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Der Wilhelmstädter beherrscht sein Handwerk

Praktische Broschüre voll mit Handwerk

Cover - Wilhelmstädter HandwerkerDie Spandauer Wilhelmstadt und ihre Geschäftsstraßen sind bekannt für die vielfältige und interessante Mischung aus kleinen Geschäften und Unternehmen mit unterschiedlichsten Angeboten. In vielen Läden lassen sich noch heute qualitativ hochwertige und von Hand gefertigte Produkte finden. Besonders interessant ist es dann auf die längjährige Geschichte des jeweiligen Handwerks zurückblicken zu können.

Bezirksstadtrat Carsten Röding zum „Wilhelmstädter Handwerker“:

„Die große Anzahl an Handwerken und die lange Tradition der Wilhelmstadt als Standort des Ladenhandwerks waren für das Geschäftsmanagement Wilhelmstadt der Anlass eine Broschüre zu erarbeiten, die die große Vielfalt des ansässigen Handwerks übersichtlich darstellt. Und natürlich die Suche nach bestimmten Firmen oder Angeboten erleichtert.“

Bei mehr als 80 Handwerkern in der Wilhelmstadt, sowie im Stadtteilladen (Adamstraße 39) und digital unter www.wilhelmstadt-bewegt.de ist der praktische Einkaufsführer für den Bezirk erhältlich.

Sie wollen mit Ihrem Unternehmen im nächsten „Wilhelmstädter Handwerker“ präsent sein? Dann melden Sie sich.

Vom Suchen und Finden der richtigen Ausbildung

Mehr Ausbildungsplätze in Berliner Unternehmen

Ausbildung: der königliche Weg

Viele Branchen suchen vergebens nach den richtigen Fachkräften © Rainer Sturm / PIXELIO

Trotz zwei aufeinanderfolgenden Finanzkrisen und einer unsicheren internationalen Konjunktur, mangelt es in Deutschland immer mehr an Fachkräften. Bundesweit gab es im Jahre 2011 538.200 Bewerber auf 519.600 Stellenangebote: So nah lagen Angebot und Nachfrage lange nicht mehr beisammen. Auch in Berlin suchen Unternehmen händeringend nach jungen und ausgebildeten Fachkräften und finden oft nicht, was sie suchen. So blieben seit 2010 in Berlin und Brandenburg rund 1.700 Ingenieursstellen vakant. Jetzt, da die Baby-Boom-Generation alt genug ist, um in Rente zu gehen, bangen die Personalabteilungen um den Nachwuchs. Denn immer weniger junge und fachkompetente Arbeitskräfte rücken als Ersatz auf den Arbeitsmarkt nach. Selbst wenn jede Branche individuell betroffen ist, kommt es beim Einstellen immer häufiger zu Engpässen. In der Handelsbranche zum Beispiel suchten 19,5% der Berliner Unternehmen letztes Jahr vergeblich nach Fachpersonal. Auch das Gastgewerbe ist stark betroffen und 56,4% der Berliner Gaststätten sehen den Mangel an Fachkräften als das größte Risiko für ihr Unternehmen.

Ausbildung: Der königliche Weg

Berliner Unternehmen bieten immer mehr Ausbildungsplätze an © Anton Porsche / PIXELIO

Ausbildungsplätze: Eine Lösung für die Zukunft

Da es an Fachkräften mangelt, bieten Berliner Unternehmen immer mehr Ausbildungsplätze an, um schon nach der Schule bei Schulabgängern für ihr Unternehmen zu werben. Die Situation ist in Fachbereichen wie Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (die sogenannten MINT-Bereiche) sogar so angespannt, dass ein Drittel der befragten Berliner Unternehmen nach Studienabbrechern suchen, um Ihnen eine Ausbildung anzubieten. Ausbildungsplätze sind nicht nur ein Weg die richtigen Kompetenzen zu erwerben, sondern auch ein Mittel den Altersdurchschnitt innerhalb des Unternehmens drastisch zu senken. Denn bemüht sich ein Unternehmen nicht um Nachwuchs, so steigt der Altersdurchschnitt der Mitarbeiter stetig an.  Folglich sind Motivation und Innovation Mangelerscheinungen die einem Unternehmen das effektive Arbeiten erschweren, zwei ausschlaggebende Fähigkeiten für nachhaltiges Wachstum.

Ausbildung: der königliche Weg

Mit dem Ausbildungswegweiser die richtigen Ansprechspartner für die richtige Ausbildung finden © Benjamin-Thorn / PIXELIO

Der Spandauer Ausbildungswegweiser

Trotz der vielen neuen Ausbildungsplätze bleibt die Ausbildungssituation in Berlin für Unternehmen überschaubar. Verbandszahlen zufolge gab es im Juli 7.608 Ausbildungsbewerber für 4.826 Ausbildungsplätze. Damit sich Schüler nach der Schule richtig orientieren können um die passende Ausbildung zu finden, hat das Jugendamt im Jahre 2011 einen Ausbildungswegweiser herausgebracht. Dieser Wegweiser informiert über die Möglichkeiten und Ansprechpartner in Spandau die beim Übergang von der Schule in das Arbeitsleben aktiv mithelfen können. Zum Thema Ausbildungsplätze findet man dort alles, was man benötigt: Was gibt es für Ausbildungsberufe? Wo kann man nach Ausbildungen suchen? Welche Ansprechpartner stehen Ausbildungsbewerbern in Spandau zur Verfügung? Doch nicht nur das Thema Arbeitssuche steht hier im Vordergrund, sondern auch die Berufsorientierung. Einen Ausbildungsplatz finden ist nämlich schön und gut, die richtige Berufswahl zu treffen ist oft schwer. Zudem ist auch die Aufgabe der Berufsorientierung die Zukunft des Berliner Arbeitsmarktes so zu gestalten, dass es keinen Fachkraftmangel mehr gibt und den Schülern, in Anbetracht Ihrer Wünsche und Gaben, einen angenehmen Weg in die schwachbesetzten Branchen zu vermitteln.

Quellen: Der Tagesspiegel/Berlin Maximal N°09/12 „Spezialisten sind rar“ (S18/19)
                  FAZ Nr°203 Unternehmen entdecken die Hauptschule (S14)

 

„Das Soziale, Gesunde und Internationale Spandau“ 2012

Mehr als 60 Teilnehmer und 80 Infostände

Mehr als 60 Teilnehmer und 80 Infostände © Souza / PIXELIO

Mehr als 60 Teilnehmer und 80 Infostände

Am Samstag den 8. September findet von 11:00 Uhr bis 17:00 Uhr die Veranstaltung „Das Soziale, Gesunde und Internationale Spandau“ auf dem Spandauer Marktplatz statt. Die Veranstaltungsreihe erzielt schon seit mehreren Jahren einen wahren Erfolg. Auch dieses Jahr werden daher neben den Dienststellen des Bezirksamts über 60 Verbände, Organisationen, Firmen und Gruppen an der Veranstaltung teilnehmen. Mehr als 80 Aktionsstellen und Infostände werden die Besucher über die verschiedenen Angebote informieren. Bezirksbürgermeister Helmut Kleebank wird auch vor Ort sein und wird sich ab 12:30 Uhr ca. 90 Minuten lang den Marktplatz anschauen. Für weitere Informationen steht die Rufnummer des Ehrenamtsbüros/Zentraler Veranstaltungsdienst unter der Rufnummer 90279 3318 oder per E-Mail (ehrenamtsbuero@ba-spandau.berlin.de) zur Verfügung.

Bezirksbürgermeister Helmut Kleebank betont:

„Ich bin fest davon überzeugt, dass die seit vielen Jahren aus dem Spandauer Veranstaltungskalender nicht mehr wegzudenkende Veranstaltung „Das Soziale, Gesunde und Internationale Spandau“ auch in diesem Jahr mit der gewohnten Vielfalt der unterbreiteten Angebote wieder eine große Anzahl interessierter Mitbürgerinnen und Mitbürger auf den Spandauer Marktplatz ziehen wird. Die Angebote sind generationsübergreifend und ich bin sicher, dass wirklich für jeden Besucher etwas interessantes dabei ist und kein Besucher den Spandauer Marktplatz enttäuscht verlassen wird“