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Auch schwimmen gehört zur Bildung

Auf der zweiten Station der diesjährigen Bildungstour besuchte Bezirksbürgermeister Helmut Kleebank den renommierten Verein „Wasserfreunde Spandau 04“

Normalerweise stehen Schulen auf dem Programm der Bildungstour des Bürgermeisters. Daher stand beim Besuch der Wasserfreunde Spandau 04 das Kita- und Schulschwimmen im Vordergrund. Bereits seit 10 Jahren existiert das erfolgreiche Projekt des Vereins „Früher – Schwimmen – Lernen“.  Kindergartenkinder im Alter von 4 bis 6 Jahren und Schulkinder bis zur zweiten Klasse haben hier die Möglichkeit, das Schwimmen zu erlernen.

Auch heute wollen die "Spandauer" in der Wasserball-Bundesliga wieder den Gegner aus Duisburg "nass" machen.

Auch heute wollen die „Spandauer“ in der Wasserball-Bundesliga wieder den Gegner aus Duisburg „nass“ machen.

Grenzen erreicht

Es werden rund 800 Kinder, zusätzlich zu den über 3000 Vereinsmitgliedern, aus insgesamt 69 Kitas und Horten – hauptsächlich aus den Bezirken Spandau und Charlottenburg – betreut. Mit vereinseigenen Bussen werden die Kinder an der Kita bzw. Schule abgeholt und zur Schwimmhalle gefahren. Der Verein ist hiermit an seiner Kapazitätsgrenze angekommen und ist auf zusätzliche Wasserflächen, die das Land Berlin über die Berliner-Bäder-Betriebe zur Verfügung stellt, angewiesen. Ebenso erwähnenswert ist in diesem Zusammenhang eine vor einigen Jahren ins Leben gerufene Stiftung, die das Projekt seit 2010 mit einer jährlichen Geldspende für sozial benachteiligte Berliner Kinder unterstützt, um auch denen die Teilnahme am Schwimmunterricht zu ermöglichen.
Zudem arbeitet der Verein gezielt mit Kindern mit Migrationshintergrund, um so den Grundstein zu legen, dass gerade diese Kinder sich mit dem Schwimmen und allgemeinen Sport vertraut machen.

Um so mit dem Ball in der Hand schwimmen zu können, muss früh mit der Schwimmausbildung begonnen werden.

Um so mit dem Ball in der Hand schwimmen zu können, sollte früh mit der Schwimmausbildung begonnen werden. Fotos (2): Patrick Rein

Rekordmeister Wasserball

Bekannt ist der Verein durch unzählige Titel im Wasserball. Zwar spielen die Wasserfreunde seit Jahren nicht mehr in Spandau sondern sind in die Schöneberger Schwimmhalle am Sachsendamm umgezogen, wo sie auch heute um 16 Uhr in der Wasserball-Bundesliga auf den punktgleichen ASC Duisburg treffen. Auch die Geschäftsstelle befindet sich mittlerweile in der Hanns-Braun-Straße in Charlottenburg. Darüber hinaus wird die Trainingsstätte des Vereins von den Sportlerinnen und Sportler der Poelchau-Oberschule, einer Eliteschule des Sports, genutzt und bietet zudem zahlreiche Schwimmkurse in den Sommerferien an. Doch die Wasserfreunde zählen sich zu Spandau und leisten in diesem Zusammenhang viel für den Bezirk – wie beispielsweise der Schwimmausbildung. Bezirksbürgermeister Kleebank hierzu: „Die alljährlich veröffentlichten Zahlen der Nichtschwimmer und verunglückten Kinder durch Ertrinken sind Anlass genug, das unentgeltliche Schulschwimmen bereits ab der ersten Klasse zu integrieren. Darüber hinaus wird so die körperliche Entwicklung der Kinder frühzeitig gefördert und entwickelt.“

Patrick Rein

Spandau wird olympisch

Anlässlich des diesjährigen Spandauer Altstadtsommers und der Olympischen Spiele in London wird auf dem Spandauer Markt ein Olympisches Sportfest statt finden. Termin hierfür ist Samstag, der 28.07.2012. Ab 10.00 Uhr heißt es dann „mögen die Spiele beginnen“, das Ende ist für 16.00 Uhr geplant. Zahlreiche Sportvereine präsentieren sich und ihre Arbeit und laden zum sportlichen Mitmachen ein. Sport ist gut für Körper und Seele und bei dieser Veranstaltung sogar gut für das „Portemonnaie“. Der Sportpark BUDOKAN stellt Spinning-Räder zur Verfügung und für jeden erfahrenen Kilometer sepndet die Sparkasse Berlin 1 € für das Projekt „Raum für Kinderträume“. Der erradelte Betrag wird um 16.00 Uhr von Jens Haupt (Berliner Sparkasse) an den Spandauer Bezirksstadtrat Carsten Röding übergeben.

Wer ist dabei?

  • Bogenschützen von Aalemann Berlin
  • Segel-Club Nordstern Spandau
  • Berliner Turnerschaft (Gruppe Haselhorst)
  • Sport-Hasen-Spandau e.V.
  • Berlin Dragons
  • VfV-Spandau
  • SG-Siemens Berlin
  • Märkischer Ruderverein
  • Wasserfreunde Spandau 04

Wasserfreunde holen ersten Punkt in der Champions League

WF Spandau

Die Wasserfreunde Spandau holen den ersten Punkt in Novi Sad. Foto (Archiv): Lars Wöllnitz

Die schlechte Nachricht zu Erst: Die Wasserballer der Wasserfreunde Spandau warten in der  Champions League weiter auf den ersten Sieg. Aber die gute Nachricht lautet: Nach einer starken Leistung bei Serbiens Vizemeister VK Vojvodina Novi Sad holten die Spandauer durch ein 6:6 (2:1, 1:3, 1:2, 2:0) den ersten Punkt. Die Gäste liefen lange Zeit einem Rückstand hinterher, konnten erst eine halbe Minute vor dem Ende ausgleichen. Damit können sich die Wasserfreunde weiterhin Hoffnungen auf das Weiterkommen machen. Nach der knappen Auftaktniederlage (8:9) gegen den kroatischen Rekordmeister JUG Dubrovnik bleiben die Havelstädter weiter auf Platz drei und spielen in zwei Wochen gegen den Tabellenführer HAVK Mladost ZAGREB.

In der Wasserball Bundesliga ging es bislang nicht ganz so eng zur Sache. Nach drei Spielen stehen die Spandauer nach deutlichen Siegen an der Tabellenspitze. Am Samstag (16 Uhr) ist die SG Waspo Hannover zu Gast. Die Niedersachsen haben erst zwei Spiele auf dem Konto und konnten eines davon gewinnen. Die Favoritenrolle geht hier, anders als in der Champions League, klar an Gastgeber Spandau.

Lars Wöllnitz

E-Mail: sportnews@mein-spandau.info

Wasserfreunde Spandau setzen Siegesserie fort


2. Spieltag, Wasserball Bundesliga

Die Wasserfreunde Spandau haben ihre Siegesserie in der Wasserball Bundesliga eindrucksvoll fortgesetzt. Mit 21:5 (7:1, 2:1, 5:3, 7:0) siegte der Rekordmeister beim SV Würzburg 05.

Frühe Entscheidung

Alles andere als ein Sieg beim Tabellenvorletzten Würzburg wäre eine große Überraschung gewesen, doch zunächst lag Spandau mit 0:1 in Rückstand. Dann übernahmen die Gäste jedoch die Führung und setzten sich bis zum Ende des ersten Viertels bereits auf 7:1 ab. Der Vorletzte aus Würzburg hielt bis zum letzten Viertel besser mit, konnte den Rückstand gering halten. Entschieden war das Spiel dennoch und so machte die Gastgeber gegen Ende der Partie auf und bot Spandau Platz zum Kontern. Die Angriffe spielten die Wasserfreunde gut aus und bauten die Führung auf 21:5 aus.

WF Spandau - Würzburg

Die Wasserfreunde Spandau (rechts) sicherten sich den dritten Saisonsieg. Foto: Lars Wöllnitz

Defensive noch ausbaufähig

Für Spandau war es der dritte Sieg im dritten Spiel und eine Frage stellt sich bereits früh in dieser Saison: Sind die Wasserfreunde auf dem Weg zur nächsten Meisterschaft überhaupt aufzuhalten? Mit der überragenden Torausbeute von 57 Treffern steht der Rekordmeister an der Tabellenspitze. Lediglich die Defensive ist angesichts der 14 Gegentreffer noch ausbaufähig. Auf nationaler Ebene scheint es derzeit keine ernsthafte Konkurrenz zu geben.

Mittwoch der nächste Härtetest in der Championsleague

Anders im internationalen Wettbewerb: In der Championsleague verloren die Wasserfreunde das Auftaktspiel gegen den kroatischen Meister JUG Dubrovnik. Am Mittwoch müssen die Havelstädter nach Serbien zum VK Vojvodina NOVI SAD und brauchen hier einen Sieg, um weiter gute Chancen auf das Wieterkommen zu haben.

Wasserfreunde Spandau: Chigir – Jüngling, Bukowski (2), Schrödter (1), Schulz, Gietz (2), Politze (5), Bolovic (1), Miers, Marcovic (2), Oeler (4), Eidner (2), Stamm (2).

Lars Wöllnitz

E-Mail: sportnews@mein-spandau.info

Ohne Mühe: Wasserfreunde Spandau schlagen Potsdam


WF Spandau - OSC Potsdam

20:2 siegten die Wasserfreunde (schwarze Kappen) gegen den OSC Potsdam. Foto: Lars Wöllnitz

2. Spieltag, Wasserball Bundesliga

Saisonauftakt geglückt: Die Wasserballer der Wasserfreunde Spandau haben am Mittwochabend den OSC Potsdam mit 20:2 (4:0, 3:0, 6:2, 7:0) geschlagen und damit den zweiten Saisonsieg im zweiten Spiel eingefahren.

 

Spandau eiskalt, Potsdam harmlos

Die erste Möglichkeit des Spiels hatten die Gäste aus Potsdam, die mit einem Überraschungssieg beim SV Bayer Uerdingen (8:7) in die Saison starteten. Danach hatte Spandau das Spiel aber im Griff. Nach drei Minuten erzielte Moritz Oeler die 1:0-Führung für die Wasserfreunde, die noch vor der Pause auf 4:0 erhöhten. Nach der Pause legten die Gastgeber drei Tore nach, ließen aber auch einige gute Möglichkeiten liegen oder scheiterten am Torgehäuse. Der OSC war bis zur 15. Spielminute harmlos, aber auch die zweite gute Möglichkeit brachte keinen Erfolg. So stand beim amtierenden Meister aus Spandau die Null zur Halbzeitpause.

Stamm wird Spieler des Spiels

Dann folgte der torreichste Abschnitt der Partie, an der auch Potsdam seinen Anteil hatte. Zunächst bauten die Wasserfreunde die Führung aber weiter aus (10:0). Dann kamen die Gäste zu ihren Ehrentreffern (2:11), bevor Spandau wieder auf 13:2 davonzog. Im letzten Viertel drehten die Wasserfreunde auf und konterten die weit aufgerückten Gäste ein ums andere Mal aus. Besonders WF-Akteur Marko Stamm lief zur Höchstform auf, erzielte gleich drei der sieben Treffer und wurde zum Spieler des Spiels gekürt.

WF Spandau - OSC Potsdam

Die Spandauer zeigten sich torhungrig und erspielten sich viele gute Möglichkeiten. Foto: Lars Wöllnitz

 

Die Lage

Nach zwei Saisonspielen haben die Spandauer ihre Favoritenrolle in der Liga bestätigt und übernehmen zumindest bis zum Wochenende die Tabellenführung. Wer die Wasserfreunde auf dem Weg zur nächsten Meisterschaft stoppen kann, ist fraglich. Potsdam konnte am Mittwochabend keinen Stolperstein darstellen. Am Samstag (16.30 Uhr) geht es zum SV Würzburg, der mit einer Niederlage in die Saison startete.

 

Wasserfreunde Spandau: Tchigir – Bukowski (3), Schrödter, Schulz, Gietz (2), Politze (2), Markovic (1), Miers (1), Schlotterbeck (4), Oeler (3), Eidner, Stamm (4), Jüngling. – Trainer: Novoselic Nebosja

 

Lars Wöllnitz

E-Mail: sportnews@mein-spandau.info

Lockerer Auftaktsieg für Spandauer Wasserballer


1. Spieltag, Wasserball Bundesliga

Die Wasserfreunden Spandau starteten mit einem Sieg in die neue Wasserball-Saison. Beim SC Wedding gewann das Team von Trainer Nebojsa Novoselac klar mit 16:7 (2:2, 5:2, 3:1, 6:2). Der amtierende Deutsche Meister tat sich zu Beginn jedoch schwer.

Spandau zunächst mit Problemen

moritz oeler

Moritz Oeler steuerte 6 Tore zum 16:7-Sieg bei. Quelle: spandau04.de

Gehemmt durch das enge Schwimmbecken an der Seestrasse konnten sich die Spandauer im Derby zunächst nicht absetzten (2:2).Dabei sind die Gegebenheiten eigentlich bekannt und führten in den vergangenen Jahren zu keinerlei Problemen. „Zudem hatten wir auch das Championsleague-Spiel gegen Dubrovnik noch in den Knochen. Auch beim Gegner lagen Welten dazwischen, sodaß wir uns ersteinmal umstellen mussten“, erklärt Spandaus Teammanager Peter Röhle. Immerhin: Die Gäste fingen sich schnell und blieben im zweiten Viertel ohne Gegentor (5:2).

Spandau lässt Möglichkeiten liegen

Die Führung baute der Favorit in der Folge weiter aus und hätte sogar noch höher gewinnen können. Die Chancenverwertung der Wasserfreunde war allerdings noch verbesserungswürdig. Die besten Torschützen auf Seiten der Spandauer waren Moritz Oeler (6) und Marc Politz (5). Für die Gastgeber und Vorjahresvierten war es bereits die zweite Saisonniederlage. Spandau startet dagegen perfekt in die neue Saison. Röhle war zufrieden: „Es war der erhoffte Pflichtsieg und der erste Schritt zur Titelverteidigung.“

Mittwoch kommt  Potsdam

Bereits am Mittwoch (20 Uhr) geht es für die Wasserfreunde weiter. In der Schwimmhalle Schöneberg geht es gegen den OSC Potsdam, die überraschend mit einem knappen Sieg (8:7) beim SV Bayer Uerdingen in die Saison starteten.

 

Wasserfreunde Spandau: Tchigir, Bukowski (2), Schrödter, Schulz, Gietz, Politze (5), Markovic, Miers, Schlotterbeck, Oeler (6), Eidner, Stamm, Jüngling. – Trainer: Novoselic Nebosja

Lars Wöllnitz

E-Mail: sportnews@mein-spandau.info

Herzschlagfinale – Wasserfreunde Spandau 04 zum 31. Mal Deutscher Meister – Gratulation

9:8 beim Herausforderer ASC Duisburg

Matchwinner - Moritz Oeler

Matchwinner - Moritz Oeler

Die Wasserfreunde Spandau 04 sicherten sich beim Herausforderer ASC Duisburg mit 9:8 ( 2:2, 3:2, 2:1, 2:3) zum 31. Mal den Meistertitel im Männer Wasserball. Ein Treffer von Moritz Oeler kurz vor Schluss brachte die Entscheidung zugunsten der Spandauer.

Was war das für eine Spannung gestern Abend vor ca. 750 Zuschauern in der Ruhrmetropole. Die Duisburger trafen im vierten Finalspiel um die Deutsche Wasserballmeisterschaft wie bereits am vergangenen Samstag in ihrem letzten Angriff zum Ausgleich und in der Schlusssekunde war es wieder der 1,88 m große Torjäger Moritz Oeler, der mit seinem viel umjubelten Tor das 9:8 für das Team aus der Zitadellenstadt erzielte. Damit bescherte der aus Neustadt an der Weinstraße stammende  Oeler den Wasserfreunden mit seinem Treffer den 31. Meistertitel.

Ankündigungs-Plakat DWL Finale 2011

Ankündigungs-Plakat DWL Finale 2011

Die Mannschaftsaufstellung von Spandau:

Tchigir – Bukowski, Schroedter, Naroska 1, Kleine, Politze 5, Petrovic, Miers 1, Schlotterbeck 2, Oeler 1, Eidner 1, Stamm, Gietz.
Trainer: Novoselac.

Besondere Vorkommnisse:

Rote Karte: Arno Troost (Trainer Duisburg)
„Spieler des Tages“: Sven Rößing (Duisburg).

Die Sportredaktion gratuliert den Wasserfreunden recht herzlich zum Gewinn des 31.  Meistertitels

 

 

 

 

P.S: Ob die Fußballer aus Duisburg  mehr Glück im Fußball haben, wird sich schon an diesem Wochenende im altehrwürdigen Berliner Olympiastadion zeigen. Wir freuen uns auf das Pokalfinale, wenn es wieder heißt:  Duisburg gegen 04.

Sport vom Wochenende (23. – 25. April)

26.04.2011: Mission erfüllt und Herzlich Willkommen zurück im Fußball-Oberhaus: Hertha BSC reichte am Montagabend eine durchschnittliche Leistung beim MSV Duisburg, um den Aufstieg in die 1. Bundesliga zu sichern. Die Wasserballer der Wasserfreunde Spandau siegten im ersten Spiel des des Play-Off-Halbfinale mühelos mit 9:3 in Würzburg und sind damit weiter auf Meisterschaftskurs. Insgesamt ein erfolgreiches Oster-Wochenende aus Berliner-Sicht.

 

Wasserball:

SV Würzburg 05 – WF Spandau 04   3:9 (1:1), (0:5), (0:3), (2:0).

Ohne drei Leistungsträger und in einer flachen, heißen Halle hatte der Favorit aus Spandau im ersten Play-Off Halbfinalspiel zunächst Startschwierigkeiten. „Zu Beginn haben uns die Gegebenheiten in der Halle ein wenig Probleme bereitet“, meinte WF-Teammanger Peter Röhle. „Nach dem 1:1 im ersten Viertel lief es dann aber besser.“ Die Spandauer erzielten in den nächsten beiden Vierteln acht Tore in Folge und das Spiel war damit entschieden. „Wir haben den Gegner im Griff gehabt. Im letzten Viertel haben wir uns aber ein wenig geschohnt“, so Röhle. Die Gastgeber konnten dadurch auf 3:9 verkürzen.

In dem zweiten Spiel der Best-of-Five-Serie haben die Wasserfreunde ein Heimspiel. Mit großen Problemen rechnet Röhle aber auch diesmal nicht: „Es sollte eigentlich kein Problem werden.“ Der Finaleinzug ist fest geplant…

 

Fußball:

MSV Duisburg – Hertha BSC Berlin 0:1 (0:1).

Hertha BSC Berlin spielt in der kommenden Saison wieder erstklassig: Das Team von Trainer Markus Babbel gewann am Montagabend in Duisburg und machte damit den Aufstieg klar. Es war der Auftakt zu einer langen Nacht.


Sport von diesem Wochenende (15. – 17.4)

Kein Spandauer Sieger im Abstiegskampf: Der FC Spandau verlor sein Auswärtsspiel in Lichtenberg und der Spandauer SV spielte trotz 2:0-Führung nur Unentschieden. Im Play-Off Viertelfinale setzten sich die Wasserfreunde Spandau problemlos gegen Uerdingen durch.

Fußball:

SV Lichtenberg – FC Spandau 1:0 (0:0).

Wieder nichts: Auch im vierten Anlauf konnte der FC in der Berlin-Liga keinen Sieg einfahren und muss weiter um den Klassenerhalt zittern. Dabei war auch bei der knappen Niederlage in Lichtenberg wieder mehr drin: Das Tor zum 0:1 fiel erst in der 76. Spielminute durch Moussa Doumbia, worauf die Spandauer keine Antwort mehr fanden.

Im Abstiegskampf musste der FC Spandau eine 0:1-Niederlage hinnehmen.

Immerhin, ein kleines Trostpflaster gab es dann doch für die Spandauer: Konkurrent BFC Preussen verlor 2:5 gegen Trabzonspor, sodass den FC weiterhin ein Punkt von den Abstiegsrängen trennt.

Aufstellung FC Spandau: Kaczmarek – Niroomand, Gültekin, Krawczyk, Binting, Sun, Pitarevic (82. Rübner), Buadu, Schöwel, Weglinski, Bautzki.

Tore: 1:0 (76.) Doumbia.



Spandauer SV – SV Tasmania Gropiusstadt 2:2 (1:0).

Die Landesliga-Fußballer des SSV haben zwei Punkte verschenkt, aber im Abstiegskampf trotzdem einen Punkt gut gemacht: Konkurrent BFC Alemannia Wacker verlor 3:5 in Britz und ist damit nur noch zwei Punkte weg.

Freuen konnte sich SSV-Trainer Tik darüber aber nur begrenzt. „Wir haben den Abstand verkürzt und müssen aus den Fehlern, die wir gemacht haben, lernen.“  Ansonsten war Tick bedient: „Bis zur 50. Minute haben wir alles im Griff gehabt. Nach dem 2:0 haben wir aus irgendwelchen Gründen aufgehört Fußball zu spielen.“  

Tore: 1:0 (30.) Karatas, 2:0 (50.) Kucak, 2:1 (57.), 2:2 (77.).



Wasserball:

Wf Spandau – SV Bayer Uerdingen 31:4.

Locker in die nächste Runde: Die Spandauer Wasserballer konnten einige Leistungsträger schonen und erteilten den Gästen trotzdem eine Lehrstunde. „Es ist schon erbärmlich wie Uerdingen das Viertelfinale abgeschenkt hat“, ärgerte sich Teammanager Peter Röhle. Spandau bekommt es nun im Play-Off Halbfinale mit Würzburg zu tun und muss als erstes Auswärts ran. Die Würzburger setzten sich im Viertelfinale gegen Wedding durch und sind wohl eingespielter als die Wasserfreunde. „Für uns war das Viertelfinale maximal eine lockere Trainingseinheit.“   

Lars Wöllnitz

Sport von diesem Wochenende (25. – 27.3)

28.03.2011: An diesem Wochenende setzte es in der Berlin-Liga für die Fußballer des FC Spandau ein bittere Niederlage durch ein spätes Gegentor. In der Landesliga siegte der Tabellenvorletzte  Spandauer SV mit 3:1 und die Oberliga Basketballer der Wasserfreunde Spandau übernahmen die Tabellenführung.

Fußball:

FC Spandau 06 – SV Empor Berlin 0:1 (0:0). Bittere Pleite: Die Berlin-Liga-Fußballer des FC Spandau konnten den Aufwärtstrend der letzten Woche nicht bestätigen, da sich die Gäste mit einem Last-Minute-Treffer in der 90. Spielminute den Sieg sicherten. Zuletzt punktete der FC gegen Altglienicke und siegte anschließend bei NSCC Trabzonspor. Die Abstiegsränge waren damit ersteinmal einige Punkte weg. Das Gegentor in der letzten Minute änderte das allerdings wieder – auch weil die Konkurrenz punktete: Der BFC Preussen gewann beim Frohnauer SC mit 3:2 und Hertha 03 siegte 3:1 beimSchlusslicht Lichtenrader SC. Der Abstand auf die Abstiegsränge schmolz damit auf drei Punkte.

Aufstellung FC Spandau: Schulz – Benad, Gerhardt, Binting, Sun, Pitarevic, Gellner (81. Buadu), Schöwel, Rübner (57. Niroomand), Kasper, Bautzki.

Aufstellung SV Empor: N. Dietrich – Reimer, Gräber (68. Kemter), Gaschekowski, Breitfeld, J. Dietrich, Kling (34. Kimbke), Rajemann (53. Nan-Danke), Kaiser, Müller, Habel.

Tore: 0:1 (90.) Dietrich.

 

Der Spandauer SV siegte mit 3:1 und fuhr schon den dritten Rückrundensieg ein.

Spandauer SV – HSV Rot-Weiß 3:1 (2:1).

Lebenszeichen im Abstiegskampf: Der Spandauer SV siegte überraschend gegen den Tanellenneunten und sicherte sich damit schon den vierten Sieg in der Rückrunde. In der Hinserie konnte der SV keinen einzigen Sieg verzeichnen – Der Grund dafür, dass Spandau trotzdem noch elf Punkte Abstand auf einen Nichtabstiegsplatz hat. Doch die Tendenz lässt hoffen: „Wir sind im Moment gut drauf, das haben wir auch mit diesem Sieg wieder bestätigt“, freute sich SSV-Trainer Murat Tik. Die Grundlage für den Sieg legten die Spandauer mit den frühen Toren in der siebten Minute und sechs Minuten später Mustafa Gültepe mit einem Fallrückzieher-Traumtor. Das kampfbetonte Spiel blieb aber spannend, denn: Der HSV kam in der 21. Spielminute durch den Anschlusstreffer zum 1:2 wieder zurück ins Spiel. Danach spielte sich das Spiel lange Zeit im Mittelfeld ab. Doch dann sorgte Serdar Kucak in der 82. Minute mit seinem 24. Saisontor  für die Entscheidung. „Ein verdienter Sieg“, bilanzierte Tik. „Wir haben leidenschaftlich gekämpft, so wie es im Abstiegskampf sein muss.“ Für den SSV geht es bereits am Dienstag um 19 Uhr gegen den Tabellenvierten VfB Concordia Britz  weiter. Dann wollen die Spandauer im Abstiegskampf nachlegen.

Tore: 1:0 (7.) Alim, 2:0 (12.) Gültepe, 2:1 (28.), 3:1 (82.) Kucak.

 

Basketball:

VfB Hermsdorf II – WF Spandau 78:84. Die Oberliga-Basketballer siegten beim Tabellendritten und übernehmen durch den Erfolg die Tabellenführung. Am kommenden Wochenende geht es dann aber im direkten Duell gegen den Tabellenzweiten SSC Südwest um die Tabellenführung. Das könnte am Vorletzten Spieltag das entscheidende Spiel sein.

Lars Wöllnitz

Sportvorschau für die Woche vom 26. 3 – 1. 4

FC Spandau
FC Spandau

25.01.2011: Die meißten Spandauer-Teams sind am Wochenende spielfrei. Bei den Fußballern des FC Spandau und Spandauer SV stehen allerdings wichtige Spiel im Abstiegskampf auf dem Plan. Die Basketballer der Wasserfreunde Spandau 04 siegten am Mittwoch bei Tiergaten ISC 77:64 und wollen am Sonntag nachlegen, um im Titelrennen weiter gute Karten zu haben.

Fußball:

Der FC Spandau 06 ist wieder auf Kurs: Vor zwei Spielen stand der FC mit dem Rücken zur Wand, brauchte im Abstiegskampf der Berlin-Liga unbedingt Punkte – Ein Unentschieden gegen Altglienicke (2:2) und der anschließende Dreier beim NSCC Trabzonspor (3:2) ließen den Vorsprung auf die Abstiegsplätze dann aber auf vier Punkte anwachsen. Am Sonntag um 10.45 Uhr kann der FC gegen den SV Empor Berlin nachlegen und einen weiteren Schritt in Richtung Klassenerhalt machen. Eine lösbare Aufgabe ist es gegen den SV allemal: Die Gäste stehen in der Tabelle zwar auf Platz neun, vier Ränge vor den Spandauern, doch beide Teams trennen nur vier Punkte. Das Hinspiel sollte der FC bei der kommenden Aufgabe allerdings aus den Köpfen streichen. Der SV gewann deutlich mit 4:0.

Spandauer SV

Auf Facebook gibt es den aktuellen Kader des FC: http://www.facebook.com/#!/album.php?id=178736318827896&aid=38082

Die Lage bei den Landesliga-Fußballern des Spandauer SV ist beinah aussichtslos, doch aufgeben kommt für den SV nicht in Frage: „So lange wir noch die Chance haben den Klassenerhalt zu schaffen, werden wir alles versuchen“, so Spandaus Coach Murat Tik kämpferisch. Angesichts der 12 Punkte, die Spandau derzeit von einem Nichtabstiegsplatz trennen, zählen jetzt aber nur noch Siege. „Alles andere bringt uns jetzt nicht mehr weiter“, weiß Tik. Am Sonnatag um 14 Uhr gastiert der HSV Rot-Weiß in Spandau, da könnte vielleicht etwas gehen, vermutet der Coach: „In der Hinrunde hat der HSV noch oben mitgespielt, aber mittlerweile haben sie etwas nachgelassen. Die Aufgabe ist lösbar und wir wollen die Punkte gerne hier behalten.“

Basketball:

Die Oberliga-Basketballer der WF Spandau bleiben im Titelrennen weiter dran: Am Mittwochabend gewannen die Wasserfreunde bei Tiergarten ISC mit 77:64 und sicherten sich damit den zweiten Sieg in Folge. In der Tabelle steht nur der SSC Südwest mit zwei Punkten vor den Spandauern, die ihr Punktekonto aber an diesem Wochenende weiter aufbessern können. Am Sonntag um 19 Uhr ist Spandau zu Gast beimVfB Hermsdorf. Keine einfache Aufgabe: Die Hermsdorfer haben als Tabellendritter zwar keine Möglichkeit mehr, den ersten Platz zu erreichen, mit einem Sieg könnten sie Spandaus Möglichkeiten auf Platz eins schwinden lassen.

American Football:

Die Saisonvorbereitung der Spandau Bulldogs ist im vollen Gange. Jetzt ist der neue Spielplan raus. Die Termine gibt es unter dem folgenden Link: http://www.spandau-bulldogs.de/football/maenner/spielplan.html

Lars Wöllnitz