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Muttertag: Das Örtliche Telefonbuch hilft in letzter Minute

Einfach Online-Suchen um in Spandau fündig zu werden

Muttertag: Das Öffentliche hilft in letzter Minute

Blumen zum Muttertag © Alexandra H / PIXELIO

Fast niemand weiß heute noch, dass englische und amerikanische Frauenbewegungen um 1870 den Ursprung des Muttertags bilden. Am Anfang des letzten Jahrhunderts wurde dann der Muttertag in vielen Ländern populär. Um 1922/23 wurde der Muttertag vom Verband Deutscher Blumengeschäftsinhaber in Deutschland etablierte und auch heute noch gehört am zweiten Maisonntag der Blumenstrauß zu den häufigsten Geschenken für Mütter.

Wer am Muttertag kurzfristig auf der Suche nach einem passenden Blumenladen ist, dem hilft Das Örtliche weiter. Über die Online-Suche auf www.dasoertliche.de lassen sich schnell und einfach Blumengeschäfte in unmittelbarer Nähe finden oder die Adresse vom Lieblings-Floristen der Mutter ermitteln. Der Nutzer gibt beispielsweise einfach in der Umkreissuche die eigene Adresse und das Stichwort „Blumengeschäft“ ein und schon wird ihm eine Liste mit den nächstgelegenen Treffern angezeigt. Die Umgebungskarte und ein Routenplaner weisen zudem noch den Weg zum Geschäft. Vor Ort sind dann die freundlichen Blumenverkäufer bei der Zusammenstellung eines individuellen Blumenstraußes für die Mutter behilflich.

Muttertag: Das Örtliche hilft in letzter Minute

Traditionel ins Restaurant © Jürgen Stahl / PIXELIO

Traditionell laden Kinder ihre Mütter auch oft zum essen ein: Auch hier hilft eine einfache Suche auf www.dasoertliche.de weiter, beispielsweise um ein passenden Restaurant zu finden. Außerdem kann der Nutzer das Restaurant direkt und kostenlos, über einen zusätzlichen Service von Das Örtliche anrufen, wenn beispielsweise ein Tisch reserviert werden soll. Dazu genügt ein einfacher Mausklick auf das Feld „Gratis anrufen“ und die Eingabe der persönlichen Telefonnummer. Das Örtliche stellt dann umgehend die gewünschte Telefonverbindung her. Weitere Informationen zum „Gratis anrufen“-Dienst von Das Örtliche finden sich unter www.dasoertliche.de/gratisanrufen.

Außerdem wichtig für die Suche in letzter Minute: Das Örtliche gibt es auch für unterwegs. Die Das Örtliche-App ist für alle gängigen Smartphones und Tablet-PCs kostenlos in den jeweiligen App-Stores erhältlich.

 

Was verschenken die Spandauer zum Muttertag?

In der Altstadt gibt es die klassischen Geschenke: vom Parfüm über Schokolade bis zu Blumen

An jedem zweiten Sonntag im Mai wird in Deutschland Muttertag gefeiert.

In Fahrenkrug's Parfümerie

In Fahrenkrug's Parfümerie gibt es für die Kunden eine Muttertags-CD

In diesem Jahr fällt der Tag zu Ehren der Mutter so auf den 13. Mai. Bereits 1923 von den Blumenhändlern eingeführt, wurde der Ehrentag im Dritten Reich von den Nazis instrumentalisiert und später wieder als nicht gesetzlicher Feiertag gefeiert.

Wir haben einmal in den Geschäften der Spandauer Altstadt nachgefragt: Was wird besonders gern gekauft? Und vor allem: Wer kauft was?

Parfüm, Bodylotion und Badesalz

In Fahrenkrug’s Pafümerie ist Manuela Fricke perfekt auf den Muttertag vorbereitet. Am Freitag und Samstag vor dem Muttertag bekommen alle Kosmetikkunden bei ihr eine Muttertags-CD der Kosmetikmarke „Juvena“. Hier kaufen vor allem viele Männer Geschenke für ihre Frauen. Das Alter der einkaufenden Frauen liegt jedoch jenseits der 40.

Anders ist das in der Douglas Filiale in der Carl-Schurz-Straße, hier kaufen viele jüngere Männer mit ihrer Frau oder Freundin ein. Diese kauft dann etwas für ihre Mutter und gibt unauffällig den Wink mit dem Zaunpfahl über die eigenen Wünsche.

In der Altstadt wird für den Muttertag geworben.

In der Altstadt wird für den Muttertag geworben.

„Am Donnerstag sind viele Frauen gekommen, die Männer sind immer etwas zögerlich“, verrät mir die Verkäuferin. Vor allem die altbekannten Parfüms wie „Miracle“ oder  „Trésor“ werden gern gekauft um sicherzugehen, dass die Mutter es auch mag. „Häufig wird auch etwas zum Verwöhnen gekauft: Badesalz, Bodylotion oder Duschgel zum Beispiel“. Was der Douglas-Angestellten jedoch nicht gefällt: Sie hört immer wieder, es sei ja „nur“ Muttertag. Hier wollen die Kunden dann auch nicht so viel ausgeben wie zum Beispiel zu einem Geburtstag.

Frühstück oder etwas Süßes

Häufig wird die Mutter zu ihrem Ehrentag auch ausgeführt. Etwa 30 Reservationen zum Muttertagsfrühstück kann zum Beispiel das Altstadt Cafe an der Nikolaikirche zählen. Natürlich bereiten auch viele Kinder der Mutter Zuhause selbst das Frühstück.

Kinder setzten beim Geschenk häufig auf etwas Süßes. In den Schokoladenläden in der Altstadt werden Pralinen, Maikäfer oder Herzchen gekauft. Auch im Bärenland kaufen viele Kinder für ihre Mütter ein. Hier gibt es Gummibärenpizza in Herzform oder Proseccogummibärchen im passenden Glas.

Blumen, Blumen, Blumen

Väter setzen vor allem auf den klassischen Rosenstrauß. Eddi, vom Blumenstand auf dem Marktplatz ist jedoch mit den Reaktionen der Blumenindustrie nicht einverstanden.

Alternativ zu den Schnittblumen

Alternativ zu den Schnittblumen werden auf dem Markt auch Rosen-Bäumchen oder Ampeln angeboten. Fotos (3): Kirsten Stamer

„Die Blumenhändler heben die Preise zum Muttertag oft um das doppelte an“, beklagt er sich. Auch sein Stand muss da nachziehen, denn: „Wir können ja nicht unter Einkaufspreis verkaufen“. Seiner Meinung nach sollte ohnehin jeden Tag Muttertag sein, die Dankbarkeit auf einen Tag im Jahr zu beschränken scheint ihm nicht rechtens.

„Oft muss es dann auch noch schnell gehen“, meint er über die Kunden. Da werde dann schnell mal wahllos eine Blumenampel gegriffen und fertig sei das Muttertagsgeschenk. „Schnell mal beim Vorbeigehen, bloß keine Zeit verschwenden.“ Trotzdem freut auch er sich sicher über das Muttertagsgeschäft.

Kirsten Stamer

Am Sonntag werden die Mütter Spandaus verwöhnt

Muttertag, das Fest der Blumenhändler

Floristin Claudia Kozinoga im Blumenfachgeschäft "Der Blumenkorb" in der Wilhelmstraße

Es ist immer der zweite Sonntag im Mai. Kleine Kinder basteln Geschenke, die Großen kaufen Blumen oder Süßes. Einmal im Jahr werden Mütter in aller Welt verwöhnt, auch in Spandau. An diesem Sonntag haben fast alle Blumenläden in Spandau auf, selbst, wenn er einmal auf Pfingsten fällt. Seit 1923 wird in Deutschland der Muttertag als nicht gesetzlicher Feiertag begangen. Er ist also keine Erfindung der Nazis, wie viele meinen.

Heute betrete ich den „Blumenkorb“ in der Wilhelmstraße 163, nahe dem Ziegelhof, einmal nicht, um Blumen zu kaufen. Der Blumenladen zeigt eine bunte Vielfalt an unterschiedlichsten Blumengestecken. Gestecke für jeden Geldbeutel machen es jedem leicht, auch ganz spontan einmal Blumen zu verschenken. In Regalen und auf Tischen leuchtet die Farbenpracht und empfängt mich mit einem verführerischen Duft. Mich interessiert, ob zum Muttertag etwas anders ist, als an üblichen Feiertagen.

Claudia Konzinoga, eine der Floristinnen, überlegt kurz: „Nein, der Muttertag unterscheidet sich nicht wirklich von anderen Feiertagen, wie dem Valentinstag, oder Ostern. Es werden natürlich mehr Blumen gekauft, als an normalen Wochenenden. Ein wenig größer sind die Sträuße auch. Bemerkenswert ist höchstens, dass Männer mit zunehmendem Alter weniger Blumen kaufen …“

Floristin Sonja Leopold im Blumenfachgeschäft "Zum Blümchen" in der Adamstraße

Im Blumenladen „Zum Blümchen“, in der Adamstraße 2, wird dies ähnlich gesehen. Seit 19 Jahren hat Sonja Leopold hier schon ihr Blumengeschäft im Kiez. Betritt man den kleinen Laden, hat man das Gefühl, ein Meer aus Blumen teilt gerade seine Fluten, um die Käufer hereinzulassen. Wie schon im Blumenkorb fällt auf, mit wieviel Hingabe die Blumen drapiert wurden. Der Unterschied zu „Blumen von der Stange“ ist mehr als augenfällig. Individuelle Blumenarrangements gibt es hier, je nach Jahreszeit sogar mit Pflanzen aus der Region. Mit sympathischer „Berliner Schnauze“ meint Frau Leopold, das es doch schön wäre, wenn Blumen nicht nur am Muttertag verschenkt würden. „Den Müttern geht es nur selten um Geschenke. Zeit ist wichtig, die man miteinander verbringt. Eine kleine Geste der Aufmerksamkeit geht mehr zu Herzen, als als teure Geschenke. Geld ist eben nicht alles.“

In der Pichelsdorfer Straße eilen auch jetzt, um die Mittagszeit, die Menschen hin und her. Als erstes frage ich einen Vater, der mit seiner kleinen Tochter an der Hand unterwegs ist, was er denn am Muttertag macht. „Hmmm, naja, also ich schenke meiner Frau einen schönen Strauß Blumen, oder eine Schachtel Pralinen.“ Die kleine Lena, ich schätze, sie ist neun Jahre alt, reagiert da ganz anders. „Wir basteln etwas in der Schule“, erzählt sie aufgeregt. „Ich mache das immer. Dazu schreibe ich noch ein kleines Gedicht.“ Für Kinder scheint der Muttertag etwas besonderes zu sein.

Ein Mann, so um die 50, meint, „Als kleiner Junge bin ich bin früh aufgestanden und habe draußen einen großen Strauß Flieder geschnitten. Heute sind die meisten Bäume eingezäunt“, meint er schmunzelnd. „Das hat uns früher nicht gestört. Lang ist es her … Damals schien „nur“ dieser eine Tag wichtig zu sein. Heute, mit zunehmendem Alter, nutze ich viel häufiger spontane Gelegenheiten für eine Aufmerksamkeit.“

Eine ältere Dame reagiert etwas traurig. „Ich würde mir wünschen, wenn mich meine Kinder öfters besuchen kommen, nicht nur am Muttertag. Diesmal werde ich alleine sein, da müssen sie arbeiten …“

Die meisten befragten Passanten erzählen ähnliches. Kleine Geschenke gehören immer dazu. Viele besuchen ihre Mutter und nutzen diesen seltenen Anlass im Jahr zu einer gemütlichen Familienzusammenkunft bei Kaffee und Kuchen. Manchen ist er auch egal. Andere „verweigern“ sich diesem Tag bewusst, weil er ist ihnen zu kommerziell erscheint.

Damit sind letztere sich einig mit Anna Marie Jarvis, die den „Tag der Mutter“ vor fast 100 Jahren in den USA initiierte. Am 8. Mai 1914 bestimmte der US-Kongress den „Mother’s Day“ als Zeichen der Liebe und Verehrung der Mütter. Schnell entwickelte sich der Feiertag in den Vereinigten Staaten zu einer ausgesprochen kommerziellen Veranstaltung.

Anna Marie Jarvis nahm dies zum Anlass, fortan um seine Abschaffung zu kämpfen. Testamentarisch verfügte sie, das nach ihrem Tod ihr Geld für eine Werbekampagne gegen den Muttertag eingesetzt werden sollte.

Der ersten deutschen Muttertag gab es übrigens am 13. Mai 1923.

Ralf Salecker

Info:

Der Blumenkorb

  • Wilhelmstraße 163
  • 13595 Berlin

Zum Blümchen

  • Adamstraße 2
  • 13595 Berlin