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8. Gastro Cup

Spandauer Gastronomie kickt für guten Zweck

Ohne sie wäre keine Sportveranstaltung möglich: Die Schiedsrichter.

Die Schiedsrichter des Gastro-Cup 2012

Am Samstag, den 08.06.2013 findet der bereits 8. Gastro Cup wie gewohnt im Wilhelm-Schleusener-Stadion am Askanierring statt. Nachdem der Gänsemarkt im letzten Jahr das Turnier zum dritten Mal in Folge gewinnen konnte und den eigentlich Wanderpokal nach den Statuten behalten durfte, erwartet den Gewinner dennoch wieder eine Trophäe. Zu Gunsten des Jona’s Haus in Staaken, dem wieder alle Einnahmen zukommen werden, kicken Wirte und deren Gäste vom Bricks, den Weißbier-Preußen, der Stadtrandklause, dem Il Vagabondo, dem Lanhaus Perle, des Tennisvereins Sutos, dem Casino Staaken, dem Alt-Spandau, des Zum ollen Seemann, aus Falkensee dem Schrääg rüber sowie natürlich dem Titelverteidiger Gänsemarkt sowie dem Norbert’s von Veranstalter Norbert Lis von 10 bis 16 Uhr. Bei einem Eintritt von 1,00 Euro wird neben Kids Fun auch „Schinken schätzen“ mit exklusiven Preisen geboten.

Staaken bleibt Tabellenführer

Im Lokalderby zwischen den Spandauer Kickers und dem SC Staaken II trennen sich die beiden Aufstiegskandidaten unentschieden.

Sowohl der SC Staaken als auch die Spandauer Kickers stehen in der Bezirksliga mit deutlichem Vorsprung auf einem Aufstiegsplatz. Dementsprechend groß war – trotz Regen – auch der Zuschauerandrang auf dem Heimspielgelände der Kickers am Sommerbad Staaken West. Es ging um die Tabellenspitze, denn der Aufstieg ist beiden Mannschaften kaum noch zu nehmen. Die abwechslungsreiche Partie bot auch ebenso wie das Champions-League Finale am Sonnabend alles was das Fußballherz begehrt: Vier Tore mit teils sehenswerten Treffern, Elfmeter, zwei rote Karten und diskussionsanregende Schiedsrichterentscheidungen.

In einer fair gefürhten Partie trennetn sich Spaki und Staaken II unentschieden.

In einer fair geführten Partie trennten sich Spaki und Staaken II unentschieden.

Gerechtes Unentschieden

Während des Spiels erhielten die Gäste lautstarke Unterstützung des Staakener Anhangs, dennoch ging Gastgeber „Spaki“ durch Christian Oberreuter mit 1:0 in Führung ehe Sven Trautmann per Elfmeter noch vor der Halbzeit den Ausgleich erzielte. Mit einem fulminanten Freistoß, ausgeführt von Marc Theilig, konnte der Eintore-Vorsprung für die Kickers wiederhergestellt werden. Doch die Staakener steckten nicht auf und Frederik Kammer erzielte per Kopfball den 2:2 Endstand. In einer fairen Partie beendeten sowohl die Spandauer Kickers als auch der SC Staaken das Spiel um jeweils einen Mann reduziert. Die Schiedsrichterentscheidungen sorgten in beiden Fällen für Diskussionen und wurden von beiden Lagern als zu „hart“ interpretiert. Zwar konnte der SC durch dieses Ergebnis die Tabellenführung behaupten, beide Mannschaften bleiben aber durch die Punkteteilung auf dem Sprung in die Landesliga.

Der anhaltende Regen des Wochenendes machte auch beim Lokalderby nicht halt.

Der anhaltende Regen des Wochenendes machte auch beim Lokalderby nicht halt. Fotos (2): Patrick Rein

Pokalhalbfinale der Ersten

Am Mittwoch muss dann die erste Mannschaft von Staaken zum Halbfinale im Berliner Pilsner Pokal zum SV Lichtenberg 47. Für das Auswärtsspiel und der Chance auf den Finaleinzug – in dem im letzten Jahr bereits mit Gatow ein anderer Spandauer Fußballverein stand – wird extra ein Fanbus gechartert. Nervenstärke hatten die Staakener schon beim Gewinn des Spandauer Bürgermeisterpokals im letzten Sommer bewiesen.

Und am nächsten Wochenende, den 8. Juni, tritt dann auch wieder die Spandauer Gastronomie zum mittlerweile 8. Gastro-Cup für den guten Zweck an. Gespielt wird auch in diesem Jahr wieder im Helmut-Schleussener-Stadion am Askanierring von 10 bis 16 Uhr.

Patrick Rein

Frauen verlieren Halbfinale

Die Handballerinnen der SG ASC/VfV Spandau unterliegen im Final-Four dem späteren Pokalsieger Berliner TSC.

Drei Oberligisten und ein Drittligist hatten sich für die Halbfinalpartien um den Berliner Pokal am Samstag im Horst-Korber-Zentrum qualifiziert. Bei Auslosung der Begegnungen erwischten die Spandauerinnen dabei mit dem eine Klasse höher spielenden TSC den scheinbar schwersten Gegner. Dementsprechend angespannt traten Mannschaft sowie Fangemeinde auch den Weg nach Charlottenburg an.

Die 1. Frauenmannschaft der SG ASC/VfV Spandau unterlag im Pokalhalbfinale.

Die 1. Frauenmannschaft der SG ASC/VfV Spandau unterlag im Pokalhalbfinale.

Schneller Rückstand

Fast erwartungsgemäß geriet das Team schnell mit 3:7 in Rückstand, doch bevor die Hoffnungen schwinden konnten, drehte sich das Spiel. Nach einer frühen Auszeit von Trainer Henry Germann wurde sogar der 10:10 Ausgleich erzielt bevor sich der Favorit dann mit dem Halbzeitpfiff und einer erneuten Dreitoreführung in die Pause rettete. In Durchgang zwei drehten die Spandauerinnen mit Unterstützung des zahlreichen und lautstarken Anhangs noch ein Mal auf und schafften wiederholt mit 17:17 den Ausgleich. Trotz einer couragierten Leistung setzte sich am Ende jedoch der Berliner TSC mit 28:23 durch und wurde am Sonntag Pokalsieger.

Oftmals stand das junge Schiedsrichtergespann im Mittelpunkt.

Oftmals stand das junge Schiedsrichtergespann im Mittelpunkt.

Wenig Pokalatmosphäre

Insgesamt hat das Final-Four-Turnier des Berliner Handballverbandes wenig Glanz zu bieten, so wird die 5000 Menschen umfassende Halle seit zwei Jahren mittels grauer Trennwand geteilt und somit die nie mehr als 500 Zuschauer auf einer Tribüne gebündelt. Eine schlechte Akustik und selten spannende Spiele lassen zudem wenig Pokalatmosphäre aufkommen. Auch dem jungen Schiedsrichtergespann, welches die Partie der SG ASC/VfV leitete, tat man mit deren Ansetzung sicherlich keinen Gefallen. Um dem Turnier seinem Stellenwert gerecht zu werden, sollten die Partien eher von erfahrenen Gespannen geleitet werden und nicht ausschließlich als Auszeichnung der Jungschiedsrichter verstanden werden.

Die graue Trennwand beengt das Spielfeld und ist von der Tribüne wenig ansehnlich.

Die graue Trennwand beengt das Spielfeld und ist von der Tribüne wenig ansehnlich. Fotos (3): Patrick Rein

Zwei Berliner Meister

Die Frauen können sich jetzt wieder voll und ganz auf die Oberliga-Ostsee-Spree konzentrieren, wo man zwar punktgleich aber dennoch erstmals in der Saison die Tabellenführung an Brandenburg West abgeben musste. Im letzten Jahr der Spielgemeinschaft von ASC und VfV konnten dennoch bereits zwei Titel gefeiert werden. So wurde sowohl die weibliche A-Jugend als auch die männliche B-Jugend Berliner Meister. Zudem kann immer noch ein Pokalsieg nach Spandau geholt werden: Am 20./21. April steht dann die männliche A-Jugend im Finale.

Patrick Rein

Frauen stehen im Final-Four

Mit einem 31:24 über den OSC Schöneberg-Friedenau erreichen die Handballerinnen der SG ASC/VfV Spandau das Pokalhalbfinale

Mit drei Niederlagen in Folge begann das neue Kalenderjahr äußerst erfolglos für den bis dahin souveränen Tabellenführer der Oberliga-Ostsee-Spree. Erst im Heimspiel Anfang Februar gegen die HSG Neukölln konnte wieder gewonnen werden. Zwar konnte auch weiterhin Platz 1 behauptet werden, doch der Vorsprung ist auf nur noch einen Punkt geschmolzen. Am vergangenen Samstag wartete nun im Pokalviertelfinale mit den Schönebergerinnen eine Mannschaft, gegen die man selbst erst im Januar knapp mit 26:28 verloren hatte und die mittlerweile zwei Punkte hinter den Spandauerinnen in der Tabelle steht.

Äußerst knapp ging es beim Pokalspiel zwischen Spandau und Schöneberg am vergangenen Samstag zu.

Äußerst knapp ging es beim Pokalspiel zwischen Spandau und Schöneberg am vergangenen Samstag zu.

Sicherheit verloren

Im Pokalspiel konnte das Trainerteam Henry Germann und Ines Herz auf alle Spielerinnen zurückgreifen. Bei einem generell für diese Spielklasse eng besetztem Kader standen auch die sich aus beruflichen Gründen eine Auszeit nehmende Rückraumspielerin Ronja Bohle ebenso wie die nach Bayern abwandernde Klara Bachmann zur Verfügung. Die Souveränität und Lockerheit aus der Hinrunde ist jedoch durch die Niederlagen verloren gegangen, so dass sich das Spiel bis zur Halbzeit ausgeglichen gestaltete. Beide Mannschaften konnten sich abwechselnd knappe Führungen erspielen. Nur langsam verschafften sich die Damen der SG ASC/VfV Spandau über die Tugenden Einsatz und Kampf einen kleinen Vorteil.

Ob in Liga oder Pokal sind die Heimspiele der Frauen am Falkenseer Damm stets gut besucht.

Ob in Liga oder Pokal sind die Heimspiele der Frauen am Falkenseer Damm stets gut besucht.

Knappe Führung zur Halbzeit

Mit einem Tor Vorsprung ging es dann in die Halbzeitpause. Durchgang zwei verlief ebenso ausgeglichen weiter, wobei die Heimmannschaft die Führung jedoch nicht mehr aus der Hand gab. Erst in den letzten Minuten waren dann die lang vermisste Sicherheit und das Selbstvertrauen wieder da, was zu dem am Ende doch deutlichen Ergebnis von 31:27 führte. Dementsprechend groß waren nach dem Abpfiff die Freude und Erleichterung über den Einzug ins Final-Four der Pokalmeisterschaft des Handball-Verbandes-Berlin.

Der Jubel war groß nach dem erreichen des Final-Fours am 23./24. März.

Der Jubel war groß nach dem erreichen des Final-Fours am 23./24. März. Fotos (3): Patrick Rein

Besser als die Männer

In diesem standen in der letzten Saison bereits die Männer der Spandauer Spielgemeinschaft – die sich zum Saisonende wie berichtet auflöst – und mussten sich jedoch da im Halbfinale geschlagen geben. Zwar steht der Gegner für die Frauen am Wochenende 23./24. März im Horst-Kober-Sportzentrum noch nicht fest, dennoch wollen sie es besser als die Männer machen und den Titel nach Spandau holen. Bereits diesen Samstag treten die Frauen wieder in der Liga gegen den Tabellenletzten aus Altlandsberg an. Anwurf ist um 17 Uhr in der Sporthalle Falkenseer Damm 20.

Patrick Rein

SSV und Gatow gewinnen Lokalderby

In der dritten Runde des Fußballpokals der ersten Mannschaften trafen gleich vier Spandauer Mannschaften aufeinander

Besonderes Interesse kam bereits am Dienstagabend der Partie von Aufsteiger Spandauer Sportverein, der sich mit vielen Toren in der neuen Liga einen Namen macht, sowie der Mannschaft des SSV Teutonia zu. Am Mittwoch folgte dann das Lokalderby im Spandauer Süden, wo sich die Sportfreunde Kladow mit dem Finalteilnehmer des Pokals aus der abgelaufenen Spielrunde, dem SC Gatow, messen durften.

Vorankündigung des Spiels zwischen dem SCC und Teutonia

Vorankündigung des Spiels zwischen dem SCC und Teutonia

Ausgeglichene Partie beim Aufsteiger

Unter den Augen von zahlreichen Besuchern war in der ersten Halbzeit die Teutonia beim Gastgeber SSV an der Neuendorfer Straße zwar die spielerisch überlegenere Mannschaft, schaffte es jedoch selbst bei aussichtsreichsten Chancen nicht den Ball über die Torlinie zu bringen. Dies gelang dann aber dem Aufsteiger. Der Rückstand schien den Teutonen jedoch die bis dahin fehlende Konsequenz im Abschluss zu bescheren, und so konnte noch vor der Halbzeit der Ausgleichstreffer erzielt werden. Am Ende strafte sich jedoch die mangelnde Verwertung und der SSV konnte die „Frage der Ehre“ mit 2:1 für sich entscheiden.

Hart aber fair ging es zu beim Pokalspiel zwischen Kladow und Gatow.

Hart aber fair ging es zu beim Pokalspiel zwischen Kladow und Gatow.

Kladow unterliegt Gatow

Bei bestem Fußballwetter fand die Partie zwischen den Sportfreunden Kladow und dem SC Gatow am Tag der Deutschen Einheit statt. Den Nachbarschaftsvergleich entschieden die Gatower mit 2:0 für sich und sind weiter im Pokal vertreten und können  sich wie im letzten Jahr Hoffnung auf eine Finalteilnahme machen. In einem fairen Spiel nutzte der Favorit in der ersten Halbzeit einen Eckball zur Führung und sorgte erst kurz vor Spielende für die Entscheidung. Auch nach Spielende blieb es friedlich, was nicht bei allen Aufeinandertreffen bislang der Fall war.

Nach Eckball landete dieser Kopfball zur 1:0 Führung im Tor der Gastgeber.

Nach Eckball landete dieser Kopfball zur 1:0 Führung im Tor der Gastgeber. Fotos (2): Patrick Rein

Auf zur nächsten Runde

Bereits am darauffolgenden Wochenende steht für die im Pokal verbliebenen Mannschaften die nächste Runde an. Dabei kommt es für die Gatower gleich noch ein Mal zu einem Lokalderby, Gegner ist dann im Heimspiel der SC Staaken der sein Pokalspiel gegen den BFC Südring mit 10:0 gewann.

Patrick Rein

Gatow verpasst Pokalsensation

Im Finale unterlagen die Spandauer unglücklich dem Berliner AK mit 2:0

Nach dem Halbfinaltriumph gegen Eintracht Mahlsdorf im Elfmeterschießen ging es für den SC Gatow am Pfingstsamstag ins ungewohnt große Areal des Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportparks zum Endspiel des Berliner Pilsner-Pokal der ersten Mannschaften. Viele Anhänger der Gatower fanden ebenso wie die Fans des Gegners, Berliner AK 07, den Weg nach Prenzlauer Berg um ihre Mannschaften zu unterstützen was zu einer erstklassigen Stimmung führte.

Viele Fans aus Spandau wollten beim größten Erfolg der Vereinsgeschichte dabei

Viele Fans aus Spandau wollten beim größten Erfolg der Vereinsgeschichte dabei sein. Foto: Patrick Rein

Klare Favoritenrolle

Von der Spielklasse her ging der AK aus der Regionalliga als klarer Favorit in die Partie, umso erstaunlicher war es, dass die Spandauer Außenseiter kaum Chancen zuließen und gerade im ersten Durchgang durchaus gegenhalten konnten. Zwar erarbeitete sich die Mannschaft von Trainer Steffen Borkowski selbst auch keine Abschlussmöglichkeiten doch reicht beim Fußball ja bekanntlich schon eine Chance wenn hinten erst ein Mal die Null gehalten wird. So ging es jedoch torlos in die Halbzeitpause.

Unnötige Fehler

Wichtiger als der Pokal ist für Gatow der Klassenerhalt.

Wichtiger als der Pokal ist für Gatow der Klassenerhalt. Foto: Patrick Rein

Im zweiten Durchgang bemühte sich Gatow zunehmend selbst das Spiel in die Hand zu nehmen auch wenn sich daraus weiterhin kaum Chancen ergaben, bis auf einen Lattentreffer kurz nach Wiederanpfiff. Es dauerte bis zur 77. Minute als nach einem Foul an der Strafraumgrenze der AK durch den darauffolgenden Freistoß mit 1:0 in Führung ging. Durch einen Foulelfmeter in der 86. Minute erhöhte der Favorit dann noch zum 2:0 Endergebnis.

Der Gatower Anhang feierte seine Mannschaft wie Sieger.

Der Gatower Anhang feierte seine Mannschaft wie Sieger. Foto: Patrick Rein

Fans feierten ihr Team

Zwar schaffte es der SC Gatow nach Teutonia II nicht auch den zweiten Pokal nach Spandau zu holen, dennoch wurden die Spieler nach Abpfiff verdientermaßen von ihrem Anhang wie Sieger gefeiert. Und das zu Recht, denn was in der diesjährigen Pokalrunde gezeigt wurde, ist aller Ehren wert. Und wichtiger als der Pokal ist momentan auch der Klassenerhalt. Hier gilt es im letzten Saisonspiel am 9.6 um 14 Uhr noch mal wichtige Punkte zum Klassenerhalt gegen den Lokalrivalen SC Staaken einzufahren, selbst wenn es aus eigener Kraft nicht mehr möglich ist und man auf Schützenhilfe angewiesen ist. Daumen drücken!

Patrick Rein

Spandauer SV winkt die Herbstmeisterschaft


In der Liga läuft es wieder, aber können die Handballerinnen der SG Spandau ihren Aufwärtstrend auch im Pokal bestätigen? Zumindest beim Gegner müssen sich die Spandauerinnen nicht groß umstellen, denn mit der HSG-OSC Friedenau kommt am Samstag (17 Uhr) ein Ligakonkurrent und der Tabellenachte der Oberliga Ostsee-Spree. Beide Teams trennt in der Tabelle nur ein Punkt, was auf eine spannende Partie hoffen lässt. „Es wird sehr eng werden, da der Gegner auf Augenhöhe ist“, vermutet auch SG-Betreuerin Ines Herz. Das Spiel abschenken, um sich auf die Liga zu konzentrieren? Das gilt zumindest bei den Gastgeberinnen nicht. Herz verspricht: „Wir wollen das Spiel gewinnen und uns weiter für die Liga festigen.“

Mit großen Schritten marschiert der Spandauer SV Richtung Herbstmeisterschaft. Nach dem hochverdienten 7:0 bei Arminia Heiligensee würde dazu ein Sieg vor eigenem Publikum am Sonntag (14 Uhr) gegen Berlin Hilalspor reichen. Zwar liegt der Mariendorfer SV nur noch sechs Punkte hinter dem Spitzenreiter (dem Einspruch gegen die 0:6-Spielwertung in der Partie SC Union 06 – SSV wurde stattgegeben, es bleibt damit beim Unentschieden), doch die Tordifferenz fällt zu deutlich aus. Die Gäste verloren zuletzt 1:3 bei der zweiten Vertretung des Frohnauer FC, befinden sich aber weiter in Schlagdistanz zum zweiten Platz. Auf Spandauer Seite wird man die ersten beiden Saisontore von Stürmer Kucak (gegen Heiligensee eingewechselt) freudig regististriert haben. Ob er gegen Hilalspor weitere folgen lässt, wird sich zeigen.

 

Mit einem Sieg kann der Spandauer SV (links Borkowski) die Herbstmeisterschaft klar machen. Foto: Daniel Lehmann

Lars Wöllnitz & Daniel Lehmann

E-Mail: sportnews@mein-spandau.info

0:3 gegen den SC Gatow: Der Spandauer SV ist raus

Der Spandauer SV verabschiedet sich mit einer guten Leistung aus dem Spandauer Pokal

Nicht durchgesetzt: Der Spandauer SV (rote Trikots) unterlag dem SC Gatow mit 0:3.

Gut verkauft, aber trotzdem verloren: Fußball-Bezirksligist Spandauer SV musste sich im Viertelfinale des Spandauer Pokal dem zwei Klassen höheren SC Gatow mit 0:3 (0:1) geschlagen geben.

„Zwei Tore zu hoch“, findet SSV-Trainer Murat Tik. In der Tat: Ein Klassenunterschied war über weite Strecken des Spiels nicht zu erkennen. Am Ende war es viel mehr die Fitness, die das Spiel entschieden hat. „Gatow ist schon zwei Wochen länger im Training. Diese Spritzigkeit hat uns etwas gefehlt“, bilanzierte der SSV-Coach.

SSV vergibt Ausgleichschancen

Trotzdem hätte es anders kommen können: Vor dem 0:1 durch Julian Fröhlich gab es gute Möglichkeiten auf beiden Seiten. Aber auch nach dem Rückstand hatte der SSV gute Chancen zum Ausgleich. Neuzugang Marc Lorenz, vergangene Woche noch Dreifachtorschütze beim 6:1-Sieg gegen den SSC Teutonia, vergab jedoch zweimal frei vorm SC-Keeper. Tik weiß: „Wenn wir da getroffen hätten, dann wäre alles wieder offen gewesen.“ Stattdessen legte Fröhlich zwei Tore nach. „Danach war es natürlich schwer, das Spiel zu drehen“, so Tik, der am Ende aber trotzdem zufrieden sein konnte: „Wir sind zwar ausgeschieden, aber haben gegen einen guten Gegner super mitgehalten. Außerdem zählt für uns der Aufstieg in der kommenden Saison und dafür war es ein guter Test.“

Murat Tik mit acht seiner Neuzugänge: (o.l.) Murat Tik, Marc Lorenz, Michael Borkowski, Özgür Badur, Ali Dikmen (auch Co-Trainer). (u.l.) Serkan Altin, Memet Aydin, Zafer Alim, Levent Demirkaya.

Am Feinschliff muss noch gearbeitet werden

Bis zum Saisonstart gibt es für Tik trotzdem noch einiges zu tun: „Die Abstimmung stimmt noch nicht zu 100 Prozent. Wir kommen noch zu häufig durch die Mitte“, haderte er. Immerhin: Die neun Neuzugänge ließen sich problemlos integrieren: „Sie fügen sich super ein. Alles passt“, lobt Tik.

 

Lars Wöllnitz

 

Guter Einstand des Spandauer SV

Der Spandauer SV siegt 6:1 im Spandauer Pokal

Grund zum Jubel: Der Spandauer SV startet mit einem 6:1-Sieg in die Vorbereitung.

Guter Auftakt: Am Wochenende startete der Spandauer SV in die Vorbereitung. Trainer Murat Tik konnte sich beim Trainingsauftakt über die rege Beteiligung und die gute Verfassung seiner Spieler freuen: „Bis auf drei Spieler, die kommende Woche dazu kommen werden, waren alle da und machen schon einen sehr fitten Eindruck.“ Das stellte die SSV-Kicker auch am Samstag eindrucksvoll unter Beweis: Beim Spandauer Pokal überzeugte der Neu-Bezirksligist beim 6:1-Sieg gegen Landesligist SSC Teutonia und führte zur Pause bereits mit 4:0. „Die erste Hälfte war überragend und das nach einer Trainingseinheit“, lobte Tik. Besonders erfreulich: Vier der sechs Treffer erzielten die Neuzugänge  Memet Aydin (1) und Marc Lorenz (3). „Daran sieht man, dass der Kader gut zusammen passt! Alle Neuzugänge wurden gut aufgenommen und integrieren sich gut“, so der Coach.

Morgen Abend (Mittwoch, 19.50 Uhr) steht bereits der nächste Härtetest an: Im Viertelfinale des Spandauer Pokals trifft der SSV auf Berlin-Ligist SC Gatow, der in der ersten Runde den Kreisligisten vom 1. FFV Spandau mit 18:0 überrollte. „Das wird ein guter Test für uns und ich denke, dass etwas drin ist. Wir werden das aber nicht überbewerten. Wichtig ist, dass wir uns einspielen“, so Tik.

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Lars Wöllnitz