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Arbeitsplätze in Spandau gesichert

 Umstrukturierung bei Nokia-Siemens ist „gut ausgegangen“

Arbeitsplätze gesichert - Spandau blickt zuversichtlich in die Zukunft.

Arbeitsplätze gesichert – Spandau blickt zuversichtlich in die Zukunft.

Mit der Umstrukturierung bei Nokia-Siemens-Networks (NSN) wurden die Konzernsparten „Business-Support“ und „Optical Solutions“ in Siemensstadt verkauft. Der Bereich „Business-Supoort“ wurde von der Firma Redknee Solutions Inc. gekauft. Hierdurch konnten 300 Arbeitsplätze gesichert werden.

Im Mai wurde der Verkauf von „Optical Solutions“ an den Investor Marlin Equity Partners abgeschlossen. Hieraus entstand das neue Unternehmen „Coriant“, das mit 400 Mitarbeitern durchstartet.

Kai Wegner (CDU-Bundestagsabgeordneter) zum Thema:

„Die Nachricht vom Stellenabbau bei Nokia-Siemens hat mich sehr betroffen gemacht. Umso mehr freut es mich, dass durch die Übernahmen hunderte hochqualifizierter Arbeitsplätze in Siemensstadt gerettet werden konnten.“

Matthias Brauner (CDU-Abgeordneter für Siemensstadt) ist zuversichtlich:

„Das Beispiel zeigt, wie wichtig intelligente Unternehmensförderung und ein wirtschaftsfreundliches Klima für Berlin ist. Mit Marlin Equity und Redknee wurden zwei Investoren gefunden, die sich zu langfristigem Engagement verpflichtet haben. Schon heute ist Berlin einer der größten Standorte des weltweit agierenden Dienstleisters Redknee Solutions. Auch Marlin Equity hat sich ambitionierte Ziele gesetzt, um das Unternehmen in Spandau voranzubringen.“

Stellenabbau in Spandau beschlossen

Nokia Siemens Networks einigt sich mit Betriebsrat in Siemensstadt auf Restrukturierung: rund 160 Arbeitsplätze werden abgebaut.

Im Rahmen der bundesweiten Restrukturierung entfallen in Berlin rund 160 von zirka 1000 Arbeitsplätzen. Mit dem Betriebsrat wurde vereinbart, den notwendigen Personalabbau zunächst über freiwillige Maßnahmen zu erreichen. Nokia Siemens Networks – weltweiter Spezialist im Segment mobiles Breitband – wird der Mehrzahl der vom Abbau betroffenen Mitarbeiter den Übergang in eine regionale Transfergesellschaft zum 1. Dezember 2012 anbieten.

Der Weg zum Arbeitsamt und Jobcenter bleibt den Betroffenen durch eine Übergangsgesellschaft vorerst erspart.

Der Weg zum Arbeitsamt und Jobcenter bleibt den Betroffenen durch eine Übergangsgesellschaft vorerst erspart.

Schwacher Trost

Für die rund 60 betroffenen Mitarbeiter des Geschäftsbereichs Optical Networks am Siemensdamm ist aus betrieblichen Gründen ein Wechsel in die Transfergesellschaft dabei erst zum 1. Februar 2013 vorgesehen. Daniel Buchholz, Spandauer SPD-Abgeordneter, führt dazu aus: „Der Abbau von 160 Arbeitsplätzen in Spandau ist sehr bedauerlich. Dass andere Standorte deutlich stärker betroffen sind, kann nur bedingt beruhigen. Durch den mit dem Betriebsrat vereinbarten Übergang in eine Transfergesellschaft für 18 Monate haben viele der hochqualifizierten Mitarbeiter eine reelle Chance, sich neu zu orientieren und hoffentlich bald wieder einen festen Job zu finden.“

Vorerst keine betriebsbedingten Kündigungen

„Die Transfergesellschaft wird die Mitarbeiter weiter qualifizieren und sie bei der Suche nach einem neuen Arbeitsplatz unterstützen. Wir gehen davon aus, dass genügend Mitarbeiter freiwillig von diesem Angebot Gebrauch machen, das aus unserer Sicht die sozialverträglichste Lösung ist. Ansonsten müssten betriebsbedingte Kündigungen ausgesprochen werden, was wir gerne vermeiden möchten,“ sagt Olaf Horsthemke, Arbeitsdirektor von Nokia Siemens Networks Deutschland.

Spandaus Politiker Swen Schulz, Daniel Buchholz, Helmut Kleebank

Spandaus Politiker Swen Schulz, Daniel Buchholz, Helmut Kleebank (v.r.) – hier bei einer Veranstaltung im September – zeigen sich enttäuscht vom Stellenabbau. Fotos (2): Patrick Rein

Entgegen dem Trend

Nicht nur für den aufstrebenden Standort Siemensstadt bedeutet dies einen herben Rückschlag. Die Entscheidung kam jedoch nicht überraschend, bereits im November 2011 hatte Nokia Siemens Networks seine Absicht angekündigt, weltweit 17.000 Arbeitsplätze abzubauen, um das Unternehmen aus der Verlustzone herauszuholen und für die Zukunft wettbewerbsfähig aufzustellen. Von dieser Restrukturierung sind in Deutschland insgesamt rund 2.900 Arbeitsplätze betroffen. Auch der Bundestagsabgeordnete Swen Schulz bedauert den Stellenabbau: „Sehr bedauerlich ist, dass das Unternehmen gegen den Trend in der Branche Stellen in Berlin abbaut. Denn Berlin entwickelt sich zu einem europäischen Silicon Valley, kleine Unternehmensgründer, Forschungseinrichtungen und die Hochschulen bieten glänzende Möglichkeiten auch für NSN. Ich setze darauf, dass diese Möglichkeiten künftig noch besser genutzt werden können.“ Das finnische Unternehmen ist in 150 Ländern aktiv und erzielte 2011 einen Nettoumsatz von mehr als 14 Mrd. Euro.

Patrick Rein

Fit für die Ausbildung

Jetzt noch für 2013 bewerben

© Benjamin Thorn / pixelio.de

© Benjamin Thorn / pixelio.de

Auch in diesem Jahr veranstaltet das Sozial-kulturelle Netzwerk casa e.V. und die Vereinigung Wirtschaftshof Spandau e.V. den Thementag „Fit für die Ausbildung“. Dieser findet am 7.11.2012 statt, Beginn ist um 13.00 Uhr in der Zitadelle Spandau.

Diese Veranstaltung richtet sich an alle, die einen Ausbildungsplatz suchen oder sich für ein duales Studium bewerben möchten. Im Rahmen der Veranstaltung haben die Teilnehmer die Möglichkeit vor Ort in einzelnen Betrieben mit Auzibis, Ausbildungsleitern und Personalverantwortlichen zu sprechen. Hierbei gilt es die unternehmensinternen Auswahlprozeduren kennen zu lernen und Vorstellungsgespräche sowie Auswahltestverfahren aus zu testen.

Welche Firmen machen mit?

  • Siemens
  • Osram
  • Niederberger Gruppe
  • Bauhaus
  • Centrovital
  • Berliner Bank u.a.

Um die Veranstaltung zu planen ist es Voraussetzung, dass sich interessiert Schülerinnen und Schüler (einzel oder in Gruppen) zu dieser Veranstaltung anmelden. Dies kann telefonisch unter (030) 382 52 81 oder per Downloadformular erfolgen.

Besichtigung des Siemens Technoparks

Führung von SPD-Abgeordneten Daniel Buchholz in der Besichtigungsreihe „Geheime Orte“

Die Besichtigungsreihe „Geheime Orte“ des Spandauer SPD-Abgeordneten Daniel Buchholz setzt sich mit der Führung durch den Siemens Technopark fort. Das alte Gelände, das früher rund 2000 Arbeitern von Siemens beschäftigte, wurde 2006 zum Technopark umgebaut. Seitdem haben sich dort 50 Unternehmen angesiedelt, die mehr als 5000 Menschen beschäftigen. Zum Beispiel hat dort das hoch-moderne BSH-Technologiezentrum Wäschepflege seinen Sitz. Die 700 Mitarbeiter entwickeln eine neue Generation Waschmaschinen und Trocknern. Daniel Buchholz führt aus:

„Höhepunkt der Besichtigungstour ist die Möglichkeit zum Aufstieg auf den Siemensturm. Mit 70 Meter Turmhöhe ist der Uhrenturm das Wahrzeichen der Siemensstadt und Aushängeschild des Siemens Technoparks. Die Aussicht auf Gelände und Umgebung ist überwältigend.“

Die Besichtigung findet am Freitag den 17. August und am Freitag dem 7. September, jeweils um 16 Uhr statt und dauert ungefähr zwei Stunden. Da die Anzahl der Teilnehmer begrenzt ist, muss man sich per E-Mail (infor@daniel-buchholz.de) oder unter der Rufnummer 23 25 22 80 anmelden (beim Anruf, einfach den Namen und die Telefonnummer hinterlassen). Teilnehmer werden anschließend benachrichtigt.

Brand bei Siemens erfolgreich gelöscht



Gestern Nachmittag hat es bei der Siemens AG in der Nonnendammallee gebrannt. Glücklicherweise konnten vier Löschdienste der Feuerwehr den Brand schnell unter Kontrolle bringen. Ein Feuerwehrsprecher sagte, dass die Brandursache bisher noch nicht geklärt ist. Eine Isolierung an einem Stromgenerator hatte Feuer gefangen.

Während des Einsatzes wurde ein Mitarbeiter der alarmierten Einsatzkräfte verletzt. Er musste im Krankenhaus ambulant behandelt werden.

„Zu Vergessen wäre ein Affront“: Gedenken an Zwangsarbeiter in Spandau


An den ehemaligen Siemens-Lagern in Haselhorst wurden Gedenktafeln eingeweiht

„Nur wer die Geschichte kennt, kann die Zukunft deuten“, mit diesen Worten erinnerte Moritz Lüttich, ein ehemaliger Schüler der Bertolt-Brecht-Oberschule, an die Lehren, die aus dem Nazi-Regime zu ziehen sind.

Rüdiger Lötzer, Verein Zwangsarbeit

Rüdiger Lötzer, vom Verein Zwangsarbeit erinnern e. V. eröffnete die Einweihung.

Am Montag hatten sich einige Menschen, darunter auch Bezirksbürgermeister Helmut Kleebank, zusammengefunden, um zwei Gedenktafeln zu enthüllen. An der Paulsternstraße Ecke Gartenfelderstraße und an der Nonnendammalle Ecke Paulsternstraße erinnern ab jetzt zwei Gedenktafeln an die Zwangsarbeiter, die im Dritten Reich auf dem angrenzenden Gelände untergebracht waren. Für Siemens mussten sie im Kabel-, Kleinbau- und Schaltwerk arbeiten, später auch Splitterschutzgräben ausheben.

Gedenkstätten sind wie Stolpersteine

Ein „menschenverachtendes System der Zwangsarbeit“, nannte das Rüdiger Lötzer, Vorsitzender des Vereins Zwangsarbeit erinnern e. V. Der Verein hat schon eine Gedenktafel im Waldkrankenhaus installiert und sich nun für die Herstellung der beiden neuen Tafeln eingesetzt.

Für Bezirksbürgermeister Helmut Kleebank sind Gedenkstätten wie Stolpersteine. Auch heute sei Widerstand gegen Rechts wichtig. „In den letzten Tagen sind wir unsanft an den rechten Terrorismus erinnert worden.“ Zum Schluss seiner Rede appellierte er an seine Zuhörer: „Lassen Sie uns für die Zukunft gemeinsam menschenverachtenden Terror verhindern.“

Schwache gingen zurück ins KZ

Gedenktafel Zwangsarbeiter-Kleebank

Unter den Rednern: Bezirksbürgermeister Helmut Kleebank (mitte), links daneben: Henry Schwarzbaum, Überlebender der NS-Zwangsarbeit.

Erst im Jahre 1997, zur 150-Jahr Feier von Siemens, hatte das Unternehmen begonnen, die Zwangsarbeitervergangenheit aufzuarbeiten, wie Wolfgang Walter vom Betriebsrat der Siemens AG erklärte. Lange habe man sich davor gedrückt, dabei seien die Menschen zu der Zeit „wie Arbeitsmaterial“ benutzt worden. „Erinnern heißt, die Geschichte einholen“, erklärte er den Zuhörern. Wie das Leben in den beiden Zwangsarbeiterlagern Haselhorst Nord und Süd wirklich ausgesehen hat, daran erinnerte Uwe Hofschläger von der Jugendgeschichtswerkstatt Spandau. Das für 2000 Männer ausgelegte Lager erreichte 1945 die höchste Belegung mit 2454 Häftlingen. In dreistöckigen Betten, im Winter mit unzureichender Kleidung, mussten die Zwangsarbeiter am Tag bis zu 12 Stunden arbeiten. „Auch die Verpflegung war meist, trotz ausreichender Versorgung durch Siemens, unzureichend“, erklärte Hofschläger. Denn die SS unterschlug die für die Häftlinge vorgesehenen Waren. „Zu Todesfällen kam es in den Lagern selten“, so Hofschläger. Der Grund war die Praxis, geschwächte Häftlinge direkt in das KZ zurückzuschicken. Auch nach der Zerstörung des Lagers im März 1945 durch Luftangriffe, kamen die Häftlinge nicht etwa frei, sondern wurden nach Sachsenhausen und Ravensbrück verbracht. Einer der Überlebenden der NS- Zwangsarbeit, Henry Schwarzbaum, lüftete dann auch mit dem Studenten Lüttich das Tuch über der Gedenktafel, so kamen Jung und Alt im Gedenken über das Nazi-Regime zusammen.

Die Hölle auf Erden

Das Gestell der Tafeln war von Konstruktionsmechanikern der Knobelsdorffschule angefertigt worden. Schulleiter Klaus Giesert betonte vor allem den Einsatz von Harry Schapira für das Projekt.

Henry Schwarzbaum

Zwangsarbeit-Überlebender Schwarzbaum neben der neuen Gedenktafel. Fotos (3): Kirsten Stamer

Wie berichtet, setzt sich Schapira mit seinen Kollegen auch für Austauschfahrten nach Israel und so für das Gedenken an den Zweiten Weltkrieg ein. Für Völkerverständigung auch innerhalb Europas plädierte außerdem der ehemalige BBO-Schüler Lüttich. Die Zwangsarbeiter hätten „die Hölle auf Erden“ durchgemacht. „Zu Vergessen wäre ein Affront gegen die Opfer und würde die Verbrechen im Nachhinein relativieren.“

Kirsten Stamer

Erster Spatenstich durch Bürgermeister Kleebank und Siemens Manager


Erweiterung des Siemens-Schaltwerks in Spandau

Erster Spatenstich zur Erweiterung des Siemens-Schaltwerk in Spandau

Michael Jesberger, Dr. Dieter Schade, Helmut Kleebank, Burkhard Ischler

Am 8. November 2011 hat der Bau von zwei neuen Fertigungshallen für das Spandauer Schaltanlagenwerk der Siemens AG begonnen. Der Baustart wurde feierlich in Form des ersten Spatenstiches eröffnet. Selbstverständlich ließ es sich der neue Bürgermeister von Spandau, Helmut Kleebank, nicht nehmen an dieser Zeremonie teilzunehmen.

Insgesamt will das Unternehmen rund 30 Millionen Euro in das Projekt investieren. Die neuen Hallen sind teil der vor einem Jahr angekündigten Modernisierungen, die aus dem Werk bis 2015 zu einem der fortschrittlichsten seiner Art machen soll. Mit der Fertigstellung beider Produktionshallen ist für 2012 bzw. 2013 zu rechnen. In der einen Halle werden dann vorrangig gasisolierte Hochspannungs-Schaltanlagen und in der anderen Hochspannungs-Leistungsschalter produziert. Die bisherigen Fertigungslinien werden dabei so optimiert, dass in den Neubauten bei kürzeren Wegen effizienter produziert werden kann.

Erster Spatenstich zur Erweiterung des Siemens-Schaltwerk in Spandau

Burkhard Ischler, Helmut Kleebank, Dr. Dieter Schade, Michael Jesberger, Otto Haas, Torsten Lindner, Dr. Harald Fien, Dr. Tobias Wischer

Neben diesen Neubauten werden im Zuge der Modernisierungsmaßnahmen auch Verbesserungen anderer Fertigungslinien in den bereits bestehenden Hallen sowie eine Neustrukturierung der gesamten Produktions- und Logistikprozesse, ganz nach dem Motto: „Werk der kurzen Wege“, umgesetzt.

Das Spandauer Schaltanlagenwerk soll dann in Zukunft als wichtiger Teil eines weltweiten Fertigungsverbundes mit einer einer höchst effizienten Produktion überzeugen und zudem als ein Forschungs- und Entwicklungszentrum für Hoch- und Mittelspannungstechnik dienen. Alle Produkte, die zukünftig dort gefertigt werden, sind vorrangig für den europäischen Markt gedacht und kommen zum Beispiel in Hochspannungsnetzen und Kraftwerken zum Einsatz.


Udo Niehage, CEO der Division Power Transmission im Siemens-Sektor Energy, meint:

„Die Modernisierung des Berliner Schaltwerks und die damit einhergehende Erhöhung der Produktivität ist nötig, damit der Standort im harten globalen Wettbewerb bestehen kann.“

 

 

Daniel Hunger

Siemens führt E-Car-Sharing-System für Mitarbeiter in Berlin ein

Feldversuch in Spandauer Siemens Werk vorgestellt

Projekt „4-S“

Die Mosaikhalle im Siemens Verwaltungsgebäude am Rohrdamm, leuchtet in den Farben Grün und Weiß. Grüne Lichter in allen Ecken, die Angestellten im weißen Kostüm.

Die Autos sollen "volles Fahrgefühl bei null Schadstoffausstoss" garantieren.

Die Autos sollen "volles Fahrgefühl bei null Schadstoffausstoss" garantieren.

Heute will Siemens die dritte Phase seines Pilotprojektes „For Sustain-electromobility“ (4-S) vorstellen. Nach den Mitarbeitern in den Siemens Standorten München und Erlangen, sollen nun auch die Berliner in den Genuss eines E-Car-Sharing-Systems kommen. Die eigenen Mitarbeiter dienen hier als Testpersonen, denn natürlich ist dies nur ein Feldversuch für zukünftige Angebote des Hauses Siemens. Die Ladestation wird allerdings schon heute regulär in Augsburg hergestellt und verkauft. Stolz präsentieren Dr. Sami Ataiya, CEO der Division Mobility & Logistics, Dr. Martin Preschner, Technischer Leiter des E- Mobility-Bereiches und weitere Führungskräfte von Siemens die neuen E-Cars und die dazugehörige Soft- und Hardware einem Publikum aus Journalisten, Experten und Siemens Mitarbeitern. Berlin eignet sich, laut Ataiya, besonders gut für den Versuch. Mit sieben Standorten seien besonders viele Mitarbeiter vor Ort, die das Angebot auch begeistert nutzen. Geplant ist der Versuch bis September 2012. Da die Nachfrage der Teilnehmer jedoch sehr groß ist, könnte man sich auch eine Fortführung des Projektes, möglicherweise dann schon in

Dr. Sami Atiya (r.) stellte sich den Fragen der Journalisten.

Dr. Sami Atiya (r.) stellte sich den Fragen der Journalisten.

noch weiter verbesserter Form, vorstellen. Prescher erklärt den Journalisten an der „E-Car-Schlange“ im Ausstellungsbereich, an verschiedenen Monitoren, wie die Mitarbeiter die Autos in Zukunft nutzen können.

Intelligente Technik

Über die Software, eine Smart Phone App oder direkt am Fahrzeug kann ein E-Car reserviert werden. Der Mitarbeiter kann freie Autos direkt über die Software einsehen und sich eines für  zunächst 3 Stunden buchen. Über die Mitarbeitercard kann er das gebuchte Fahrzeug dann öffnen. Die intelligente Software garantiert, dass das Auto auch nur während der Zeit der Reservierung bereitsteht und nicht ab der Buchung für weitere Nutzer blockiert ist. Ebenfalls begeistert ist Prescher über die intelligenten Ladesäulen, ausgestattet mit einem Ultraschallsensor, erkennt sie selbst ihre Verfügbarkeit und leitet diese an die Software weiter. So findet der Nutzer garantiert einen freien Parkplatz mit einer Ladestation. Diese werden ihm auch direkt auf dem Navigationsgerät angezeigt. Die mobilen Bordcomputer (Onboard-Unit) der Fahrzeuge sind mittels GPS mit der Leitzentrale verbunden. So können etwa Parkgebühren, Ladekosten oder auch Maut direkt mit der Zentrale abgebucht werden. Zonenübertritte, wie zum Beispiel in eine Stadt, werden registriert und Stadtmaut, wie zum Beispiel in London direkt verrechnet. 100 Siemens- Mitarbeiter werden nun die 12 Prototypen in der Praxis testen können.

Die intelligente Ladestation erkennt selbst ob sie frei ist.

Die intelligente Ladestation erkennt selbst ob sie frei ist.

E-Cars als Energiespeicher

Außerdem entwickelte Siemens schon im Frühjahr 2011 zwei Prototypen mit einem 800-Volt-Antriebsstrang. Diese Fahrzeuge sollen in Zukunft nicht nur Energie aufnehmen, sondern auch abgeben können und so als Zwischenspeicher mögliche Versorgungsengpässe und -spitzen vermeiden.

Als Kunden für die Technologie sieht Siemens Autovermieter wie Sixt oder auch größere Unternehmen. Einzelpersonen sind weniger im Gespräch.

Mit 20 Millionen Euro gefördert

Die Forschung und Entwicklung des Projektes wurde vom Staat mit 20 Millionen Euro gefördert, was etwa 50 Prozent der Gesamtkosten ausmacht. Allerdings, so betonen die Siemensleute, wurde

Das 800-Volt-Auto soll auch Energie abgeben können.

Das 800-Volt-Auto soll auch Energie abgeben können.

das Projekt ohne Zuschüsse geplant und wäre auch allein durchgeführt worden. „Sowohl der Staat als auch Siemens wollen Lösungen für die Stadtmobilität. Siemens muss jetzt Standarts entwickeln um sich auf die Technologien drauf zu setzen und sie in der Realität zu testen“, so Ataiya. Na dann – gute Fahrt.

Kirsten Stamer

 


Spandauer Schülerinnen gewinnen Roboter-Tanzwettbewerb

„Girls Robo Day“ bei Siemens

Siemens Girls Robo Day, BerlinDie Firma Siemens hat gestern im Rahmen der Aktion „Girls Robo Day“ einen Roboter-Tanzwettbewerb veranstaltet. Hintergrund der Aktion ist der geringe Anteil von Frauen in technischen Berufen. „Langfristig kann es sich kein Unternehmen leisten, auf die Hälfte des Wissens- und Leistungspotentials der Gesellschaft zu verzichten“ argumentiert Siemens und will damit den weiblichen Nachwuchs für Technik begeistern. Eingeladen waren 130 Schülerinnen im Alter von 14-17 Jahren, die selbstgebastelte Mini-Roboter mitbrachten und diese gegeneinander antreten ließen.

Im Rahmen der Veranstaltung hatten die Schülerinnen auch die  Möglichkeit, sich umfassend über technologische Berufe und die  Nachwuchsförderung bei Siemens zu informieren. Zudem konnten sich die Mädchen am Torwandschießen beteiligen. Für Unterhaltung sorgte eine Band und im Innenhof wurde gegrillt.

Gaststar der Veranstaltung war die ehemalige Fußball-Nationalspielerin Viola Odebrecht, die nicht nur die Teams anfeuerte, sondern auch fleißig Autogramme verteilte.

Siemens will Mädchen gezielt fördern

„Wir wollen Mädchen für technische Berufe begeistern. Sie haben oft bessere Noten in Mathematik oder Physik als die Jungen, beginnen aber trotzdem keine technische Berufsausbildung oder ein naurwissenschaftliches Studium. Mit dieser Aktion (Tanzen und Roboter bauen) wollen wir im Umfeld der Frauen-Fußball WM zeigen, dass Mädchen sich auch in bisherigen „Männerdomänen“ behaupten können. Siemens setzt auf gemischte Teams: Männer, Frauen, unterschiedliche Nationalitäten und Altergruppen. Gemischte Teams sind nach unserer Erfahrung effektiver und kreativer,“ so eine Sprecherin von Siemens.

Spandauer Schule ging als Sieger hervor

Den Roboter-Tanzwettbewerb hat die Gruppe von Frau Tempelhoff der 6. Integrierte Sekundarschule Spandau und das Oberstufenzentrum Informations- und Medizintechnik (OSZ IMT) gewonnen. Diese Gruppe umfasste 19 Teilnehmer. Die 6. Integrierte Sekundarschule Spandau und das OSZ IMT mit ihren gemeinsamen Team wurden bereits mehrfach für ihre Leistungen ausgezeichnet. Im April 2011 wurde die Gruppe bei den Deutschen Meisterschaften im RoboCupJunior in Magdeburg Deutscher Meister im Bereich Dance Secondary und hat sich damit für die Weltmeisterschaft im Juli in Istanbul qualifiziert. Eine Spitzenleistung!

Auf das Siegerteam wartete ein ganz besonderer Preis. Die jungen Damen erhielten Tickets für das Eröffnungsspiel der FIFA Frauen-Weltmeisterschaft 2011 am Sonntag.

Frauen in technischen Berufen

Nicht nur Siemens hat erkannt, welches berufliche Leistungspotential hier brach liegt. Viele Firmen bemühen sich bereits, Mädchen für Technik zu begeistern. Der jährlich stattfindende Girls‘ Day im April ist ein gutes Beispiel hierfür. Unternehmen aus den Bereichen Naturwissenschaften, Technik, IT und Handwerk öffnen für einen Tag ihre Werkstätten und Labore und geben den Schülerinnen (ab Jahrgangsstufe 5) die Möglichkeit praktische Erfahrungen zu sammeln. In Workshops und bei Aktionen informieren sich die Mädchen über Ausbildungsberufe und Studiengänge. In den vergangenen Jahren haben in Berlin rund 52.000 Mädchen an 2.000 Veranstaltungen am Girl’s Day teilgenommen. Der nächste Girl’s Day in Berlin findet am 26.04.2012 statt.

Ute Kempf

 

 

 

Auf zum Girls Day bei Siemens am 14. April 2011

Viel Wissenswertes rund um die faszinierende Welt der Technik

Girls Day

Girls Day

„Der Frauenanteil in technischen Berufen ist immer noch sehr gering“, so Ilona Thede von Siemens Berlin und führt weiter aus „Langfristig, kann es sich kein Unternehmen leisten so auf die Hälfte des Wissens- und Leistungspotentials der Gesellschaft zu verzichten. Siemens beteiligt sich deshalb auch in diesem Jahr wieder am Girls Day.

In Berlin Siemensstadt schauen sich 122 Grundschülerinnen der fünften und sechsten Klasse zunächst etwa eine halbe Stunde bei Osram, im Schaltwerk und im Dynamowerk um. Anschließend üben sie im Ausbildungszentrum unter Anleitung von Auszubildenden mit Experimentierkästen, wie elektronische Schaltungen bei Ultraschallmessgeräten eingesetzt werden können

Wir von Mein-Spandau.info wünschen den Mädchen einen informationsreichen Tag in der Nonnendammallee 104 in Berlin Siemensstadt.

Durmus Avci

Einladung zum Unternehmerfrühstück

Premiere Image-Film Spandau: „Berlin at its best.“

Sehr geehrte Unternehmerinnen und Unternehmer,
wir laden Sie herzlich zu einem besonderen Unternehmerfrühstück ein:

am: Dienstag, 11. September 2012
von 07:30 bis 09:30 Uhr

Ort: Siemens Technopark Berlin GmbH & Co. KG
Zufahrt über Wernerwerksdamm 5, 13629 Berlin
Gebäude Wohlrabedamm 32, Innenhof

Thorsten Kuhfeld, Geschäftsführer vom Siemens Technopark, ist unser Gastgeber.

Unsere Punkte:
• Begrüßung durch Gabriele Fliegel und Thorsten Kuhfeld
• Präsentation des Image-Films Spandau
• Statement von Spandarts Mediendesign
• Statements vom Bezirksbürgermeister Helmut Kleebank sowie
Carsten-Michael Röding, Stellvertretender Bezirksbürgermeister

Wir freuen uns über Ihre Teilnahme und bitten um Anmeldung per Telefon, Fax oder E-Mail bis zum 07. September 2012.
Tel.: 030/ 333 65 91
Fax: 030/ 353 02 332
email: info@wirtschaftshof-spandau.de