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Beininfarkt verhindern: Durchblutungsstörungen – rechtzeitig erkennen und behandeln!

Quelle: www.webprinter.de


Veranstaltung der medizinischen Informationsreihe „Spezialisten informieren“ im Bezirksamt Spandau.
Am Donnerstag, den 01. November 2012 um 18.30 Uhr setzt die Planungs- und Koordinierungsstelle der Abteilung Soziales und Gesundheit des Bezirksamtes Spandau die Informationsreihe “Spezialisten informieren“ fort.

Thema: Beininfarkt verhindern: Durchblutungsstörungen – rechtzeitig erkennen und behandeln! –
Referent: Dr. med. Torsten Heldmann, Ltd. Oberarzt, Gefäßzentrum Ev. Waldkrankenhaus Spandau, Ein Unternehmen der Paul Gerhard Diakonie
am: Donnerstag, 01. November 2012 um 18.30 Uhr
Ort: Rathaus Spandau – Bürgersaal – 2. Etage
Carl-Schurz-Straße 2-6, 13597 Berlin

Seit 28 Jahren geben die Referentinnen und Referenten der Vortragsreihe ihr Wissen und ihre praktischen Erfahrungen weiter. Auch neueste wissenschaftliche Erkenntnisse sind Bestandteil der Vorträge. Die Vortragsreihe umfasst Themen aus allen medizinischen Bereichen.
Die Zuhörer haben im Rahmen der Veranstaltungen Gelegenheit persönliche, themenbezogene Fragen direkt an die Referenten zu stellen, wobei aus der Vortragsreihe gelegentlich eine „Kleine Sprechstunde“ werden kann.

Neuer Vortrag „Spezialisten informieren…“

Was tun, bei allergischen Reaktionen durch Nahrungsmittel?

Vortragsreihe "Spezialisten informieren..."

Vortragsreihe „Spezialisten informieren…“ © Foto: Sigrid Rossmann / pixelio.de

Ein neuer Termin der Informationreihe „Spezialisten informieren…“ ist für den 18.10.2012 angesetzt. Thema an diesem Abend ist „Schwere allergische Reaktionen durch Nahrungsmittel – was kann ich tun, was muss ich tun?!“, Beginn der Veranstaltung ist um 18.30 Uhr. Die Referentin Prof.Dr.med. Margitta Worm (Allergie-Zentrum Charité, Klinik für Dermatologie, Verenologie und Allergologie, Charité Camus Mitte, Universitätsmedizin Berlin) wird an diesem Abend einen Vortrag halten und die Fragen der Zuhörer beantworten.

Die mittlerweile seit 28 Jahren statt findende Vortragsreihe ist bereits ein fester Bestandteil der Arbeit der Abteilung Soziales und Gesund- heit des Bezirksamtes Spandau. Mit Fach- wissen, praktischen Erfahrungen und neusten wissenschaftlichen Erkenntnissen werden hier verschiedenste Themen aus allen medizinischen Bereichen thematisiert.

Veranstaltungsort,

Rathaus Spandau
Bürgersaal, 2. OG
Carl-Schurz-Straße 2-6
13597 Spandau

Jobcenter Berlin Spandau lädt zum „2. Schwerbehinderten-Tag“


Informationsveranstaltung für Menschen mit Informationsveranstaltung und Arbeitgeber unter dem Motto:

„Lebensqualität für alle – einfach teilhaben!“

Spandau. Viele kleine und mittelständische Unternehmen haben Berührungsängste, wenn es um die Einstellung von schwerbehinderten Menschen als Mitarbeiter geht. Und viele Menschen mit
einer schweren Behinderung wissen oft nicht, welche Möglichkeiten ihnen zur Eingliederung in Arbeit zur Verfügung stehen.

Im letzten Jahr erschienen zum ersten Schwerbehinderten-Tag fast 400 Besucherinnen und Besucher, um Fragen beantwortet zu bekommen und sich zu informieren. Das Interesse und die
Nachfrage der Besucher waren so groß, dass die Organisatoren und Aussteller sich einig waren, dass diese Art von Veranstaltung wiederholt werden soll.

Damit Unternehmen und schwerbehinderte Menschen als Arbeitgeber und potentielle Arbeitnehmer zueinander finden, Berührungsängste abgebaut und Netzwerke gebildet werden
können, lädt das Jobcenter Berlin Spandau wieder am 24. Oktober 2012 zum „Schwerbehinderten-Tag“ in das Rathaus Spandau ein.

Vor Ort sollen nicht nur offene Fragen beantwortet und geklärt, sondern auch ein Überblick über die zahlreichen Angebote und Leistungen in Berlin gegeben werden. Organisiert wird der
Schwerbehinderten-Tag vom Jobcenter Berlin Spandau, das im Bezirk alle schwerbehinderten Menschen auf Arbeitssuche als kompetenter und verlässlicher Partner betreut und berät.
An den Informationsständen werden die Besucherinnen und Besucher des Schwer-behinderten-Tages ausreichend Gelegenheit haben mit Vertretern des Jobcenters Berlin Spandau, des
Integrationsfachdienstes West, des Arbeitgeber-Service der Agentur für Arbeit Spandau, mit Ansprechpartnern für berufliche Rehabilitation des Reha-Teams der Agentur für Arbeit Berlin
Nord und dem Integrationsamt zu sprechen.

Organisiert wird der Schwerbehinderten-Tag durch das Jobcenter Berlin Spandau in Kooperation mit dem Behindertenbeirat Spandau und dem Behindertenbeauftragten des Bezirks, Herrn
Laufmann. Die Veranstaltung steht unter gemeinsamer Schirmherrschaft von Bezirksbürgermeister Helmut Kleebank und dem Jobcenter Berlin Spandau.

Was? 2. Schwerbehinderten-Tag in Spandau
Wann? Mittwoch, 24. Oktober 2012, 09:00 bis 14:00 Uhr
Wo? Rathaus Spandau, Bürgersaal, 2. OG, behindertengerechter Zugang
Für wen? Menschen mit Behinderung, Arbeitgeber, alle Interessenten

Schwere allergische Reaktionen durch Nahrungsmittel

Quelle: www.webprinter.de


– Was kann ich – was muss ich tun!?

Veranstaltung der medizinischen Informationsreihe „Spezialisten informieren“ im Bezirksamt Spandau
Am Donnerstag, den 18. Oktober 2012 um 18.30 Uhr setzt die Planungs- und Koordinierungsstelle der Abteilung Soziales und Gesundheit des Bezirksamtes Spandau die Informationsreihe “Spezialisten informieren“ fort.

Thema: Schwere allergische Reaktionen durch Nahrungsmittel
– Was kann ich – was muss ich tun!?

Referent: Prof. Dr. med. Margitta Worm, Allergie-Centrum-Charité, Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie, Charité Campus Mitte, Universitätsmedizin Berlin
am: Donnerstag, 18. Oktober 2012 um 18.30 Uhr
Ort: Rathaus Spandau – Bürgersaal – 2. Etage, Carl-Schurz-Straße 2-6, 13597 Berlin

Seit 28 Jahren geben die Referentinnen und Referenten der Vortragsreihe ihr Wissen und ihre praktischen Erfahrungen weiter. Auch neueste wissenschaftliche Erkenntnisse sind Bestandteil der Vorträge. Die Vortragsreihe umfasst Themen aus allen medizinischen Bereichen.
Die Zuhörer haben im Rahmen der Veranstaltungen Gelegenheit persönliche, themenbezogene Fragen direkt an die Referenten zu stellen, wobei aus der Vortragsreihe gelegentlich eine „Kleine Sprechstunde“ werden kann.

Spandau zeigt Flagge

Fototermin in luftiger Höhe

Umstrukturierung der Spandauer Bürgerämter

Das Spandauer Rathaus Foto: Ralf Salecker

Ab kommenden Dienstag, den 02.10.2012 ziert den Turm des Spandauer Rathauses ein neues Fahnenkleid. Der alten Fahne haben Wind und Wetter in den letzten Jahren ordentlich zu gesetzt und sie wird deshalb durch eine Neue ersetzt. Die neue Fahne ist von der Firma „Bausanierung Ralf Jahnke GmbH“ gesponsert und wird an diesem Tag offiziell gehisst. Pressevertreterinnen und -vertreter sind zu diesem Anlass herzlich eingeladen. Die Sportlichen unter ihnen haben die Möglichkeit von der oberen Plattform ein Foto ganz aus der Nähe zu schießen.

Helmut Kleebank (Bezirksbürgermeister) führt hierzu aus:

„Ich danke der Firma „Bausanierung Ralf Jahnke GmbH“ vielmals für Ihre spontane Bereitschaft, dem Bezirk Spandau eine neue Hissfahne zu spendieren.“

Jobcenter Berlin Spandau lädt zum „2. Schwerbehinderten-Tag“


Informationsveranstaltung für Menschen mit Behinderung und Arbeitgeber unter dem Motto:

„Lebensqualität für alle – einfach teilhaben!“

Spandau. Viele kleine und mittelständische Unternehmen haben Berührungsängste, wenn es um die Einstellung von schwerbehinderten Menschen als Mitarbeiter geht. Und viele Menschen mit
einer schweren Behinderung wissen oft nicht, welche Möglichkeiten ihnen zur Eingliederung in Arbeit zur Verfügung stehen.

Im letzten Jahr erschienen zum ersten Schwerbehinderten-Tag fast 400 Besucherinnen und Besucher, um Fragen beantwortet zu bekommen und sich zu informieren. Das Interesse und die
Nachfrage der Besucher waren so groß, dass die Organisatoren und Aussteller sich einig waren, dass diese Art von Veranstaltung wiederholt werden soll.

Damit Unternehmen und schwerbehinderte Menschen als Arbeitgeber und potentielle Arbeitnehmer zueinander finden, Berührungsängste abgebaut und Netzwerke gebildet werden können, lädt das Jobcenter Berlin Spandau wieder am 24. Oktober 2012 zum „Schwerbehinderten-Tag“ in das Rathaus Spandau ein.

Vor Ort sollen nicht nur offene Fragen beantwortet und geklärt, sondern auch ein Überblick über die zahlreichen Angebote und Leistungen in Berlin gegeben werden.

An den Informationsständen werden die Besucherinnen und Besucher des Schwerbehinderten-Tages ausreichend Gelegenheit haben mit Vertretern des Jobcenters Berlin Spandau, des
Integrationsfachdienstes West, des Arbeitgeber-Service der Agentur für Arbeit Spandau, mit Ansprechpartnern für berufliche Rehabilitation des Reha-Teams der Agentur für Arbeit Berlin
Nord und dem Integrationsamt zu sprechen.

Organisiert wird der Schwerbehinderten-Tag durch das Jobcenter Berlin Spandau, das im Bezirk alle schwerbehinderten Menschen auf Arbeitssuche als kompetenter und verlässlicher Partner
betreut und berät – in Kooperation mit dem Behindertenbeirat Spandau und dem Behindertenbeauftragten des Bezirks, Herrn Laufmann. Die Veranstaltung steht unter gemeinsamer Schirmherrschaft von Bezirksbürgermeister Helmut Kleebank und dem Jobcenter Berlin Spandau.

Was? 2. Schwerbehinderten-Tag in Spandau
Wann? Mittwoch, 24. Oktober 2012, 09:00 bis 14:00 Uhr
Wo? Rathaus Spandau, Bürgersaal, 2. OG, behindertengerechter Zugang
Für wen? Menschen mit Behinderung, Arbeitgeber, alle Interessenten

Altstadtfest und Weinsommer

Von Donnerstag bis Sonntag volles Programm auf dem Marktplatz und vorm Rathaus

Bereits letztes Wochenende fiel die Auswahl bei zahlreichen Veranstaltungen schwer, doch in Spandau bleibt keine Zeit zum ausruhen. Ab heute lädt die Altstadt beim größten Fest des Sommers zum Feiern aber auch zum verweilen bei rheinländischer Gemütlichkeit ein.

Irish Folk mit Robby Doyle beim Spandauer Altstadtfest und Weinsommer vor zwei Jahren.

Irish Folk mit Robby Doyle beim Spandauer Altstadtfest und Weinsommer vor zwei Jahren.

Für jeden was dabei

Ob Coverbands auf dem Rathausvorplatz oder aber einem Besuch des berlinweit größten Weingartens auf dem Marktplatz, bei dem sich 14 verschiedene Winzer vorstellen. Für eine Grundlage sorgen dabei die zahlreichen Verkaufsstände entlang der Carl-Schurz-Straße. Durch die zentrale Lage ist eine Anfahrt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu empfehlen um doch den ein oder anderen Trauben- oder Gerstensaft zu konsumieren. Denn Geburtstagskinder erhalten auch in diesem Jahr bei entsprechendem Nachweis eine Flasche Winzer-Sekt gratis.

Herrentag

Und wer keinen Geburtstag hat und zudem männlichen Geschlechts ist, dem bietet der heutige  Herrentag ein lukratives Angebot: Jedes 0,4er Pils kostet 2,00 Euro. In Zeiten der Gleichberichtigung gilt dieses Angebot natürlich auch für Frauen. Lediglich der Name bleibt noch geschlechtsspezifisch und sollte eventuell in  Erwachsenen- oder Elterntag gewandelt werden. Wobei dadurch die Kinderlosen sich wiederum nicht angesprochen fühlen dürften. Doch beim Altstadtfest und Weinsommer sind alle gleichermaßen willkommen.

Auch dieses Jahr wieder es wieder gemütlich auf dem Markt beim Weinsommer.

Auch dieses Jahr wieder es wieder gemütlich auf dem Markt beim Weinsommer. Fotos (2): Partner für Spandau

Gemeindefest am Samstag

Da alle guten Dinge derweil drei sind, lädt am Sonntag, den 2. September von 11 bis 16 Uhr, die Evangelische Gemeinde St. Nikolai zum Gemeindefest auf den Reformationsplatz ein. Eingerahmt wird die unter dem Motto „Wo Milch und Honig fließen“ stehende Veranstaltung von einem Gottesdienst unter freiem Himmel (11 Uhr) und einem „Abendsegen mit Pauken und Trompeten“ um 16 Uhr. Und obwohl der Mensch bekanntlich am siebenten Tag ruhen sollte, laden sowohl die Altstadt als auch die Spandau Arcaden von 13 bis 18 Uhr beim verkaufsoffenen Sonntag zum shoppen ein.

Programm

Bühne auf dem Rathausvorplatz

  • Donnerstag, 30. August:

19.00 bis 22 Uhr: „Western Spirit“ – Musik nicht nur für Gäste mit Cowboyhut

  • Freitag, 31. August

19.00 bis 22 Uhr: „BAG – Beast and Gentle“ – rockig und poppig ins Wochenende

  • Samstag, 1. September

14.30 bis 17.30 Uhr: „Feedback“ – handgemachte Rockmusik der 70er bis 90er

19.00 bis 22.00 Uhr: „Four Roses“ – Rocken bis zum „geht nicht mehr“

  • Sonntag, 2. September

12.00 bis 15 Uhr: Larry Schuba – das musikalische Berliner Urgestein

16.30 bis 19.30 Uhr: „Anno-Rock-Band“ – Rock-Klassiker beim Heimspiel

WeinSommer-Bühne auf dem Markt

  • Donnerstag, 30. August

ab 16.00 Uhr: After Work Cocktails

18.00 Uhr: Offizielle Eröffnung mit der Rheinhessen Weinprinzessin Lisa Schäfer und Bezirksbürgermeister Helmut Kleebank.

17.00 bis 22.00 Uhr: Es spielt das Trio „UpToDate“  Oldies, Jazz, Swing und Pop

  • Freitag, 31. August

ab 16.00 Uhr After: Work Cocktails

16.00 bis 18.00 Uhr: Themenverkostung vor der Bühne mit der Rheinhessen Weinprinzessin Lisa Schäfer: „Weiße Exoten – Ausgefallene Rebsorten im Glas -“.

18.00 – 22.00 Uhr: „Two4You and friends“

  •  Samstag, 1. September

16.00 bis 18.00 Uhr: Themenverkostung vor der Bühne mit der Rheinhessen Weinprinzessin Lisa Schäfer „Cool Reds – leichte Rotweine kühl genossen“.

18.00 bis 22.00 Uhr: die „Cool Cats“ präsentieren beliebte Hits der 50er und 60er Jahre.

  • Sonntag, 2. September

ab 13.00 Uhr: Winzer stehen „Rede und Antwort“ – Was Sie schon immer über Wein wissen wollten.

16.00 bis 20.00 Uhr: Zum WeinSommer-Abschluss spielt die „Jonesgang“.

Patrick Rein

Ideenwettbewerb für Europäische Fördermittel

182.000 Euro stehen bereit um die Spandauer Vielfalt zu fördern

Im Rahmen des Programmes PEB (Partnerschaft – Entwicklung – Beschäftigung) können vom 22. August 2012 bis zum 17. Oktober 2012 Projektvorschläge beim BBWA (Bezirkliches Bündnis für Wirtschaft und Arbeit) eingereicht werden, um Finanzierungshilfe zu bekommen. Das Programm wird vom Europäischen Sozialfond (ESF) finanziert. Für die laufende Periode stehen noch Fördermittel in Höhe von 182.000 Euro zur Verfügung. Eingereichte Projekte müssen zeitlich befristet sein, maximal 250.000 Euro Kapital benötigen und zu mindestens 50 Prozent eigenständig finanziert sein. Ziel des Programm PEB ist es Projekte zu fördern die sich für Integration, Beschäftigung, Weiterentwicklung, Bildung und Geschlechtsgerechtigkeit in Spandau einsetzen. Auswahlkriterien sind insbesondere die Handlungsfelder „Vielfalt fördern“ und „Kreativwirtschaft“ . Bezirksbürgermeister Helmut Kleebank führt aus:

„Ich hoffe sehr, dass sich möglichst viele Träger an diesem Aufruf beteiligen und interessante Projektideen für das Programm einreichen“

Mehr Informationen kann man auf der Webseite des BBWA finden (unter Förderprogramm PEB). Außerdem findet im Spandauer Rathaus am 22. August eine Informationsveranstaltung zu den Programmen PEB und LSK (Lokales Soziales Kapital) statt (Raum 128 b). Für weitere Fragen erreichen Sie unter der Rufnummer 030 90279 3349 3355 einen Mitarbeiter der Geschäftsstelle des BBWA Spandaus. Die Projektideen können entweder per e-Mail (bbwa@ba-spandau.berlin.de) oder per Post (BBWA, Rathaus Spandau, Carl-Schurz-Straße 2/6, 13578 Berlin) eingereicht werden.

Geld sparen, Umwelt schonen

Beim 2. Energiespartag in den Spandau Arcaden zeigen Unternehmen, Verbände und Institutionen Möglichkeiten für Geldbeutel und Umwelt auf

Der Ausstieg aus der Atomenergie ist von der Bundesregierung beschlossen, momentan ist jedoch der Umstieg auf erneuerbare Energien und deren Kosten tagtägliches Thema. Zudem ist bei diesem Sommer Klimawandel ein ebenso oftmals verwendeter Begriff wie CO2-Reduzierung. Auch wenn Spandau im Alleingang wahrscheinlich nicht die Welt retten kann, so zeigen sich Bezirksverwaltung und die Arcaden ihrer Verantwortung bewusst und organisierten bereits zum zweiten Mal den Energiespartag in der Shoppingmeile.

Eröffnung des Energiespartags in den Spandau Arcaden.

Eröffnung des Energiespartags in den Spandau Arcaden durch Stadtrat Carsten Röding (re.) und Center-Manager Bernd Muchow (li.).

Baustadtrat Röding begeistert

Von 10 bis 17 Uhr präsentierten sich an Informationsständen unter anderem der Energiekonzern Vattenfall – der in Spandau CO2-Emissionen durch die großräumige Umstellung auf Fernwärme einspart -, die Investitionsbank Berlin, der Mieterverein, die Vereinigung Spandauer Schornsteinfeger sowie die GASAG. Auch wenn vorrangig aufgezeigt wurde, wo die Bürgerinnen und Bürger selbst Energie und damit auch Geld sparen können, zeigte sich besonders Baustadtrat Carsten Röding (CDU) interessiert an weiteren Impulsen.

Die Bezirksschornsteinfeger warnten vor Trickbetrügern und weckten Interesse.

Die Bezirksschornsteinfeger warnten vor Trickbetrügern und weckten Interesse.

Rathaus in der Vorreiterrolle

„Spandau braucht sich nicht zu verstecken und ist auf dem richtigen Weg. Die Umstellung auf Fernwärme und auch die Installierung von  Bewegungssensoren bei der Beleuchtung sind erste wichtige Schritte im Rathausgebäude gewesen.“, erläuterte Röding bei der Präsentation des Gebäudeatlas für Spandau, an dessen Erstellung sich der Bezirk verantwortungsvoll seit einigen Jahren beteiligte. Die KEBAB gGmbH führt dieses Projekt zusammen mit dem Hochbauamt  durch, worin aufzeigt wird wie hoch der Verbrauch beispielsweise von Strom ist und wo somit Einsparpotenziale liegen.

Informative Gespräche nicht nur wie hier am Stand von Vattenfall.

Informative Gespräche nicht nur wie hier am Stand von Vattenfall. Fotos (3): Patrick Rein

Warnung vor Trickbetrügern

Doch auch der Mieterverein gab hilfreiche Hinweise zur gerade anstehenden Mietnebenkostenabrechnung und war zudem mit einem unabhängigen Energieberater vertreten. Die Schornsteinfeger-Innung warnte hingegen auch vor Trickbetrügern, die sich in berufstypischer Kleidung als diese ausgeben um so Zutritt zur Wohnung oder dem Haus zu erlangen. Dabei ist wichtig zu wissen, dass die „echten“ Bezirksschornsteinfeger ihren Besuch immer Tage vorher ankündigen und nie plötzlich vor der Tür stehen. Zudem sind diese immer in Besitz eines offiziellen Ausweises.

Beginn einer Tradition

Wie der erste so konnte auch der zweite Energiespartag mit informativen und hilfreichen Impulsen für Verbraucher und Entscheider aufwarten. Der Erfolg der letztjährigen Veranstaltung ließ sich damit wiederholen und schon bei der Eröffnung stellten Centermanager Bernd Muchow als auch der stellvertretende Bürgermeister Röding eine Fortsetzung im nächsten Jahr in Aussicht. Eventuell der Beginn einer Tradition im Zeichen der Umwelt und des Energiesparens.

Patrick Rein

Das Leben nach einem Schlaganfall – Spezialisten informieren

Das Leben nach einem Schlaganfall- Spezialisten informieren

Spezialisten informieren über das Leben nach einem Schlaganfall © Sigrid Rossmann / PIXELIO

Die medizinische Informationsreihe wird im August fortgesetzt

Am Donnerstag den 9. August 2012 um 18 Uhr 30 wird sich die Informationsreihe „Spezialisten Informieren“ mit dem Thema „Leben nach einem Schlaganfall – Behandlungsmöglichkeiten und Hilfen“ befassen. Der Chefarzt der neurologischen Rehabilitation und ärztlicher Direktor der MEDIAN Klinik Berlin-Kladow, Dr med. Christian Dohle, wird einen Vortrag zu diesem Thema halten. Im Anschluss können dann auch themenbezogene Fragen gestellt werden.

Seit nun schon 28 Jahren wird die Reihe „Spezialisten informieren“ von der Planungs- und Koordinierungsstelle der Abteilung Soziales und Gesundheit des Bezirksamts Spandau mehrmals jährlich organisiert. Die Referenten teilen ihr Wissen und ihre Erfahrungen zu Themen aus allen medizinischen Bereichen mit. Der Vortrag verwandelt sich dann oft in eine regelrechte Sprechstunde, bei der auch perönliche Anliegen oft Ihren Platz finden.

Rathaus Spandau
Bürgersaal- 2. Etage
Carl-Schurz-Straße 2-6
13597 Berlin

 

Hin und Her im Staakener Ponyhof-Streit

Sonderausschussitzung der BVV tagte und endlich scheint eine Lösung gefunden

Wie erwartet sind auch nach der Pro-Ponyhof-Veranstaltung am letzten Sonntag die Tiere nicht auf den Hof zurückgekehrt.  Etwa 200 Teilnehmer ließen sich auf der Veranstaltung in Staaken über den Ponyhof informieren.

Auf dem Ponyhof sind viele Dinge effektvoll mit Trauerflor verhangen.

Auf dem Ponyhof sind viele Dinge effektvoll mit Trauerflor verhangen.

Darunter auch die Bezirksverordneten Lars Reinefahl, Jürgen Kessling und Jochen Anders. In der Zwischenzeit hatte sich jedoch einiges ereignet:

Am 1. Juni teilte die Bürgerinitiative gegen Amtswillkür des geräumten Ponyhofes Staaken erfreut einen Erfolg im Rechtsstreit mit dem Bezirksamt mit. Eine Weitervermittlung der Tiere sei vom Verwaltungsgericht untersagt worden. Die  „aufschiebende Wirkung des Widerspruchs durch Rechtsanwalt Marcel Eupen […], wurde wieder hergestellt“, so drückte sich die BI aus.  Fünf Kleinpferde, zwei Ponys und ein Muli seien jedoch von dem Aufschub leider nicht betroffen, da sie vom Veterinäramt bereits an Dritte verschenkt worden seien bzw. durch die Übereignung kein rechtlicher Anspruch auf Rückholung möglich sei.

Bezirksamt: Tiere sind schon vermittelt

Auf diese Pressemitteilung reagierten wiederum das Bezirksamt und der zuständige Ordnungsstadtrat Stephan Machulik. Der Anweisung des Verwaltungsgerichtes könne nicht entsprochen werden denn: „Dabei geht das Verwaltungsgericht von der falschen Voraussetzung aus, dass sich die Tiere derzeit dort befinden. Das ist nicht der Fall. Die Tiere sind, wie mitgeteilt, an

Nach der Räumung des Ponyhofes hatte sich eine "BI gegen Amtswillkür" gebildet.

Nach der Räumung des Ponyhofes hatte sich eine „BI gegen Amtswillkür“ gebildet.

den Tierschutzverein Berlin übergeben worden und befinden sich auf dessen Schulbauernhof. Eine Rücksprache mit der zuständigen Richterin hat ergeben, dass dieser Beschluss, da er bereits ergangen ist, nur durch Beschwerde beim Oberverwaltungsgericht korrigiert werden kann.“  Weiterhin hieß es in der Pressemitteilung, dass die Weitervermittlung zu Gunsten der Ponyhofbetreiber, also der Familie Eisenblätter, erfolgt sei, da bis zum 29. Juni durch die Unterbringung der Tiere bereits Kosten von mehr  als 10.000 Euro entstanden seien, die der Familie hätten in Rechnung gestellt werden müssen. Als Positiv sah es Stadtrat Machulik jedoch an, dass es mittlerweile zu konkreten Gesprächen mit dem Anwalt Marcel Eupen gekommen sei. Diese sind mittlerweile vorangeschritten und beide Seiten loben dabei die kooperative und sachliche Ebene auf der die Zusammenarbeit vertrauensvoll betrieben wird um eine Übereinkunft zu erzielen.

Dennoch zeigten sich die Ponyhoffreunde alles andere als zufrieden mit der Entwicklung. Der Bezirksbürgermeister Helmut Kleebank verhalte sich in dieser Pressemitteilung „Oberlehrerhaft“, bemängelte Heinz Troschitz, der Generalbevollmächtigte des Ponyhofbetreibers Max Eisenblätter, welcher sich im Gegensatz zu den anderen Parteien weiter mit der Vergangenheit zu beschäftigen scheint anstatt sich ausschließlich dem Ist-Zustand und der Zukunft zu widmen. So teilte wiederum am 3. Juli die BI mit, das Wohl der Tiere sei nur auf dem Ponyhof gewährleistet und die Kosten seien viel geringer als vom Bezirksamt angegeben. „Die Gänse sollten dort pro Tag 1,– Euro kosten, in der Pressemitteilung standen 7,– Euro. Auch hier fand eine üble Irreführung der Öffentlichkeit statt.  Bei den Eseln waren die Kosten mit 4,– Euro

Ponyhofdemo

Schon einmal versuchten die Ponyhoffreunde sich vor dem Rathaus Gehör zu verschaffen. Fotos(3): Kirsten Stamer

angegeben, in der Pressemitteilung des Amtes sind es 17,– Euro.“, so die BI. Zum Beweis wird tatsächlich ein Schreiben des Tierheimleiters angeführt, dass die Angaben bestätigt. Ein ewiges Hin und Her, doch endlich scheint ein Ende in Sicht auch wenn sich dieses lediglich auf die Zukunft bezieht, da eine gerichtliche Entscheidung weiter aussteht und sich noch Jahre hinziehen kann.

Lösung scheint gefunden

Nach dem Treffen auf dem Ponyhof am Sonntag, stellten die Ponyhoffreunde den Schriftwechsel des Ponyhofes auf ihrer Homepage zur Verfügung. Zu den einzelnen Vorwürfen des Veterinäramtes gegen den Ponyhof wird darin zwar Stellung bezogen, die Einschätzungen bleiben jedoch weiterhin unterschiedlich und werden sich wohl auch nie zur vollständigen Zufriedenheit aller nachvollziehen lassen. Doch währenddessen wurde tatkräftig nach Zukunftsmöglichkeiten für den Ponyhof gesucht, da sich alle Beteiligten über dessen soziale Bedeutung einig sind.

Am Mittwoch fand zudem eine Sonderausschusssitzung zum Ponyhof und dem Vorgehen des Bezirksamtes statt, welche von der SPD Fraktion einberufen wurde. Über deren Ergebnis wurde heute auf einer Pressekonferenz informiert an der neben dem Stadtrat Stephan Machulik auch Vertreter der Piraten Fraktion, dem Sprecher der Bürgerinitiative Heinz Troschitz auch der Anwalt der Ponyhofbetreiber Marcel Eupen teilnahm. Und auch wenn immer noch nicht in allen Punkten Einigkeit herrscht, so präsentierten besonders Machulik als auch der Rechtsbeistand eine anstrebenswerte Lösung: nach kleinen baulichen Veränderungen, einem Betreiberwechsel auf die Tochter des Ehepaares Eisenblätter nach bestandener Sachkundeprüfung sowie der Anschaffung neuer Tiere soll ein neuer Ponyhof in absehbarer Zeit auf dem alten Gelände eröffnet werden.

Kirsten Stamer, Patrick Rein

Staakener Ponyhofdemo gerät zur Diskussionsveranstaltung

Ponyhoffreunde diskutieren sehr emotional mit Journalisten und Politikern

Schon bevor die Demonstration vor dem Rathaus Spandau losgeht kommt es zur ersten Diskussion: Eine Passantin beschuldigt die Hofbetreiber.

Ponyhoffreunde, Politiker und Journalisten in der Diskussion.

Ponyhoffreunde, Politiker und Journalisten in der Diskussion.

Sie hätte mehrfach gesehen, wie die Ponys stundenlang ohne Wasser auf dem Hof angebunden gewesen seien, sagt sie. Die anderen Sachen sind Hörensagen. Sie wird zum Gespräch auf den Hof eingeladen.  „Einfach rin kommen und fragen: stimmt das wirklich?“, schlägt Erika Eisenblätter vor.

„Wer es bestreitet lügt“

Aber auch danach gerät die Demonstration zur Diskussion. Nach einer Begrüßung durch Ingo Bienge, dem Sprecher der BI gegen Amtswillkür, und seiner Hoffnung auf ein Erscheinen von Stadtrat Stephan Machulik, verließt Heinz Troschitz, der Generalbevollmächtigte des 83-Jährigen Hofbesitzers Max Eisenblätter einen Brief, der am 1. Juni an Bürgermeister Helmut Kleebank ging. Obwohl Troschitz betont es sei „kein böses Schreiben“, sondern „eine ganz normale Anfrage“, kommen darin Sätze vor wie: „Verkaufen wir (das Veterinäramt) jetzt kranke Tiere?“

Petition Ponyhof Staaken

Manche Passanten nutzen die Möglichkeit zur Unterschrift auf der Petition für den Ponyhof.

Außerdem schrieb er in Bezug auf den angeblich qualvollen Abtransport der Tiere: „Wer es bestreitet lügt“.

Die Tiere sind wohlauf

Die etwa 40 Anwesenden Ponyhoffreunde applaudieren an manchen Stellen. Die meisten tragen T-Shirts mit Aufschriften wie: „Wir wollen unsere Tiere zurück“. Das hofft auch immer noch BI-Sprecher Bienge. Er lädt alle Spandauer zum 30. Juni auf den Ponyhof ein, in der Hoffnung, dass dann alle Tiere wieder dort seien. Spätestens nach der letzten Pressemeldung von Stephan Machulik, Stadtrat für Bürgerdienste und Ordnung, dürfte diese Hoffnung eigentlich Makulatur sein. „Die Ponys wurden endgültig an verschiedene Tierschutzorganisationen übergeben und haben dort eine anderweitige, dauerhafte tierschutzgerechte Unterbringung gefunden“, heißt es dort. Auch die anderen Tiere seien wohlauf: „Die Enten, Gänse, Hühner, Schafe, Esel, die Ziege und die geschlüpften Küken befinden sich auf dem Schulbauernhof des Berliner Tierheims.“ Zum Zustand der Tiere heißt es: „Die seit Längerem notwendigen veterinärmedizinischen Maßnahmen wurden eingeleitet und die Tiere befinden sich auf dem Wege der Genesung bzw. sind wieder gesund.“

Wieder eine, leider faktenarme, Diskussion

Dass die Tiere jemals Krank waren, wollen die Ponyhoffreunde und die Betreiber des Ponyhofes aber immer noch nicht hinnehmen.

Info Ponyhof

Einige lassen sich von den BI-Mitgliedern informieren.

Mit anwesenden Journalisten und Jürgen Kessling von der SPD entspinnt sich schnell eine lautstarke Diskussion. In einer dichten Menschentraube diskutieren Troschitz und die Ponyhoffreunde auf der einen, Politiker und Journalisten auf der anderen Seite. Die Journalisten – auf der Suche nach Fakten – werden mit hektischen Gesten, mal zugetextet, mal angeschrien. In einer Menschentraube kommt jeder zu Wort, der gerade was zu sagen hat. Fakten zu bekommen ist schwierig. Immer wieder dreht es sich um die gleichen Fragen: Gab es Auflagen? Und wenn ja, warum wurden sie nicht erfüllt? Die einzige Auflage sei es gewesen, den Pferden Wasser bereitzustellen, dies sei Dank einer Selbsttränke schon gegeben, heißt es oft. Die tatsächlichen Anordnungen vom 06.03.2012, wie zum Beispiel die Vorlage einer aktuellen Tierbestandsmeldung, das Einschläfern zweier alten Schafe und die Klauenpflege beim Hängebauchschwein werden nicht erwähnt.

Plakat Ponyhofdemo

Mit Plakaten demonstrieren die Ponyhoffreunde für die Rückgabe der Tiere. Fotos(4): Kirsten Stamer

Die Passanten auf dem Spandauer Rathausvorplatz reagieren unterschiedlich. Einige unterschreiben die Petition, lassen sich von den Mitgliedern der BI den Sachverhalt erklären, andere machen, das sie weiterkommen. Viele können auch nichts mit den Plakaten anfangen, ihnen ist selbst der Ponyhof Staaken unbekannt.

Ob diese Demonstration/Diskussion der Sache der Ponyhoffreunde genützt hat, ist nicht ganz klar.

Kirsten Stamer

Die geschichtliche Stadtführung der anderen Art

geschichtliche Stadtführung durch Spandau

Geschichte mit Gedichten, ein Einblick mit Gefühlen © Mika Abey / PIXELIO

Geschichte(n) mit Gedichte(n) um die Havel- und Zitadellenstadt Spandau

Am 21. Juni 2012, um 17 Uhr laden Sie der Fotograf Ralf Salecker und die Poetin Gabriele S. Müller zu einer Stadtführung der anderen Art ein, eine poetische Stadtführung. Ziel ist es den Teilnehmern die Geschichte Spandaus durch Poesie nicht nur näher zu bringen, sondern als eine eigene Erfahrung zu vermitteln und die historischen Augenblicke mit Gefühlen zu bestücken. Sprache wird hier als Mittel benutzt, die Identität der geschichtlichen Merkmale Spandaus hervorzuheben und zu übermitteln. Geschichte ist hier nicht nur eine langweilige Anreihung wahrheitsgetreuer Fakten, sondern ein lebendiges esoterisches Gruppenerlebnis. Die Führung wird sich mit den Ursprüngen der Mark Brandenburg befassen und durch Charme und Humor den Teilnehmern poetische Einblicke in die historischen Augenblicke gönnen.

Treffpunkt ist das Vestibül im Rathaus vor dem Eselreiter, am Donnerstag den 21. Juni 2012 um 17 Uhr. Die Besichtigung ist kostenfrei.

Achtung! Wegen der Demonstration vor dem Rathaus am 21. Juni, wurde die Geschichtliche Stadtführung auf den 3. Juli zwischen 17 Uhr und 17 Uhr 30 verlegt. Der Treffpunkt ist immer noch das vestibül im Rathaus vor dem Eselreiter.

Regenbogenflage am Spandauer Rathaus

Ein Aufruf zur Toleranz und zum friedlichen miteinander leben

Regenbogenflage am Spandauer Rathaus

Regenbogenflage vor dem Spandauer Rathaus

Auch in Spandau ist der „Christopher-Street-Day“ ein wichtiger Moment der Toleranz. Deswegen wird vor dem Spandauer Rathaus am 16. Juni um 12 Uhr die Regenbogenflage gehisst und bis zum 24. Juni dort wehen. Der „Christopher-Street-Day“, auch bekannt als die Gay-Pride stammt aus dem Jahre 1969, als sich Transidente, Lesben und Schwule für das erste Mal gegen die Polizeirazzien des „Stonewall Inn“ in der Christopher Street in New York wehrten. Seitdem ist der Christopher-Street-Day eine weltweite politische Demonstration für die rechtliche Gleichberechtigung mit heterosexuellen Paaren geworden. Es ist ein Festtag, ein Demonstrationstag aber auch ein Gedenktag. Bezirksbürgermeister Helmut Kleebank führt aus:

„Mit dieser Beflaggung setzt der Bezirk Spandau in diesem Jahr ein Zeichen der Toleranz und appelliert an die Offenheit und an das friedliche Miteinander mit den Schwulen und Lesben. Ich begrüße es, dass Spandau mit dem Hissen der Regenbogenfahne ein deutliches Signal für Akzeptanz der Schwulen und Lesben setzt.“

 

Augenärzte informieren über Erblindungsursachen und Therapien

Die Reihe „Spezialisten informieren“ wird fortgesetzt

Spezialisten Berichten

Spezialisten informieren über Makula Degeneration © Sigrid Rossmann / PIXELIO

Nächsten Donnerstag um 18 Uhr 30 findet im Spandauer Rathaus eine Informationsstunde zum Thema „Makula Degeneration“ statt. Im Rahmen der Informationsreihe „Spezialisten informieren“ werden Fachleute Erblindungsursachen im Alter und aktuelle Therapie- und Diagnostikmöglichkeit besprechen und Fragen der Teilnehmer beantworten. Der Vortrag wird von den Augenärzten der Schlosspark-Klinik Dr. med. Christoph Niederstaedt und Dr. med. Lionella Kagan gehalten.

Die Informationsreihe wird nun schon seit 28 Jahren fortgesetzt und befasst sich mit Themen aus allen medizinischen Bereichen. Die Referenten erörtern ihr Fachwissen, stellen neue Errungenschaften vor und teilen ihre persönlichen Erfahrungen. Oftmals verwandelt sich der Vortrag anschließend in eine „kleine Sprechstunde“.

Rathaus Spandau
Bürgersaal, 2. Etage
Carl-Schulz-Straße 2-6,
13597 Berlin

Makula Degeneration

Quelle: www.webprinter.de

– Häufigste Erblindungsursache im Alter
– Aktuelle Diagnostik und Therapie –

Veranstaltung der medizinischen Informationsreihe „Spezialisten informieren“ im Bezirksamt Spandau

Am Donnerstag, den 14. Juni 2012 um 18.30 Uhr setzt die Planungs- und Koordinierungsstelle der Abteilung Soziales und Gesundheit des Bezirksamtes Spandau die Informationsreihe “Spezialisten informieren“ fort.

Thema: „Makula Degeneration“ Häufigste Erblindungsursache im Alter
– Aktuelle Diagnostik und Therapie –

Referent: Dr. med. Christoph Niederstaedt, komm. Leitung, Dr. med. Lionella Kagan, Abteilung für Augenheilkunde Schlosspark-Klinik

am: Donnerstag, 14. Juni 2012 um 18.30 Uhr
Ort: Rathaus Spandau – Bürgersaal – 2. Etage, Carl-Schurz-Straße 2-6, 13597 Berlin

Seit 28 Jahren geben die Referentinnen und Referenten der Vortragsreihe ihr Wissen und ihre praktischen Erfahrungen weiter. Auch neueste wissenschaftliche Erkenntnisse sind Bestandteil der Vorträge. Die Vortragsreihe umfasst Themen aus allen medizinischen Bereichen.
Die Zuhörer haben im Rahmen der Veranstaltungen Gelegenheit persönliche, themenbezogene Fragen direkt an die Referenten zu stellen, wobei aus der Vortragsreihe gelegentlich eine „Kleine Sprechstunde“ werden kann.

Bürgerbüros in Spandau, der Weg aus der Krise?

Bürgerämter leiden unter extremem Personalmangel

Stephan Machulik, Bezirksstadtrat Abteilung Bürgerdienste und Ordnung und sein Team (Foto: Ralf Salecker)

Stephan Machulik, Bezirksstadtrat Abteilung Bürgerdienste und Ordnung und sein Team (Foto: Ralf Salecker)

Wartezeiten in den Bürgerämtern und lange Schlangen sind seit Jahren nichts Neues. In Kladow und Haselhorst (Wasserstadt) hatten die kleineren Außenstellen fast häufiger geschlossen, als dass sie erreichbar waren. So empfanden es viele Bürger, die ihren Frust dann an den ohnehin überarbeiteten Mitarbeiter ausließen. Dabei ist Spandau nicht alleine. Viele Berliner Bezirke kämpfen mit ähnlichen Problemen. Da man mit den meisten Anliegen in jedem Bürgeramt Berlins sein Glück versuchen kann, entwickelte sich so etwas, wie ein kleiner „Touristenstrom ins Bürgeramt Kladow“ – die bequeme Fähre aus Wannsee machte es möglich.

Man spart sich zu Tode

Berlin hat kein Geld. Die Bezirke ebenso nicht. In der Folge gibt es seit Jahren erhebliche Personaleinsparungen im Land und den Bezirken. Manch einer meint, hier spart man sich zu Tode, weil immer weniger Leistungen erbracht werden können, die Anforderungen an die Mitarbeiter durch zusätzliche Aufgaben weiterhin zunehmen. Heinz Buschkowsky (SPD) meinte einmal: „Es ist irrsinnig, was die alles leisten sollen.“  Von 1998 bis 2010 wurde der Personalbestand aller Berliner Bezirke von 54.608 auf 24.117 reduziert, also mehr als halbiert. Die Personalprobleme werden sich kurz- und mittelfristig noch verschärfen, denn der Altersdurchschnitt der Mitarbeiter lag 2010 bei 49 Jahre. Irgendwann gehen sie in Pension. Nachfolger fehlen, da kaum noch ausgebildet wird und keine geeigneten Fachkräfte existieren, die eingestellt werden könnten.

Bürgerbüro statt Bürgeramt

Bisher gab es das zentrale Bürgeramt im Rathaus, sowie die beiden Außenstellen in der Wasserstadt und Kladow. Dazu kamen drei mobile Bürgerämter und die Möglichkeit der Heim- und Hausbesuche. Da sich alle Bürgerämter ohne Personal schlicht und einfach nicht vollständig betreiben lassen, will man nun einen neuen Weg gehen, der aus der Misere der unregelmäßig geöffneten Bürgerämter führen soll. Aus den Außenstellen sollen zukünftig Bürgerbüros werden, die in neuen – kostengünstigeren – Liegenschaften untergebracht sind. Eine Kombination mit anderen Dienstleistungsangeboten des Bezirksamtes ist wünschenswert. In den Bürgerbüros werden keine Spontanbesuche mehr möglich sein. Ohne Termin geht dort nichts mehr.

Stephan Machulik, Bezirksstadtrat Abteilung Bürgerdienste und Ordnung, will so ein effizienteres Arbeiten ermöglichen, da während der Terminvergabe schon geklärt werden kann, was im Einzelfall benötigt wird, um so im Idealfall auch mehrere Besuche unnötig zu machen. Das Bürgeramt Kladow, welches seit einiger Zeit seine Pforten geschlossen hat, soll als Bürgerbüro Anfang 2013 wieder öffnen und an fünf Tagen in der Woche seinen Service anbieten.

Periodische Schlangenbildung

Im Rathaus kam es immer wieder vor, dass im Laufe des Tagesverlaufs keine Wartemarken mehr ausgegeben wurden. In der Folge kam es zu dem Phänomen, dass sich besonders dienstags und donnerstags schon lange vor Öffnung des Bürgeramtes eine Warteschlange bildete. Ein Weilchen nach Schalteröffnung entspannt sich die Lage dann wieder deutlich. Hier wäre also durchaus ein späteres Erscheinen zu empfehlen, mit weniger Wartezeit doch ans Ziel zu kommen …

 

Ralf Salecker

  • 115: Neue Nummer der Spandauer Bürgerämter