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Mit Fußball durch die Ferien

Am Donnerstag endete für 89 Kinder und Jugendliche das Fußballcamp um und mit dem ehemaligen Nationalspieler Jörg Heinrich.

Keine Sportart erweckt in Deutschland so viel Aufmerksamkeit wie Fußball. Fast jedes Kind träumt davon der neue Messi, Özil oder Ronaldo zu sein und auch der Berufswunsch „Fußballer“ wird immer häufiger erwähnt. Daher verwundert es kaum, dass das Fußballcamp des ehemaligen Profis von Borussia Dortmund Jörg Heinrich hohen Zuspruch fand. Trainingseinheiten mit lizenzierten Trainern – unter ihnen auch Jörg Heinrich – sowie Rundumbetreuung und Versorgung sorgten von Montag bis Donnerstag für ein etwas anderes Ferienerlebnis.

Jörg Heinrich und sechs weitere Trainer versammelten 89 Kinder zur Begrüßung und Einteilung.

Jörg Heinrich und sechs weitere Trainer versammelten 89 Kinder zur Begrüßung und Einteilung.

Wanderzirkus on tour

Spandau war dabei nicht der erste Ort an welchem das Camp durchgeführt wurde. Überwiegend in Brandenburg gab es bereits mehrere Stationen des Wanderzirkus, wie Jörg es selbst bezeichnet. Dabei wird immer nach einem ansässigen Verein als Partner zur Durchführung gesucht. In diesem Fall fiel die Wahl auf den SSC Teutonia der sich sofort bereiterklärte. Eine erneute berlinweite Platzsperre, wodurch die Fußballsaison auch um zwei Wochen verlängert wurde, machten der Veranstaltung im Stadion Hakenfelde jedoch kurzfristig einen Strich durch die Planung.

Wie bei den Profis gab es im einheitlichen Trainingsanzug natürlich auch ein Gruppenfoto.

Wie bei den Profis gab es im einheitlichen Trainingsanzug natürlich auch ein Gruppenfoto.

Ersatz schnell gefunden

Doch mit der Kicker- und Paintballworld in Haselhorst konnte schnell ein wetterunabhängiger Ort fürs Fußballcamp gefunden werden. Dass ein solches Fußballcamp über kurz oder lang auch seinen Platz in Spandau finden würde, war hingegen kein Zufall, denn bereits seit einigen Jahren betreibt Jörg Heinrich in der Wilhelmstraße ein Sportfachgeschäft. Durch die Begeisterung und das breite Interesse der Kinder wird es sicherlich nicht das letzte Camp gewesen sein welches der Wanderzirkus im Bezirk durchgeführt hat.

Fußballerische Fertigkeiten schulen und trotzdem Spaß in den Ferien.

Fußballerische Fertigkeiten schulen und trotzdem Spaß in den Ferien. Fotos (3): Patrick Rein

Komplettausstattung und Ballgefühl

Im Preis des Rundumsorglospaketes von 120 Euro inbegriffen, war dabei zum Auftakt am Montag eine Sporttasche mit Trainingsanzug, Ball und Trinkflasche. Danach konnte es in Kleingruppen dann endlich losgehen. Koordination, Motorik, Ballgefühl und Technik standen im Mittelpunkt der viertägigen „Ausbildung“. Mit einem Abschlussturnier endete die Veranstaltung am Donnerstag. Den Kindern und Jugendlichen konnte so zumindest schon mal die erste Ferienwoche mit der Ballsportart Nummer eins sinnvoll verkürzt werden.

Informationen zu den Fußballcamps finden Interessierte hier.

Patrick Rein

SC Staaken gewinnt Pokal

Im Endspiel des Bürgermeisterpokals setzen sich die Fußballer des SC Staaken gegen den SSV durch

Am Sonntag ging das alljährliche come-together der Spandauer Fußballgemeinschaft mit den Endspielen im Ziegelhof zu Ende, nachdem bis dahin alle Begegnungen im Sportpark Staaken auf Kunstrasen ausgetragen wurden. Auf dem Rasenplatz sollte es nun zu den letzten Showdowns des diesjährigen Bürgermeisterpokals kommen, bei dem natürlich auch der Namensträger, Bezirksbürgermeister Helmut Kleebank als auch Sportstadtrat Gerhard Hanke, zugegen waren. Letzterer hatte sich mehrmals selbst ein Bild über den aktuellen Vorbereitungsstand der Spandauer Vereine gemacht.

Gespannt verfolgten zahlreiche Zuschauer die Partien der vergangenen 10 Tage.

Gespannt verfolgten zahlreiche Zuschauer die Partien der vergangenen 10 Tage.

Knappes Halbfinale

Am Freitag wurde es für den späteren Pokalsieger noch ein Mal knapp bevor das Finale erreicht werden konnte. Mit 1:0 setzten sich die Staakener gegen die erste Mannschaft des SSC Teutonia durch, während der letztlich Zweitplatzierte Spandauer SV mit einem deutlichen 8:0 gegen den SC Alemania 06 ins Endspiel einzog.

Bester Blick für den Linienrichter auf die Abseitsposition in Spiel um Platz 3.

Bester Blick für den Linienrichter auf die Abseitsposition in Spiel um Platz 3.

„Elfmeterschießen“ um Platz 3

Um 11 Uhr hatten die Alemanen dort auch gegen Teutonia wenig entgegenzusetzen, dennoch kam es zum Ende der regulären Spielzeit sogar noch zu einer Art Elfmeterschießen – jedoch ausschließlich für die Teutonen. Der Schiedsrichter sprach ihnen mehrere Strafstöße zu, nachdem es schon eine rote Karte für Alemania gegeben hatte. Mit einem klaren 8:2 sicherte sich der SSC Teutonia den dritten Platz im diesjährigen Wettbewerb.

Pokalübergabe und Gratulation durch den Bezirksbürgermeister (rechts).

Pokalübergabe und Gratulation durch den Bezirksbürgermeister (rechts).

Pokalsieger 2012: SC Staaken

Wesentlich knapper ging es dann zwei Stunden später im Finale zu. Zwar ging der Favorit aus Staaken mit zwei zu null in Führung doch konnte der SSV noch vor der Halbzeit den Anschlusstreffer erzielen. Doch vor über 250 Zuschauern ließen dann doch die Kräfte beim Aufsteiger nach und der SC Staaken stand mit einem 5:2 Erfolg als Nachfolger des letztjährigem Titelgewinners SC Gatow fest. Die anschließende Pokalübergabe durch Bezirksbürgermeister Helmut Kleebank fand ebenso wie die beiden Partien noch im Trockenen statt, bevor der dann ausbrechende Dauerregen alle Spuren des Wettbewerbs beseitigte. Wir gratulieren dem SC Staaken zum Gewinn des Spandauer Bezirkspokals und freuen uns auf 2013. Bis dahin allen Mannschaften eine erfolgreiche und verletzungsfreie Saison!

Spandauer Bezirkspokalsieger 2012: Der SC Staaken!

Spandauer Bezirkspokalsieger 2012: Der SC Staaken! Fotos (4): Patrick Rein

Patrick Rein

Wer ist die Nummer 1 im Bezirk?

Heute beginnt auf dem Sportplatz Staaken die Vorrunde der Spandauer Fußballvereine um den Bürgermeisterpokal

Die Fußballfreie Zeit hat in Spandau endlich wieder ein Ende. Denn heute starten um 18 Uhr mit der Begegnung zwischen dem SSC Teutonia gegen Blau-Weiß Spandau die Achtelfinalpartien im Bezirkspokal. Im Anschluss kommt es um 19.45 Uhr dann gleich zu einem absoluten Höhepunkt der Auslosung: Mit dem SC Gatow trifft der Titelverteidiger und diesjährige Pokalfinalteilnehmer im Berliner-Pilsner Pokal der ersten Mannschaften auf den Pokalsieger der unteren Mannschaften, dem SSC Teutonia II.

Titelverteidiger und zweiter im Berliner Pokal der ersten Mannschaften: SC Gatow.

Titelverteidiger und zweiter im Berliner Pokal der ersten Mannschaften: SC Gatow. Foto: Homepage SC Gatow

Spielorte und Partien

Alle Vorrundenspiele einschließlich der Halbfinale werden im Sportpark Staaken ausgetragen, das Spiel um Platz drei als auch das Finale am 29. Juli auf dem Sportplatz am Ziegelhof. Der Eintritt kostet pro Spieltag 5,00 und ermäßigt 3,00 Euro.

Alle Partien im Überblick:

Mittwoch, 18.07.2012
18.00 Uhr: SSC Teutonia I – BW Spandau
19.50 Uhr: SC Gatow I – SSC Teutonia II

 

Donnerstag, 19.07.2012
18.00 Uhr: SC Staaken I – FC Spandau 06
19.50 Uhr: Spandauer Kickers – SC Staaken II

Freitag, 20.07.2012
18.00 Uhr: SC Siemensstadt – SW Spandau
19.50 Uhr: 1.FFV Spandau – SC Alemannia 06

Samstag, 21.07.2012
15.00 Uhr: SF Kladow – Galatasaray Spandau
16.50 Uhr: Spandauer SV – FK Srbija

 

Berliner Pokalsieger der unteren und zweiten Mannschaften: SSC Teutonia II.

Berliner Pokalsieger der unteren und zweiten Mannschaften: SSC Teutonia II. Foto: Homepage SSC Teutonia

Viertelfinale

Dienstag, 24.07.2012
18.00 Uhr: Sieger Mittwochsspiele
19.50 Uhr: Sieger Donnerstagsspiele

Mittwoch, 25.07.2012
18.00 Uhr: Sieger Freitagsspiele
19.50 Uhr: Sieger Samstagsspiele

Halbfinale (Freitag, 27.07.2012)
18.00 Uhr: Gewinner Viertelfinale Dienstag
19.50 Uhr: Gewinner Viertelfinale Mittwoch

 

Finale und Spiel um Platz 3 (Sonntag, 29.07.2012)

11.00 Uhr: Spiel um Platz 3
13.00 Uhr: Endspiel

Patrick Rein

Endstation Halbfinale

Deutschland verpasst durch eine 1:2 Niederlage gegen Italien den Finaleinzug

Es gibt Geschichten die wiederholen sich immer wieder. England kann keine Elfmeterschießen gewinnen, Portugal keine Titel und Deutschland bei großen Turnieren nicht gegen Italien. Dabei hatten es dieser deutschen Mannschaft alle zugetraut und auch der bisherige Verlauf der Europameisterschaft ließ die Hoffnung auf den ersten Titel seit 16 Jahren weiter aufkeimen.

Dieses Mal hatte Jogi Löw und sein Team kein glückliches Händchen.

Dieses Mal hatte Jogi Löw und sein Team kein glückliches Händchen. Fotos (3): Patrick Rein

Balotelli als Spielverderber

Doch trotz aller guten Vorzeichen lief an diesem Abend nichts. Jogi Löw erwischte mit seinen Personalwechseln dieses Mal kein glückliches Händchen und viele vor den Fernsehgeräten fragten sich schnell wieso die gegen die Griechen stark aufgespielten Reus und Schürrle von Podolski und Kroos ersetzt wurden. In der Anfangsphase noch mit einer couragierten Leistung patzen auch die bisher überzeugenden Badstuber und Hummels, was Balotelli eiskalt bestraft. Ausgerechnet auch noch der Antiphatieträger, hätte uns nicht wenigstens Pirlo aus dem Turnier kicken können? Und bis dato war gerade die Chancenverwertung keine Stärke der Italiener. Gestern hingegen schon.

Das Warten hat zumindest auf der Zitadelle ein Ende, das Warten auf einen Titel.

Das Warten hat zumindest auf der Zitadelle ein Ende, das Warten auf einen Titel hingegen nicht.

Finale ohne Deutschland

Ab jetzt geht es – wieder mal – ohne deutsche Beteiligung um den Europameistertitel. Dennoch sollte man nicht wieder gleich in alte Tugenden verfallen und alles schlecht reden. Die deutsche Mannschaft hat eine makellose Qualifikation gespielt, sich mit neun Punkten in der „Todesgruppe“ durchgesetzt und gegen Griechenland überzeugt. Gestern fehlten die Nerven. Gerade die Bayern-Spieler schienen sogar Angst vorm erreichen eines Finales zu haben, wo man dann hätte wieder nur den Zweiten Platz erreichen können.

Die Fans als auch die deutsche Mannschaft machen sich auf den Heimweg.

Die Fans als auch die deutsche Mannschaft machen sich auf den Heimweg.

Historisches Ende?

Am Sonntag kann hingegen Fußball Geschichte bei einer Europameisterschaft geschrieben werden: Denn mit Spanien kann es erstmals eine Mannschaft schaffen den Titel zu verteidigen oder aber Italien wird zum zweiten Mal nach 1968 Europameister. In Spandau ist das Fußballfieber vorerst beendet und wie schon mit dem Abstieg von Hertha BSC in die zweite Liga hätte das Ende dabei erfreulicher sein können. In der kommenden Saison wird unser Bezirk jedoch gleich mit fünf Mannschaften, dem FC Spandau 06, den Sportfreunden Kladow, dem SSV, dem SSC Teutonia und Galatasaray Spandau in der Landesliga vertreten sein. Bei allem Frust und Enttäuschung bleibt Fußball weiterhin nur eins: Die schönste Nebensache der Welt.

Patrick Rein

Teutonia II erreicht Pokalfinale

Die 2. Männermannschaft hat am Mittwochabend mit einem klaren 5:1 Sieg das Finale im Berliner Pilsner-Pokal der unteren Mannschaften erreicht

Auf dem Kunstrasenplatz im Stadion Hakenfelde kam es im Halbfinale zum Aufeinandertreffen zwischen dem SSC Teutonia II und der Mannschaft vom BFC Alemania 90 Wacker II aus Reinickendorf. Beide Teams spielen jeweils in verschiedenen Staffeln der Kreisliga, was ein ausgeglichenes Spiel auf Augenhöhe erwarten ließ.

Teutonia gegen Wacker im Berliner Pokal

Die Gäste hatten im Pokalhalbfinale dem SSC Teutonia II nur wenig entgegenzusetzen. Foto: Patrick Rein

Paukenschlag zum Anfang

Doch der Gastgeber schien von Beginn an nichts anbrennen lassen zu wollen und startete couragiert und offensiv in die Partie. Diese Einstellung wurde belohnt und bereits nach 20 Minuten stand es nach einem fulminanten Distanzschuss 3:0 für das Team von Trainer Thomas „Kiwi“ Schröder. Anstatt das Ergebnis jedoch zu verwalten, ging es beständig weiter Richtung Gästetor woraus das klare und mittlerweile deutliche 4:0 resultierte. Jedoch konnte die Alemania kurz vor der Halbzeit eine der wenigen zugelassenen Chancen der sonst konzentriert agierenden Abwehr zum 4:1 Anschlusstreffer verwerten.

Flutlichtspiel in der zweiten Halbzeit

Teutonia gegen Wacker Zuschauer

Zahlreiche Zuschauer auf dem Kunstrasenplatz im Stadion Hakenfelde. Foto: Patrick Rein

Die deutliche Führung brachte Sicherheit ins Spiel der Spandauer, ließ aber auch insgesamt das Niveau der Partie etwas absinken. Mittlerweile war auch das Flutlicht aktiviert, welches auf dem Rasenplatz nicht vorhanden ist und wohl zu dem Spielort ohne Tribüne führte. Auf dem Platz gab es jetzt deutlich weniger Torchancen, dafür wurde es härter wenn auch nicht unfair. Das Schiedsrichtergespann hatte trotz einiger fragwürdiger Entscheidungen die Partie durchaus in Griff, dennoch haderten gerade die Gäste immer mehr mit den Unparteiischen. Schon ein wenig unverständlich, denn gerade an den ersten drei Toren waren lediglich mannschaftliche Unzulänglichkeiten Schuld, die kaltschnäutzig bestraft wurden.

Teutonia gegen Wacker Mannschaft

Die Teutonen feierten nach Abpfiif den Finaleinzug. Foto: Patrick Rein

Platzverweis und Elfmeter

Während die Gästefans ihr letztes Knallzeug von Sylvester loswerden wollten – was zu einer kurzen Diskussion der Spielleitung mit den Mannschaftsverantwortlichen führte – wurde es auf dem Platz nur noch ein Mal etwas hitziger: In der 90. Minute konnte ein Konter der Teutonen nur noch durch eine Notbremse unterbunden werden. Auf den unumstrittenen Platzverweis als auch den darauf verwandelten Elfmeter folgte nur noch der Abpfiff und ausgelassene Freude bei Mannschaft und Fans. Mit einem 5:1 zieht Teutonia II somit ins Pokalfinale des Berliner Pilsner-Pokals der 2. und unteren Mannschaften ein. Gratulation!

Patrick Rein