Zitadelle Spandau in Europa-Projekt

Die Festungsanlage ist zusammen mit zehn anderen europäischen Anlagen in Europaverbund vertreten

Das AT FORT Projekt „Atelier European Fortresses – Powering Local Sustainable Development“ – mit dem Workshop europäische Festungen zur Förderung lokaler nachhaltiger Entwicklung – ist als Regionalprojekt im Rahmen des ‚INTERREG IVC‘-Programms entstanden. Die „NDutch Waterline“ , Niederlande, ist dabei der führende Partner des Projekts. Die Partnerschaft bringt Vertreter von elf wichtigen europäischen Festungen und Weltkulturstätten zusammen, die überzeugt davon sind, dass die Erhaltung und wirtschaftliche Nutzung dieser Anlagen nur mit kreativen, kooperativen Ideen möglich ist.

Die Zitadelle Spandau ist mit im Projekt AT Fort vertreten.

Die Zitadelle Spandau ist mit im Projekt AT Fort vertreten. Foto: Patrick Rein

Voneinander profitieren

Dabei stützt man sich auf den gegenseitigen Erfahrungsaustausch. Am 22. Mai 2012 wurde das AT FORT Partnerschaftsabkommen von acht Vertretern der elf AT FORT Partner unterzeichnet. In Vertretung von Bezirksstadtrat Gerhard Hanke unterzeichnete Kunstamtsleiterin Andrea Theissen die Vereinbarung für die Zitadelle Spandau. Peter Ros, Projektmanager des AT FORT Projekts: „Wir haben dieses Projekt initiiert, weil wir in die Tiefe gehen und intensiv zusammenarbeiten müssen, um die Probleme erhaltenswerter Festungen zu bewältigen. Wir haben die wichtigsten zehn Organisationen eingeladen, die sich mit erhaltenswerten Festungen innerhalb der EU befassen. Ich hoffe und erwarte, dass dieses Projekt erfolgreich sein wird.“

In bester Gesellschaft

Die drei Hauptthemen des AT FORT Projekts lauten daher Multifunktionale Nutzung, Schaffung besserer Rahmenbedingungen und Governance-Modelle. Neben der Zitadelle Spandau sind auch die Festungsanlagen Antwerpen Réduit National aus Belgien, die Suomenlinna aus Finnland, Vauban-Festungsanlagen (Réseau Vauban) aus Frankreich, die Festung Monostor aus Ungarn, Festung Marghera aus Italien, die Festung Kaunas aus Litauen,  Paola aus Malta, die ETCAEH (Economics and Techniques for the Conservation of the Architectural and Environmental Heritage), Slowenien,  Medway Council und seine Partner, Großbritannien sowie die New Dutch Waterline, Niederlande am Projekt beteiligt. Insgesamt werden für diese 11 Partner 2.170.753,80 Euro bereitgestellt. Der Finanzierungszeitraum bezieht sich seit Januar 2012 bis Dezember 2014.

Patrick Rein


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