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Malerei

Eine Ausstellung von Marianne Drefs

Pinsel und FarbenUnter den schlichten Titel Malerei hat Marianne Drefs ihre neueste Ausstellung gestellt und zeigt dabei Bilder in farbenfroher Lebensfreude und wohltuender Harmonie. Mit dem wachen Blick der Künstlerin lässt sie sich immer wieder inspirieren und bringt somit nicht nur Farben sondern sehr viel Gefühl auf die Leinwand. Der Eintritt ist frei.

Ausstellungszeitraum

02. bis 27. September 2013
Montag – Freitag von 11.00 bis 20.00 Uhr
Samstag von 10.00 bis 14.00 Uhr

Wo?

Stadtbibliothek Spandau
Carl-Schurz-Straße 13
13597 Berlin

Unter Bäumen gelesen

Quelle: www.webprinter.de

Unter diesem Titel gestaltet die Autorengruppe im Freundeskreis der Stadtbibliothek Spandau e.V. seine diesjährige Herbstlesung. Die beliebte Lesung stimmt in wohltuender Weise ein, auf die Atmosphäre der „kürzeren“ Tage und bei Spaziergängen vorbei an buntem Laub.

Zeit: Freitag, 19. Oktober 2011 um 19 Uhr

Ort: Stadtbibliothek Spandau – Hauptbibliothek
Lesecafé, Ebene 2, barrierefrei
Carl-Schurz-Str. 13
13597 Berlin

Eintritt frei!

Urlaubsfeeling im Open Air Kino Spandau

Vorurteile und ein falscher Italiener in einem Film von Olivier Baroux

Umstrittenes Handelsgeschäft- Geheimer Panzerdeal: Vor mir sitzt eine Dame und ließt die Schlagzeilen im Handesblatt. Im orangen Liegestuhl, mit einer breiten Stola zugedeckt, studiert sie ihre Zeitung. Hier und da stehen Gruppen älterer Spandauer umher, unterhalten sich, das erste Bier in der Hand, ein Eis. Im Innenhof der Bibliothek Spandau wartet alles auf den Film.

Das Tor zum Innenhof der Bibliothek, Filmplakate weisen auf die nächsten Vorstellungen hin

Das Tor zum Innenhof der Bibliothek. Filmplakate weisen auf die nächsten Vorstellungen hin

Hier ist wieder Open Air Kino vom Kulturhaus angesagt. „Fasten auf Italienisch“, steht heute auf dem Programm. Zuvor aber lässt es sich jeder in der entspannten Atmosphäre des Innenhofes gutgehen. Liegestühle, die mit Efeu bewachsenen Mauern und die Musik lassen einen fast an Urlaub denken. Nur noch der Sand unter den Stühlen fehlt. Die Damen erscheinen in Sommerkleidern, jetzt um 21 Uhr 15 sind natürlich kaum Kinder anwesend. Den Großteil des Publikums stellen Paare über 40, aber auch ein paar Jüngere haben sich hierher verirrt. Eine Frau in roter Bluse kostet die Open-Air-Suppe, heute eine Tomaten-Kokos-Suppe, mit Kräutern aus dem eigenen Garten, wie Kino-Chef Roman Colm betont. Vor der eigentlichen Vorstellung, wird das Publikum persönlich begrüßt. Alle Teammitglieder werden mit Namen vorgestellt und der Weg zu den Toiletten im Kulturhaus erklärt. Der Chef trägt heute eine karierte, grüne, kurze Hose zu einem schwarzen Polohemd und ein leuchtend oranges Schlüsselanhängerband um den Hals. „Ich dachte wir könnten jetzt schon um 21:15 Uhr anfangen“, erklärt er seinen Gästen. Aber leider sei es noch ein wenig hell. Die Besucher bewundern den klaren blauen Himmel mit einigen kleinen Schäfchenwolken. Um die Helligkeit zu überbrücken, sehen die Spandauer zunächst einmal Werbung anderer Filme, die ebenfalls im Kulturhaus laufen.

 

Die Bilder auf der großen Leinwand sind zu Anfang noch schlecht zu erkennen, es ist zu hell

Die Bilder auf der großen Leinwand sind zu Anfang noch schlecht zu erkennen, es ist zu hell

Besonders „Das Labyrinth der Wörter“, sticht heraus und scheint einen weiteren Besuch wert. Nach acht vorgestellten Filmen ist es dann aber auch genug. Um fünf vor zehn beginnt endlich der Film.

Fasten auf Italienisch

Dino Fabrizzi (Kad Merad) ist ein erfolgreicher Maserati-Verkäufer. Er lebt in Nizza und ist Italiener. Seine Kollegen lieben ihn, sein Chef liebt ihn, seine Freundin liebt ihn, seine Eltern lieben ihn. Nur sind seine Eltern Algerier mit französischem Pass, die in Marseille leben und glauben, dass er in Rom arbeitet. Während seine Kollegen glauben, er führe am Wochenende nach Rom um seine Familie zu besuchen. In Wirklichkeit bleibt er in Frankreich. Als sein Vater jedoch einen Herzinfarkt bekommt und den Ramadan nicht mitmachen darf, bittet er seien Ältesten, diese Aufgabe für ihn zu übernehmen. Mourad Ben Saoud (so sein richtiger Name), hat mit vierzehn das einzige mal am Ramadan teilgenommen und schon am zweiten Tag die Zahnpasta geschluckt und nicht mehr ausgespuckt. Versprochen ist jedoch versprochen, und so versucht der goldkettchentragende Dino in Maßschuhen, den Islam wiederzuentdecken und den Ramadan einzuhalten. Mit rituellen Waschungen und fünfmaligem Beten, nichts essen zwischen Sonnenaufgang und -untergang und : Ohne Sex, denn er ist ja nicht verheiratet. Das diese Gratwanderung, des vermeindlichen Katholiken, nicht lange gut geht ist klar. Der Film wirkt noch authentischer, wenn man weiß, dass Kad Merad tatsächlich ein in Algerien geborener Franzose ist.

Trotzdem der Zuschauer zum Schluss mit einem Happy End befriedigt wird, Mourad aus Algerien wieder nach Frankreich geholt wird, seine Familie ihm verzeiht, und er seine Traumfrau, wie in einem richtigen Hollywoodstreifen, natürlich bekommt, bleibt ein schaler Geschmack im Mund.

Die Zuschauer warten entspannt in ihren Liegestühlen

Die Zuschauer warten entspannt in ihren Liegestühlen

Während die Spandauer den Innenhof durch das große Bogentor wieder verlassen, die Turmuhr des Rathauses fünf vor zwölf zeigt und am Himmel jetzt vereinzelte Sterne zu bewundern sind, mag sich einer Fragen, warum ein in Frankreich geborener Mann, lieber eine erfundene Identität als Italiener annimmt, als sich als Araber zu erkennen zu geben, in der festen Überzeugung, nur so einen guten Job zu bekommen. Vorurteile und Integration in Europa, ein gutes Thema zum Nachdenken, nach einer unterhaltsamen Komödie, vor toller Kulisse.

Kirsten Stamer

52. Vorlesewettbewerb in der Stadtbibliothek Spandau

Laetitia Ehler kommt weiter und vertritt „unsere Stadt“

Der Raum in der Stadtbibliothek Spandau ist gut besucht. Mucksmäuschenstill beobachten die Eltern und Geschwister die jeweiligen Vorleser. Lucienne Fadenie von der Grundschule Siegerland kennt sich aus in ihrem Buch, „Der 7. Sonntag im August“. Die Hände im Schoß gefaltet, ließt sie souverän vor wie die Protagonistin des Buches ihr Wunscharmband in dem Körbchen ihres Hundes wiederfindet. Zwölf Mädchen und Jungen aus der sechsten Klasse haben sich heute, am Donnerstag,

Die Jury lauscht konzentriert jedem Vorleser

Die Jury lauscht konzentriert jedem Vorleser

dem 7. April, zum Bezirksentscheid des 52. Vorlesewettbewerbs des Deutschen Buchhandels eingefunden. Mit „Emil und die Detektive“, „Die Drei ???“ und „Momo“ wurden bekanntere Stücke vorgetragen, aber auch Bücher wie „Die Schrecklichsten Mütter der Welt“ oder „Dirk und Ich“ begeisterten die Zuhörer. In letzterem, vorgetragen von Ole Siebert, ging es um ein Geburtstagsspiel im Dunkeln, bei dem nach und nach, in Kettenreaktionen, alle Kinder aus ihren Verstecken oder von Schränken fielen. Der lebhafte Vortrag entlockte den Zuhörern das ein oder andere Schmunzeln. Paula Brämick verursachte Belustigung, als die Hauptperson ihres Buches „Flavia de Luce – Mord im Gurkenbeet“ den Toten eben im Gurkenbeet fand, sich über und über mit Lehm beschmierte und darauf hin ausgelassen fluchte, was von Paula mit viel Enthusiasmus vermittelt wurde.

Nach der ersten Vorleserunde, bei der jedes der zwölf Kinder drei Minuten Zeit hatte um eine Stelle aus seinem Lieblingsbuch zu präsentieren, zog sich die Jury, bestehend aus Buchhändlern, Lehrern und Vertretern der Jugendbibliothek, zurück um fünf Vorleser auszuwählen die nun mit einem Fremdtext auf Herz und Nieren geprüft werden sollten. Außerdem in der Jury: Vera Knauer, die Bezirkssiegerin des letzten Jahres. Weiter als bis zum Landesentscheid in Berlin hatte sie es im letzten Jahr jedoch auch nicht geschafft.

Bildungsstadtrat Gerhard Hanke überreicht die Urkunde an Laetitia Ehler

Bildungsstadtrat Gerhard Hanke überreicht die Urkunde an Laetitia Ehler

Ihrer Meinung nach, weil sie zu viel auf dem Stuhl herumgewackelt habe. „Der Stuhl gefiel mir nicht. Also habe ich immer rumgezappelt und alle haben mir Zeichen gegeben, ich solle doch stillhalten.“ Das regt dann natürlich noch mehr auf. Trotzdem durfte sie dieses Jahr zusammen mit den Großen entscheiden, wer diesmal nach Berlin geschickt wird. Zum Vorlesen des Fremdtextes wurden dann noch Ole Siebert, Enrik Vandieken, Laetitia Ehler, Kira Grammel und Eylül Kaplan ausgewählt. Das Buch „Das Geheimnis von Summerstone“ war mit vielen englischen Begriffen und Namen eine weitere Herausforderung an die Kinder. Der vorzulesende Teil handelte von einem Mädchen, welches solche Angst vor Insekten und Spinnen hat, dass es nicht ohne Schleier aus dem Haus geht, nur unter Moskitonetzen schläft und nicht zu anderen Kindern zu Besuch geht, wenn das Haus nicht vorher von einem Kammerjäger ausgeräuchert wurde. Nach einer weiteren Besprechung der Jury konnte Bildungsstadtrat Gerhard Hanke dem Sieger die Urkunde überreichen. Laetitia Ehler von der Hans-Carossa Oberschule konnte die Zuhörer überzeugen. Man habe es sich nicht leicht gemacht, erzählte der Bildungsstadtrat, er sei froh, nicht die Entscheidung treffen zu müssen. Seiner Meinung nach sei „wer hier angekommen ist, ohnehin schon ein Sieger“. Man habe entschieden, dass Laetitia „unsere Stadt Spandau im fernen Berlin“ vertreten solle.

Nun steht für sie das Treffen mit den Bezirkssiegern in Berlin an und vielleicht wird Laetitia es ja sogar bis zum Bundesentscheid in Frankfurt am Main im Juni schaffen. Wir drücken die Daumen!

Kirsten Stamer

Vergehendes und Bleibendes



Die Landschaft vor allem jedoch die Architektur hat es Kirsten Wöstmann angetan. Mit dem Bewusstsein des Vergänglichen hat sie Momente eines Augenblickzustandes mit ihrer Kamera festgehalten. Die so entstandenen kunstvollen Fotografien sind im Oktober im Lesecafé der Stadtbibliothek in der Altstadt Spandau ausgestellt. Wir laden herzlich ein.
Eintritt frei

Zeit: 4. Oktober bis 28. Dezember 2011
Montag, Mittwoch, Freitag von 11 bis 20 Uhr
Dienstag, Donnerstag von 11 bis 18 Uhr
Samstag von 10 bis 14 Uhr


Die Kraft der Farben

Quelle: www.webprinter.de

Die Ausstellung der Berliner Künstlerin Gisela Schmidt entführt in eine vielseitige, kräftige Farbenwelt aus Öl, Acryl, Aquarell und Pastell. Ihre facettenreichen Werke zeigen ein ganz persönliches Portrait der Hauptstadt, aber auch malerische Darstellungen von Flora und Fauna. Die Vielseitigkeit von Motiven und Techniken ist im Lesecafé in der Bezirkszentralbibliothek Spandau im September zu bestaunen.

Eintritt frei

Zeit: 5. bis 30. September 2011
Montag, Mittwoch, Freitag von 11 bis 20 Uhr
Dienstag, Donnerstag von 11 bis 18 Uhr
Samstag, von 10 bis 14 Uhr

Vernissage: Dienstag, 06. September 2011 um 18 Uhr

Ort: Stadtbibliothek Spandau
Lesecafé (Ebene 2, barrierefrei)
Carl-Schurz-Str. 13
13597 Berlin