.V. organisiert wird und das Neustadt (in)exklusiv Fest, von Menschen in Bewegung e.V. Ein erlebnisreicher Tag für den Stadtteil und eine harte Wahl für die Mitbürger. Obwohl man auch beide Veranstaltungen hintereinander besuchen kann.

Sommerfest im Koeltzepark

Am 25. August veranstaltet die Spandauer-Neustadt e.V. von 15:00 bis 20:00 das Sommerfest im Koeltzepark (Lynarstraße 38) unter dem Motto: „Die Welt zu Gast in der Spandauer Neustadt“. Das multikulturelle Stadtteilfest wird unter der Schirmherrschaft von Senatorin für Arbeit, Frauen und Integration Frau Dilek Kolat veranstaltet. Ziel ist nicht nur die Nachbarschaft näher zusammenzubringen, sondern auch auf den Standort Neustadt hinzuweisen und ökonomisches Interesse zu wecken.

Denn die Neustadt hat Charisma und strebt nach Weltoffenheit. Neben den Attraktionen werden daher auch Infostände über Anwohner, Projekte, Gewerbetreibende, Organisationen, Vereine und Einrichtungen der Neustadt informieren. Außerdem sind die verschiedenen Unterhaltungsmöglichkeiten und das Bühnenprogramm auf die Vielfalt der verschiedenen Kulturen themenspezifisch bezogen. Ein ausgefallenes kulinarisches Angebot aus aller Welt, Spiele- und Sportmöglichkeiten und ein buntes Kinderprogramm … Alles in allem ein erlebnisreicher Nachmittag.

Neustadt (in)exklusiv

In der Triftstraße findet am gleichen Tag von 10:00 bis 18:00 Uhr die Veranstaltung Neustadt (in) exklusiv von der Menschen in Bewegung e.V. statt. Die Veranstaltung beherbergt unter anderem den Tag der offenen Tür der Feuerwehr Spandau Nord. Unter der Schirmherrschaft von Bezirksbürgermeister Helmut Kleebank und mit der Anwesenheit von Herrn Swen Schulz (MdB) und Herrn Kai Wegner (MdB) wird man einen guten Einblick in den Beruf Feuerwehrman gewinnen. Den ganzen Tag kann man sich mit den verschiedenen Infrastrukturen und Einsatzfahrzeugen der Feuerwehr und der Polizei vertraut machen. Löschfahrzeuge, Feuerwehrwagen, Rettungsboote und sogar ein Löschboot werden für Besucher zugänglich sein. Außerdem wird auch ein ausgefallenes Bühnenprogramm und eine Vielzahl an Mitmach-Aktivitäten angeboten. Ob Umweltquiz, Blindenfußball oder Rollstuhlbasketball, für Spass ist vorgesorgt.

Lutherkirche in der Spandauer Neustadt

Dieses Wochenende ist viel los in der Spandauer Neustadt

Das Programm der Neustadt (in)exklusiv

  • 10:00 Uhr   Begrüßungen
  • 10:30 Uhr   Aktionsfläche „Menschen in Bewegung“: Hip Hop TSV Schönewald e.V.
  • 11:00 Uhr   Fuego Ignetio, Feuerwehrillusionist; Vorführung „Feuer und Flamme“
  • 11:30 Uhr   Aktionsfläche „Menschen Bewegung: Line Dabce – Tanzen ohne Filmriss e.V. ; Puppentheater der Polizei
  • 12:30 Uhr   Bühnen Menschen in Bewegung: Säbel & Schwert Tai Chi – Schule für Tai Chuan Berlin; Centro Vital stellt Zumba vor
  • 13:30 Uhr   Vorführung Wasserwacht Ertrinkungsnotfall und FW Einsatz Vorführung des Eisanzuges
  • 14:00 Uhr   Bühne Menschen in Bewegung: Serbische Folkloretänze; Tanzgruppe des Vlubs „Vuk Karadzic – Gebrüder Grimm“
  • 14:30 Uhr   Aktionsfläche Menschen in Bewegung: Judo – Schule am Gartenfeld/Menschen-in-Bewegung e.V.; Puppentheater der Polizei
  • 15:00 Uhr   Fuego Ignetio, Feuerwehrillusionist; Vorführung Feuer und Flamme
  • 15:30 Uhr   Bühne Menschen in Bewegung: Tanzgruppe -Elvi’s Danceland; Centro Vital stellt Zumba vor
  • 16.00 Uhr   Puppentheater der Polizei
  • 16:30 Uhr   Liveband Suarez und Polizeiband
  • 18:00 Uhr   Ende der Veranstaltung

Konfrontation im letzten und Schmusekurs in diesem Jahr


Neujahrsempfang der CDU auf der Zitadelle in Spandau

Kai Wegner, Frank Henkel, Arndt Meißner

Kai Wegner, Frank Henkel, Arndt Meißner

Die CDU Spandau rief zum traditionellen Neujahrsempfang in die Italienischen Höfe auf der Zitadelle Spandau. Das große Tonnengewölbe war mehr als gut gefüllt. Dicht gedrängt warteten die Gäste auf die Eröffnungsreden. Vor 366 Tagen, also am 10. Januar 2011 fand die Veranstaltung unter ganz anderen Vorzeichen statt. Als Auftakt zum Wahlkampf in Berlin und Spandau wurden damals besonders kämpferische Worte gewählt. Die Wahl ist inzwischen Geschichte. Während in Berlin die CDU der Partner der SPD in einer großen Koalition ist, bietet Spandau eine ungewöhnliche Konstellation mit einer CDU-Mehrheit und einem SPD Bürgermeister.

Begrüßung durch den Generalsekretär

Kai Wegner, Mitglied des Bundestages und frisch gewählter Generalsekretär der Berliner CDU begrüßte die Gäste. Dazu gehörten neben wichtigen Vertretern der Spandauer und Berliner CDU auch die Stadträte der SPD. Dem jetzigen SPD-Bezirksbürgermeister Helmut Kleebank und dem ehemaligen Bezirksbürgermeister Werner Salomon wurde ein freundlicher Applaus zu teil. Die Auseinandersetzungen des Wahlkampfes haben einem pragmatischen Miteinander Platz gemacht. Ehrengast war natürlich Frank Henkel, Bürgermeister von Berlin und Senator für Inneres und Sport.

Kai Wegner betonte schon in den ersten Sätzen das politische Gewicht Spandauer CDU-Vertreter auch in der Landespolitik. Viele Aufgaben, wie z.B.  Infrastrukturprobleme, wirtschaftliche Entwicklung und die hohe Zahl der Langzeitarbeitslosen,  wären zukünftig zu bewältigen, zu denen er auch  „Erblasten“ des vorherigen Senates zählte. Er zeigte sich optimistisch, dass es Frank Henkel und den Senatoren der CDU gelingen wird, dies in Angriff zu nehmen. Den Spandauern dankte er dafür, im Bezirk für eine CDU-Mehrheit gesorgt zu haben. Die CDU ist bereit, sich der Verantwortung für den Bezirk zu stellen. Ein kurzer Ausflug ging auch in Richtung Bundespolitik. In Zeiten einer Finanzkrise zeigte er sich froh, über eine besonnene Kanzlerin, die die Interessen Deutschlands und Europas stark vertritt.

Frank Henkel sieht die CDU als Anwalt der Menschen der Stadt

Frank Henkel zeigte sich froh, nach 10 Jahren wieder an einer Regierung in Berlin beteiligt zu sein. Die CDU will Anwalt der Menschen in der Stadt sein. Wie Kai Wegner hob er die Bedeutung Spandauer CDU-Politiker für Berlin hervor. Für ihn ist Politik ein Mannschaftssport, keine Ein-Mann-Show.  Wähler hätten den Auftrag erteilt, schnell Änderungen herbeizuführen und nicht erst in vielen Jahren. Eine der großen Aufgaben sieht er darin, Berlin wieder nach vorne zu bringen. Dabei will die CDU bewusst auch offen für gute Ideen sein, die andere einbringen. Es sollen genau die in der Stadt gestärkt werden, die Arbeit schaffen, was vor allem für den Mittelstand gilt. Frank Henkel bekannte sich noch einmal ausdrücklich zum Großflughafen und der A100. Für ihn sind Beton, Bagger und Kräne Zeichen dafür, dass Berlin an seine Zukunft glaubt. Bildung bleibt eines der wichtigsten Anliegen der Berliner Union. Rund 300 neue Lehrer für die Stadt sind ein Beweis dafür.  Nicht zu vergessen ist der Bereich Sicherheit, der durch die Einstellung von 250 zusätzlichen Polizisten gestärkt werden soll. Hier soll nicht an der falschen Stelle gespart werden.

Wer deutliche Worte gegen die SPD erwartet hatte, musste enttäuscht sein. Die gemeinsame Verantwortung, Politik im Land und im Bezirk nur gemeinsam gestalten zu können, scheint bei allen Rednern ein wichtiger Beweggrund gewesen zu sein.

Ralf Salecker

 

Neujahrsempfang der CDU auf der Zitadelle in Spandau 2011

Kai Wegener – ein Spandauer wird Generalsekretär der Berliner CDU


Anfang Januar ist es dann amtlich

Kai Wegner, Bundestagsabgeordneter und Vorsitzender der Berliner Landesgruppe der CDU/CSU-Bundestagsfraktion.

Kai Wegner, Bundestagsabgeordneter und Vorsitzender der Berliner Landesgruppe der CDU/CSU-Bundestagsfraktion.

Kurz vor Weihnachten, am 16. Dezember kam der Landesvorstand der Berliner CDU zusammen, um den Spandauer Kai Wegner zum Generalsekretär der CDU zu wählen. In der nächsten Woche, am 10. Januar,  wird ihn der Kleine Landesparteitag der CDU in seiner neuen Position bestätigen. Der Bundestagabgeordnete Kai Wegner folgt Bernd Krömer im Amt, der in das Amt des Staatssekretärs beim Innensenator gewechselt ist. Das Thema „Aufbau Ost“ wird ihn zukünftig auf eine ganz besondere Art und Weise begleiten. In den Ost-Bezirken der Bundeshauptstadt hat die CDU als Partei noch einigen Wachstumsbedarf. Dem Aufbau der CDU dort möchte er sich verstärkt widmen.

Politische Karriere

Der in Spandau geborene 39-jährige Kai Wegner lebt mit seiner Familie im Ortsteil Staaken. 1989, noch während seiner Schulzeit auf der Hans-Carossa-Oberschule, wurde er Mitglied der Jungen Union Spandau. Schon ein Jahr später war er  Landesvorsitzender der Berliner Schüler Union. Dieses Amt hatte er bis 1992 inne. Schnell ging es weiter, in seiner politischen Karriere. In der Jungen Union Spandau war er von 1994 bis 1997 Kreisvorsitzender. Ein Jahr darauf wählte ihn die Spandauer CDU erst zum stellvertretenden Kreisvorsitzenden, 2005 dann zum Kreisvorsitzenden. Daneben, von 2000 bis 2003, bekleidete Kai Wegner die Position des  Landesvorsitzenden der Jungen Union Berlin.
Nur sechs Jahre nach seinem Eintritt in die Spandauer CDU wurde er Bezirksverordneter in Spandau, bis ihm dann 1999 der Sprung in das Berliner Abgeordnetenhaus gelang. Seit 2005 ist er Mitglied des Deutschen Bundestages und seit 2009 Vorsitzender der Landesgruppe Berlin in der CDU/CSU-Fraktion.

In der Novemberausgabe von „Spandau heute“ ging Kai Wegner auf die komplizierte politische Situation in Spandau ein: „Ich hoffe sehr, dass gerade in der Kommunalpolitik unideologisch und bürgernah Politik für die Menschen gemacht wird. Die Parteien sollten in einen Ideenwettbewerb eintreten und im Sinne der Spandauerinnen und Spandauer entscheiden.“
Ähnliches betonte er auch in einem Interview mit der Berliner Morgenpost, kurz vor seiner Nominierung zum Generalsekretär: „Als letzte verbliebene bürgerliche Partei in unserer Stadt werden wir eine Politik mit Pragmatismus, mit Lösungen und mit Lebensnähe statt mit Ideologie betreiben.“

Berliner Politik

Lösungen und Pragmatismus werden in der noch frischen großen Koalition von SPD und CDU sicherlich gefragt sein. Kai Wegner ist von Frank Henkel nicht ohne Grund in diese Position geholt worden. Politische Ämter spiegeln auch immer das Geschehen in der Partei wider. Frank Henkel (Kreisverband Mitte)  hat aus einer zerstrittenen Berliner CDU, die sich eher mit sich selbst beschäftigte, eine nach außen geeinte Partei formiert. Innerhalb der CDU sticht ein neues Machtzentrum hervor, welches die  Kreisverbände Mitte, Tempelhof-Schöneberg, Spandau und Charlottenburg-Wilmersdorf bilden. Fraktionsvorsitzender der CDU ist der Kreisvorsitzende Florian Graf aus Tempelhof-Schöneberg. Dieser gilt eher als ausgleichende Persönlichkeit, was in der Zusammenarbeit mit der SPD von besonderer Bedeutung ist. Kai Wegners Aufgabe wird dagegen darin bestehen, in der Koalition mit der SPD die Kontur der der CDU zu bewahren.

Ralf Salecker

Kai Wegner ist neuer CDU Generalsekretär


Personalwechsel bei der Berliner CDU

Kai Wegner - neuer CDU Generalsekretär

Kai Wegner - neuer CDU Generalsekretär

Am Freitag den 16. Dezember wurde der Spandauer Bundestagsabgeordnete Kai Wegner durch den Landesvorstand der Union einstimmig zum neuen, kommissarischen Generalsekretär ernannt. Damit löst er Bernd Krömer ab, der vom neuen Innensenator Henkel zum Staatssekretär berufen wurde.

Seit vielen Jahren ist Wegner für die Berliner CDU tätig. Angefangen im Abgeordnetenhaus, führt er nun die Berliner Landesgruppe im Bundestag an. Für Frank Henkel, heutiger Parteichef und Innensenator, gilt der neu ernannte Generalsekretär als äußerst wichtig innerhalb der Machtstruktur der Berliner CDU. Da dieser, wie er selbst zu einem neuen Block innerhalb der CDU gehört. Ein Zusammenschluss bestehend aus den Kreisverbänden: Mitte, Tempelhof-Schöneberg, Spandau und Charlottenburg-Wilmersdorf.

In einem Interview mit der Berliner Morgenpost äußerte Wegner, dass er sich in Zukunft um den Aufbau der CDU im Osten von Berlin kümmern will.

Schüler Union Spandau wählt neuen Vorstand

Lukas Mittmann ist neuer Vorsitzender der Schüler Union Spandau

Vergangenen Samstag, den 22.10.2011, hat die Schüler Union Spandau einen neuen Vorstand gewählt.

Wie jedes Jahr  hat die Vorstandswahl viele Gäste angezogen, so waren neben vielen Anderen auch die Berliner Abgeordneten Heiko Melzer und Matthias Brauner sowie der Bundestagsabgeordnete Kai Wegner zu Besuch.

Der Ehrenvorsitzende der Schüler Union Spandau, Peter Sobanski, hat auch in diesem Jahr wieder die Versammlungsleitung übernommen. Der Student Lukas Mittmann ist neuer Vorsitzender der Schüler Union Spandau. Er kündigte an, dass er die Zusammenarbeit mit dem Landesverband fortführen möchte. Auch zu seinen Zukunftsplänen hatte er was zu sagen:

„Als Nächstes möchte ich das Thema „Mobbing an Schulen“ in den Fokus rücken, das nicht erst seit „iShareGossip“  brandaktuell ist.“

Seine Stellvertreter sind Tanja Fischer und Florian Wolf. Zum Schriftführer wurde Dorian Rudinac gewählt. Beisitzer sind Christoph Mann, Cornell Pommerencke, Julian Senders, Maximilian Hehn und Timo Wanke. Alle Kandidaten wurden einstimmig gewählt.

Der ehemalige Vorsitzende, Leo Mausbach kandidiert dieses Jahr nicht mehr, da er die Altersgrenze der Schüler Union-Mitgliedschaft mit einem Alter von 21 Jahren erreicht hatte. Aber auch er hat sich zum neuen Vorstand geäußert:

„Ich hatte eine tolle Zeit bei der Schüler Union und wünsche dem neuen Vorstand genauso viel Spaß und Erfolg bei seiner Arbeit!“

Er selbst will sich jetzt auf seine neue Aufgabe des Pressesprechers der Jungen Union Spandau konzentrieren.

„Weihnachten im Schuhkarton“ startet in Spandau

Helfen auch Sie bedürftigen Kindern

Am 14. Oktober hat mit der Übergabe der ersten Pakete die diesjährige Sammelaktion „Weihnachten im Schuhkarton“ in Spandau gestartet. Jetzt können bis zum 15. November 2011 Schuhkartons mit Weihnachtsüberraschungen für bedürftige Kinder in Osteuropa gefüllt und abgegeben werden.

Bereits zum zweiten Mal sind die evangelische Melanchthon- Kirchgemeinde in der Wilhelmstadt mit ihrem Pfarrer Jens Jacobi und der Spandauer CDU-Bundestagsabgeordnete Kai Wegner Ausrichter dieser Aktion. Gemeinsam appellieren sie an alle Spandauer, in den nächsten Wochen einen Schuhkarton zu einer Schatzkiste für ein Kind in Not zu verwandeln.

Es kann wirklicher jeder Helfen. Der Deckel und Boden eines handelsüblichen Schuhkartons wird mit Geschenkpapier beklebt und das Päckchen mit Geschenken für einen Jungen oder ein Mädchen gefüllt. Bewährt hat sich eine bunte Mischung aus Spielsachen, Hygieneartikeln, Schulmaterialien, Kleidung und Süßigkeiten sowie einem persönlichen Weihnachtsgruß.

Hier können die gefüllten Kartons abgegeben werden:

  •  im Gemeindehaus der Melanchthon-Gemeinde in der Pichelsdorfer Straße 79,
  •  im Wahlkreisbüro von Kai Wegner im Hohen Steinweg 4,
  •  bei EGA Schuhmoden in der Altstadt,
  •  in vielen Geschäften, die das Plakat der Aktion ausgehängt haben
Wenn Sie helfen wollen, aber keine Zeit haben ein persönliches Geschenk zu packen, können Sie sich bei der Melanchthon-Gemeinde, um einen Schuhkarton zu adoptieren.

Die Pakete werden unter anderem nach Georgien, Moldawien, Bulgarien und in den Kosovo verschickt und erst von den Kindern selbst wieder geöffnet. Somit ist gewährleistet, dass sie auch wirklich bei den bedürftigen Kindern ankommen.

Pfarrer Jens Jacobi beschreibt, wie die Teilnahme an der Aktion auch auf die Päckchenpacker wirken kann.

„An Weihnachten erinnern wir uns an das größte Geschenk, das Gott uns gemacht hat – Jesus Christus. Was kann dafür eine schönere Vorbereitung sein, als alleine oder mit einem Kind ein paar Geschenke für ein bedürftiges Kind auszusuchen?“


Schirmherr Kai Wegner hofft, dass viele Spandauerinnen und Spandauer bei Weihnachten im Schuhkarton mitmachen.

„Im vergangenen Jahr haben wir in Spandau etwa 250 Pakete sammeln können“, erklärt Wegner. „In diesem Jahr wollen wir eine Tradition mit dieser Aktion begründen. Denn alles, was in Spandau zweimal stattfindet, ist schon Tradition. Daher haben wir uns als Ziel gesetzt, in diesem Jahr 400 bis 500 Pakete zu sammeln. Mit einem kleinen Beitrag kann jeder dazu beitragen, dass Hilfe und Solidarität in ganz Europa deutlich werden.“

„Weihnachten im Schuhkarton“ gibt es jetzt schon seit 21 Jahren und es wird von Jahr zu Jahr erfolgreicher. Allein im letzten Jahr wurden 553.400 Kartons in Deutschland, Österreich und der Schweiz gepackt.

Weitere Informationen rund um die Geschenk-Aktion bekommen Sie in der Melanchthon- Kirchengemeinde Berlin-Spandau, im Wahlkreisbüro von Kai Wegner oder im Internet.

CDU Spandau: Personalkonzept in Einigkeit nominiert

Bezirksamts-Vorschlag: Carsten Röding, Gerhard Hanke und Jürgen Vogt

Am 14.10.2011 wurde vom Vorstand der Spandauer CDU einem vom Kai Wegner vorgeschlagenen Personalkonzept für das Bezirksamt, die CDU-Fraktion und die Bezirksverordnetenversammlung zugestimmt. Der Dritte im Bunde der CDU-Stadträte im Spandauer Bezirksamt soll demnach Jürgen Vogt werden. Die anderen beiden, Carsten Röding und Gerhard Hanke, wurden bereits nach den Kommunal- und Landtagswahlen für die Ämter des Bezirksbürgermeisters und des Bezirksstadtrates nominiert.

Frank Bewig wird für die CDU als neuer Vorsteher der Spandauer Bezirksverordnetenversammlung kandidieren. Seine Dialogfähigkeit, die er schon im Haushaltsausschuss und im Jugendhilfeausschuss unter Beweis gestellt hat, möchte er zukünftig für dieses Amt einbringen.

Die CDU-Fraktion in der Spandauer Bezirksverordnetenversammlung soll weiterhin durch Arndt Meißner geführt werden. Der CDU-Fraktionsvorsitzende stellt sich am Montag in der 23-köpfigen CDU-Fraktion zur Wiederwahl.

Kai Wegner, Vorsitzender der CDU Spandau und Bundestagsabgeordneter sagt:

„Mit unseren Personalvorschlägen sendet die Spandauer CDU den Gleichklang von Kontinuität, Erneuerung und Verlässlichkeit aus.

Jürgen Vogt verfügt über große kommunalpolitische Erfahrung. Sowohl als Bezirksstadtrat für Gesundheit und Soziales als auch als Vorsteher der Bezirksverordnetenversammlung hat er sich in den vergangenen Jahren viel Zuspruch erarbeitet. Als Fachmann der Bezirksverwaltung wird Jürgen Vogt die Arbeit im Bezirksamt ohne Anlaufschwierigkeiten ausfüllen, in dem von ihm bereits früher verantworteten Bereich Gesundheit und Soziales kennt er sich bestens aus. Die CDU Spandau setzt damit auch ein Signal der positiven Zusammenarbeit der Fraktionen und innerhalb des Bezirksamtes, hat doch Jürgen Vogt in seiner Funktion als Vorsteher der Bezirksverordnetenversammlung in den vergangenen Jahren ausgleichend und über Parteigrenzen hinweg vermittelnd gewirkt.“

Alle wichtigen Termin im Überblick:

Montag, 17. Oktober 2011 , 18.30 Uhr, Rathaus Spandau (Bürgersaal)
Parteitag der CDU Spandau mit Kandidatennominierung

Montag, 17. Oktober 2011 , 20.30 Uhr, Rathaus Spandau (nicht-öffentlich)
Fraktionssitzung mit Wahl des Fraktionsvorstandes

Mittwoch, 27. Oktober 2011, 17.00 Uhr, Rathaus Spandau (BVV-Saal)
Konstituierende Sitzung der Spandauer Bezirksverordnetenversammlung


CDU Spandau veranlasst Gespräche

Verhandlungsdelegation für Röding

Nachdem die CDU bei den Wahlen in Spandau die meisten Stimmen erhalten hat, wird sie mit drei von fünf Stadträten die Mehrheit im neuen Bezirksamt stellen. Der Vorstand hat jetzt das weitere Vorgehen der CDU Spandau festgelegt:

  • Alle im BVV vertretenen Parteien bekommen eine Einladung zu Gesprächen über die zukünftige Zusammenarbeit in Spandau.
Dafür wird es eine Verhandlungsdelegation geben, der der CDU-Vorsitzende Kai Wegner, der Bürgermeisterkandidat Carsten Röding und der stellvertretende Vorsitzende Heiko Melzer angehören.
Kai Wegner, Bundestagsabgeordneter und Vorsitzender der CDU Spandau führt aus:

„Das Wahlergebnis zeigt den deutlichen Wunsch der Spandauerinnen und Spandauer, dass Carsten Röding als Bürgermeister den Bezirk gestalten soll. Diesen Gestaltungsauftrag und die Führungsverantwortung hat die Spandauer CDU gern angenommen. Wir laden alle anderen Parteien, die in Fraktionsstärke in der neuen BVV vertreten sein werden, zu Gesprächen ein. In diesem Zusammenhang wurden bereits erste Gespräche geführt. Das Ergebnis zeigt aber auch, dass alle zukünftigen Fraktionen enger und vertrauensvoller zusammenarbeiten müssen. Klare Mehrheiten wird es in der neuen BVV nicht mehr geben. Das ist vielleicht auch eine Chance, das Miteinander in der Bezirkspolitik zum Wohle Spandaus zu verbessern. Für die CDU ist völlig klar, dass neben Carsten Röding unser erfolgreicher Stadtrat Gerhard Hanke erneut dem Bezirksamt angehören soll.“

Auch Carsten Röding, Baustadtrat und CDU-Bürgermeisterkandidat, äußert sich auch zum Thema:

„Unser Gesprächsangebot an alle Parteien, die in Fraktionsstärke in der neuen BVV vertreten sein werden, ist Ausdruck eines stärkeren Miteinanders in der Bezirkspolitik. Jeder ist eingeladen, in einem offenen und ehrlichen Prozess den Wählerwunsch umzusetzen. Parteitaktische Spielereien sind fehl am Platz. Mit meiner langjährigen Erfahrung in der Bezirkspolitik werde ich in den Gesprächen und darüber hinaus für Ausgleich und Pragmatismus Sorge tragen. Spandau braucht einen Bürgermeister mit Erfahrung!“